BMW M5
BMW M5 mit über 700 PS starkem Plug-in-Hybrid und brutaler Optik
BMW M5
Bild: BMW
Gefällt uns
- Bullige Optik und breite Kotflügel
- Leistung satt mit über 700 PS
Gefällt uns nicht
- Hohes Gewicht (über 2,4 Tonnen)
- Hoher Einstiegspreis
Geboostert wird der V8-Biturbo unmerklich, das Ding steht quasi immer unter Saft.
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Vorstellung

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Design

Update27.09.2024
Antrieb

Ausstattung

Test

Vorstellung
Der BMW M5 fährt in die siebte Runde
Fast 40 Jahre gibt es bereits den BMW M5 als sportlichen Ableger der Oberklasse, sechs Generationen gingen bisher ins Rennen gegen Konkurrenten wie Audi RS 6 und die AMG-Derivate der Mercedes E-Klasse. Mit der neuen Generation des 5er, die 2023 vorgestellt wurde und auf den Baucode G90 hört, steht natürlich der nächste Schritt an: der M5 G90.
BMW bringt den M5 Touring zurück
Nachdem die Bayern die Limousine vorgestellt haben, folgte der M5 Touring. Damit geht nach 14 Jahren mal wieder ein Kombi-M5 an den Start, insgesamt ist der G91 erst der dritte M5 Touring nach dem E34 und dem E61. Alle Infos zum neuen BMW M5 Touring finden Sie hier!
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Preis
Neuer M5 startet bei über 140.000 Euro
Mit der neuen Generation wandert auch eine Menge neuer Technik in den M5, und wie so oft gibt es die nicht umsonst. Bedeutet im Detail: Ab 144.000 Euro steht der neue M5 bei den Händlern.
Der Kombi ist – wie immer bei BMW – etwas teurer als die Limousine. 2000 Euro Aufpreis verlangen die Bayern für den Touring, womit der im Einstieg bei 146.000 Euro liegt.
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Design
Der M5 ist deutlich breiter geworden
Optisch kann man sagen: Der neue M5 ist ein echter M! Das beginnt schon bei den Abmessungen. Nur zur Einordnung: Vorne ist er um 7,5 Zentimeter verbreitert worden, hinten kamen rund viereinhalb Zentimeter dazu. Eine ähnliche Verbreiterung gab es zuletzt beim Audi RS 6. Die neue Dimension sieht man dem M5 auch an, wenn man die wuchtig ausgestellten Kotflügel betrachtet.
Erstmals gibt es Mischbereifung mit 20 Zoll vorne und 21 Zoll auf der Hinterachse. Dazu ein neues Frontschürzen-Design mit trapezförmigem Lufteinlass und vertikal angeordneten Air Curtains vorne sowie ein mächtiger Heckdiffusor mit zentralem, vom Motorsport inspirierten Leuchtelement hinten.
Vier Endrohre sind ein Muss
Wie es sich für ein M-Modell gehört, blickt der Hintermann auf die Endrohre einer vierflutigen Abgasanlage. Die senkrecht angeordneten Abrisskanten am Heck untermalen den breiten Auftritt des Bayern zusätzlich. Oben auf der Heckklappe gibt's noch eine Spoilerlippe, wahlweise aus Plastik oder Sichtcarbon. Letztere ist noch ein bisschen größer und präsenter.

Stämmiger Auftritt: Die Heckpartie dominiert ein mächtiger Heckdiffusor und die M-typische vierflutige Abgasanlage.
Bild: BMW Group
Gegen Aufpreis kann man das Carbondach ordern, alternativ auch ein Panorama-Glasdach für mehr Lichtdurchflutung im Innenraum. Wem das noch nicht genug ist, der bekommt ab Werk M Performance-Parts für den M5. Abgerundet wird das Design durch neue Farben, unser Fotofahrzeug steht in der vom M3 bekannten Lackierung "Isle of Man Grün" da.
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Antrieb
Neuer M5 noch schneller
Der neue M5 wird erst seit wenigen Monaten produziert – schon justiert BMW nach und macht ihn schneller. Aber nicht so, wie Sie es vielleicht vermuten. Die Limousine sprintet weiterhin in 3,5 Sekunden auf 100 km/h, vielmehr hat man Hand an die Ladetechnik des Plug-in-Hybrids gelegt.
Der 18,6 kWh große Akku lädt ab November 2024 mit 11 kW, vorher waren es 7,4 kW, das spart richtig Zeit ein. Damit läuft der M5 jetzt eine volle Stunde schneller. Wirklich kurz sind die Ladestopps trotz dieser satten Ersparnis immer noch nicht: zwei Stunden und 15 Minuten dauert es, bis der Akku wieder voll ist. Dann sind bis zu 69 Kilometer Reichweite nach WLTP drin.
Über 700 PS im neuen M5
Anders als bei einigen Konkurrenten gibt es für den M5 auch weiterhin einen Achtzylinder, mit 4,4 Liter Hubraum und einer Biturbo-Aufladung. Dazu kommt eine E-Maschine im Getriebe.
Der Verbrennungsmotor sorgt für den Löwenanteil der Leistung, mit 585 PS leistet er aber weniger als bisher im M5 Competition (625 PS). In Kombination mit dem Elektromotor ergibt sich am Ende eine Systemleistung von bis zu 727 PS und maximal 1000 Nm Drehmoment. Das ist eine Menge Leistung, aber immer noch etwas weniger als der Antrieb des BMW XM.

Serienmäßig ist bei 250 km/h Schluss. Mit dem "M Drivers Package" lässt sich die Höchstgeschwindigkeit auf bis zu 305 km/h anheben.
Bild: BMW Group
Hinterradantrieb per Fahrmodus
Und das Schönste für alle Quertreiber: Wie auch seine Vorgänger-Version gibt's beim neuen M5 einen Fahrmodus, der reinen Hinterradantrieb erlaubt. Dann wird die volle Leistung an die Hinterräder weitergegeben, Rauchzeichen inklusive.
Die ganze Technik hat aber auch einen Haken: Sie bringt Gewicht mit sich. Genauer gesagt ist der neue M5 mit einem Leergewicht von 2435 Kilogramm ganze 540 Kilogramm schwerer als sein Vorgänger.
Die technischen Daten im Überblick
M5 | |
|---|---|
Motor | 4,4-Liter-V8-Biturbo-Benziner + Elektromotor |
Leistung | 727 PS (535 kW) |
max. Drehmoment | 1000 Nm |
Antrieb | Allrad |
Getriebe | Achtstufen-Automatik |
Höchstgeschwindigkeit | 250 km/h (305 km/h mit M Drivers Package) |
0–100 km/h | 3,5 s (3,6 s**) |
Batteriekapazität | 18,6 kWh |
elektrische Reichweite* | 63–69 km (61–67 km**) |
max. Ladeleistung | 11 kW |
Ladedauer mit max. Ladeleistung | 2h 15 min |
Verbrauch | 1,9 l/100 km (2 l/100 km**) |
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Ausstattung
Keine Schalensitze im neuen M5
Nicht ganz so brutal wie das Außenkleid zeigt sich der M5 im Innenraum, bietet bequeme Sportsitze serienmäßig und jede Menge bekannte Technik aus dem 5er. Schalensitze, wie wir sie aus dem M4 kennen, wird es beim M5 aber nicht geben, in der Oberklasse wird Komfort eben noch großgeschrieben.

Die Platzverhältnisse sind für die Oberklasse standesgemäß ordentlich, die Rücksitzbank sehr bequem.
Bild: BMW Group
Zum Komfort gehört bekanntlich auch Platz, und 5er-typisch bietet auch die M-Version genug davon. Nicht nur für die bis zu fünf Insassen, auch im Kofferraum lässt sich einiges verstauen. Klar, weniger als bei den klassischen Verbrennern – die Plug-in-Hybrid-Technik mit der Batterie muss ja auch untergebracht werden. Immerhin 466 Liter gehen ins Ladeabteil des M5.
Übrigens: Dank Durchlademöglichkeit lassen sich auch längere Gegenstände in der Limousine verstauen. Darüber hinaus fallen viele kleine Elemente wie das Lenkrad und das M5-Logo im iDrive-Controller auf, die den M5 ausmachen. Auch die adaptive Ambientebeleuchtung war im Falle unseres Fotofahrzeugs passenderweise in den M-Farben eingestellt – das lässt sich natürlich auch anders individualisieren.
Noch mehr Carbon mit den M Performance Parts
Für den neuen M5 gibt es wieder M Performance Parts und das bedeutet vor allem eins: Noch mehr Carbon. Aus diesem Material gibt es unter anderem einen Heckdiffusor, einen Einsatz für die Front, Aufsätze für die Schweller, Spiegelkappen und Endrohrblenden aus Carbon und Titan.
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Test
Erste Fahrt im Prototyp: sensationell!
AUTO BILD ist den getarnten BMW M5 auf dem Salzburgring gefahren. Wir verschärfen alles auf "Sport Plus" und los geht's. Der 4,4-Liter-V8 dreht zügig hoch, zelebriert bei 7000 Touren die volle Dröhnung. Ab und zu mischt sich dieser künstliche E-Sound unter den V8-Beat, dann holt er kurz Luft, nur um gleich wieder mit bis zu 1000 Nm anzuschieben.

Typisch BMW: Curved Display, roter Startknopf und, und, und.
Bild: BMW Group
Im Display ein kleiner Boost-Balken, der eifrig hin- und herpendelt. Den E-Schub spürt man null, nicht wie bei der Konkurrenz, wo merklich der E-Motor einsetzt. Es fühlt sich an wie immer im M5: drehfreudig, wahnwitzig, aber alles eine große Schippe heftiger.
Neben dem phänomenalen Antrieb begeistert aber vor allem das Handling. Man spürt niemals die gut 2,4 Tonnen, eher 1,9 und weniger. Fahrwerk und Allrad sind extrem gut gelungen, in 4WD sehr neutral mit feinem Übersteuern, in 4WD Sport gibt es schon mehr Bewengung. Dieses Torque Vectoring ist ein sämiger Bewegungsablauf, der den Lenker einbindet, statt ihn zu verunsichern. Alles in allem: sensationell!
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Fazit
Der neue BMW M5 legt noch einen drauf, zeigt sich deutlich breiter und bulliger. Dazu Leistung satt dank Hybridtechnik mit dem V8. Das dürfte Fans gefallen.
Diese Reise wurde unterstützt von BMW. Unsere Standards zu Transparenz und journalistischer Unabhängigkeit finden Sie unter go2.as/unabhaengigkeit.
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