Am besten meisterte der Renault 21 seine Aufgabe. In dieser Woche treten der Mitsubishi Galant GLX (18.890 Mark), der Nissan Bluebird SLX (21.195 Mark), der Opel Ascona 1.6 LS (19.245 Mark) mit Kat, der Volvo 340 DL (19.690 Mark) und der VW Jetta 1.6 Beach (19.505 Mark) zu dem großen AUTO BILD-Super-Vergleichstest an. Motor und Fahrleistungen: Der schwedischen Firma Volvo geht der Ruf voraus, sie würde die schnellsten Traktoren der Welt bauen. Das ist übertrie­ben. Der kleine Volvo 340 ist nun wirklich kein Temperamentsbolzen. Er hat die schlechtesten Fahrleistungen in dieser Runde. Die Laufkultur seines Motors könnte besser sein. Im Leerlauf schüttelt er sich, und Gas nimmt er ruckelnd an. Dazu kommt ein rauer, brummiger Klang. Dass es besser geht, beweisen der Opel und der Mitsubishi.
Der Ascona ist zwar auch nicht viel schneller, doch erledigt sein Motor die Arbeit leiser. Und die Japaner haben es geschafft, den rauen Motor so gut abzudämmen, dass er die In­sassen nicht zu sehr belästigt. Am angenehmsten ist der VW-Motor. Die 1,6-Liter-Maschine reagiert spontan auf das Niedertreten des Gaspedals und bleibt bei allen Drehzahlen leise. Nissan konnte uns zum Zeitpunkt des Vergleichstests leider nur einen Bluebird mit Kat (105 PS, 23.045 Mark) zur Verfü­gung stellen. Bewertet haben wir die früher getestete Version ohne Kat mit 102 PS. Obwohl der Nissan damit am besten motorisiert ist, konnte er nicht überzeugen. Er ist ein brummiger Geselle, der über 4000 Touren auch noch recht laut ist. Und in den Fahrleistungen blieb er hinter den Erwartungen zurück.