VW-Qualität, solide Technik und eine vollwertige Campingausstattung auf überschaubarem Raum: Das sind die Zutaten, die sämtliche VW Busse mit dem Zunamen California zu heiß begehrten Fahrzeugen macht.
Generation 4 nimmt aktuell eine besondere Stellung ein, weil sie aufs Oldtimeralter und damit den Status als steuerreduziertes Sammlerstück zufährt, dabei aber voll einsatzfähig für den Urlaubstrip bleibt. Hier eine Checkliste für die Stärken und Schwächen des Campers.

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VW T4 California 2.4 D
Bei Campern sollte immer geprüft werden, ob das Dach dicht ist. Schon geringer Wassereinbruch ist schlecht!

Motorseitig bietet sich beim T4 California die goldene Mitte an

VW hatte den "Golf unter den Wohnmobilen" von 1991 bis 2003 im Programm. Den T4 California gab mit drei verschiedenen Dächern. Das Aufstelldach hat den Vorteil, dass das Auto in Tiefgaragen passt. In der kompakten California-Karosserie stecken ein zweiflammiger Spiritus- oder Gaskocher (ab 1993), eine Kompressor-Kühlbox, ein Tisch, eine zum Bett umlegbare Sitzbank, Drehsitze vorne und ein Spülbecken mitsamt Frisch- und Abwassertank.
VW T4 California 2.4 D
Der VW T4 wiegt schon leer 1,7 Tonnen. Daher muss ein Blick auf die Radaufhängung unbedingt sein.

Am besten zum 2,5 TDI mit 102 PS greifen

Alle T4 teilen sich das bis heute gültige Antriebskonzept mit dem quer eingebauten Frontmotor und Vorderradantrieb. Das damit verbundene Pkw-Fahrverhalten erleichtert Bulli-Neulingen den Umgang mit dem T4.
Die Wahl des richtigen Motors spielt eine entscheidende Rolle. Die Einstiegsmotorisierungen (1,9-Liter-Saugdiesel mit 61 PS oder 2,0-Liter-Benziner mit 84 PS) sind schlapp und durstig. Der Wirbelkammer-Diesel mit 2,4 Liter Hubraum und 78 PS gilt als stoischer Dauerläufer. Der sonor klingende Fünfzylinder-Benziner hat 110 bzw. 115 PS. Darüber rangieren der Fünfzylinder-TDI mit 150 PS und der 2,8-Liter-V6 mit 140 bzw. 204 PS, doch beide kosten Aufpreis. Die beste Wahl ist daher der 2,5-Liter-TDI mit 102 PS.
VW T4 California 2.4 D
California-Liebhaber stören sich nicht am kargen Innenraum.

Am besten zu einem späteren T4 California greifen

Rost ist vor allem bei vielen frühen und mittelalten T4 ein Problem. Oft steckt der Gammel in Fugen und Nähten. Deshalb gilt auch hier: Das Auto mit der besseren Karosserie ist der bessere Kauf. Doch mit der Zeit wurde die Qualität besser. Späte T4 der Jahre 1996 bis 2003 zeigen sich solider. Sie sind noch mal ein Stück mehr Auto als Transporter.

Die Liste der Sondermodelle ist endlos lang

So ein T4 kann alles, campen genauso wie einkaufen. Mit dem flachen Aufstelldach ist er ein Auto für jeden Tag. Als hoch bauender Exclusive eignet er sich für die Weltumrundung. Irgendwo dazwischen finden der T4 California Coach, der Biker oder der Beach ihre Liebhaber. Die Liste der Sondermodelle ist noch länger. Die Auswahl ist groß und die Preise sind traditionell hoch, dennoch können Geschmack und Geldbeutel darüber entscheiden, welcher California es genau werden soll. Hier gibt es mehr Infos dazu.
Die meisten T4 California sind mit der optionalen Standheizung ausgerüstet. Kein Wunder also, dass so was begehrt ist. Übrigens nicht nur bei Käufern, sondern auch bei Langfingern! Der VW T4 wird trotz seines Alters europaweit gerne geklaut, weshalb Käufer an die richtige Diebstahlsicherung denken sollten.