Bildergalerie VW Golf 1 GTI Pirelli (1983)

Bildergalerie VW Golf 1 GTI Pirelli (1983)

VW Golf 1 GTI Pirelli (1983): Test, Motor, Felgen, Innenraum

So muss ein GTI fahren!

Ein großer Name: Golf GTI Pirelli. Mit 112 PS und den typischen P-Felgen verabschiedete sich VW 1983 vom ersten GTI. AUTO BILD ist ihn gefahren!
Der Golf GTI Pirelli von 1983 ist die Krönung des 1er-GTI. Er hatte schon den großen 1,8-Liter-Vierzylinder mit 112 PS. Damals viel Leistung für die Kompaktklasse – und heute? Der aktuell stärkste GTI ist der Golf GTI TCR mit 290 PS. Zugegeben, verdammt viel Power. Dafür wiegt der 83er-GTI aber nicht einmal 900 Kilo. AUTO BILD ist den goldenen Pirelli-GTI der Autostadt in Wolfsburg gefahren und ist überrascht vom 36 Jahre alten Ur-GTI!

Das unterscheidet den GTI vom regulären Golf

Heiß begehrt und extrem teuer: Die 14-Zoll-Pirelli-Felgen mit dem stilisierten "P".

Müssen wir ihn wirklich noch mal vorstellen? Naja, gut, ein kleiner Rundgang um den Pirelli-GTI kann ja nicht schaden. Die Erkennungsmerkmale sind eh schnell erzählt – denn große optische Unterschiede zum normalen Golf 1 gibt es kaum. Die rote Grillumrandung, der GTI-Schriftzug und der Bugspoiler gehören dazu. Am Heck sind es die rund ums Fenster mattschwarz lackierte Heckklappe, der verdächtig dicke Auspuff, der so vertraut nach hinten links rausschaut und die schnörkellose Wiederholung des GTI-Schriftzugs. Herausstechendes Pirelli-Merkmal sind selbstverständlich die Felgen mit dem stilisierten "P" – mittlerweile echte Sammlerstücke und heiß begehrt, um seinen 1er-GTI optisch aufzuwerten.

Späte 70er im Cockpit

Innen verströmt der Pirelli den Charme der späten 70er und frühen 80er. Die eckige Cockpitlandschaft wird vom Sportlenkrad, den fröhlich-bunt-bezogenen Sportsitzen und dem Golfball-Schaltknauf verfeinert. So muss es sein. Alles funktioniert, 106.000 gefahrene Kilometer zeigt der Zähler im eckigen Instrumentenfenster an. Aber der GTI fühlt sich schon im Stand jünger an. Zündung. Kleine Leuchtdioden zeigen Einsatzbereitschaft an. Start! Sanftes Brummen unter der Haube. Der erste Gang flutscht leichtgängig in die Gasse. Abfahrt! Völlig unkompliziert zieht der Pirelli los.

Eine Fahrwerkseinstellung reicht

Vierzylinder, 1,8-Liter Hubraum und 112 PS unter der Haube: Der Pirelli-GTI liefert für damailge Verhältnisse.

Auch große Fahrer finden die richtige Sitzposition, obwohl das im Vergleich zu heutigen Autos etwas flacher stehende Lenkrad eine kurze Eingewöhnung in die Ergonomie der 80er verlangt. Die Lenkung arbeitet zielgenau, wenn auch hoch übersetzt. Das Fahrwerk neigt sich in zügig gefahrenen Kurven Richtung Fahrbahnrand, federt Unebenheiten locker weg und gibt gute Rückmeldung. Ganz ohne einstellbare Dämpfer – eine Fahrwerkseinstellung muss reichen. Tut sie auch. Der Motor zieht den 900-Kilo-Golf bei zunehmender Drehzahl spielerisch aus den Ecken. Dreht sauber und motiviert hoch. Mechanik zum Anfassen bietet das handgeschaltete Fünfganggetriebe. Ja, die Schaltwege sind etwas lang. Ja, der nötige Kraftaufwand ungewöhnlich gering. Aber ja, es macht viel Freude, zwischen den Wellen hin- und herzuschalten und den Motor auf Drehzahl zu halten. Hier gibt es kein Turbo-Drehmoment. Das ist 1983 einigen wenigen Hochkarätern vorbehalten. Der 1.8er ist ein klassischer Sauger.

Der Pirelli-GTI lässt sich einfach sportlich bewegen

Also, kann der GTI Pirelli mit dem TCR mithalten? Von den Fahrleistungen, der Sicherheit, der Souveränität natürlich nicht – dreieinhalb Jahrzehnte gehen eben nicht ohne Fortschritt ins Land. Aber nicht alleine Zahlen und Leistung zählen. Es ist das Gesamtpaket. Und das stimmt beim Pirelli-GTI – er lässt sich einfach sportlich bewegen. Kein Wunder also, dass der Pirelli so vielen in Erinnerung geblieben ist. Er hat mitgeholfen, die Buchstabenkombination "GTI" zu einer festen Größe in der Kompaktklasse zu machen.

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