Chevrolet Corvette C4 (1993):

Chevrolet Corvette C4 (1993): V12, ZR-1, ZR-12, Falconer

Darum wollte Chevrolet eine Corvette mit V12 bauen

Bis auf die C1 gibt es die Corvette seit jeher nur mit V8. Ein knapp 30 Jahre alter Prototyp mit Brutalo-V12 zeigt, dass es auch ganz anders hätte kommen können!
Eine Corvette hat einen V8. Das ist in Stein gemeißelt und steht so ähnlich wahrscheinlich auch auf einer geheimen Seite der US-Verfassung. Nur die erste Generation C1 war mit Sechszylinder zu haben, ansonsten wurde und wird der Ami-Sportler ausschließlich von Achtendern befeuert. Was kaum jemand weiß: Die Corvette C4 hätte es beinahe auch mit barbarischem V12 gegeben! Es existiert sogar ein fahrfertiger Prototyp aus dem Jahr 1993. Grund für das Projekt war eine andere amerikanische Sportwagenlegende.
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4,1 Liter mehr Hubraum als die ZR-1

Die Viper wurde in Europa unter dem Firmennamen Chrysler verkauft, Sidepipes fehlten (Bild).

North American Auto Show, 1989. Chevrolet zieht mit viel Tamtam das Tuch von der Corvette C4 ZR-1. Mit 385 PS starkem 5,7-Liter-V8 ist sie die vorläufige Krönung der C4-Generation. Doch einer stiehlt der Corvette die Show: Ohne Vorwarnung präsentiert Dodge den Prototypen eines V10-Sportwagens namens Viper mit bis zu 456 PS. Da musste Chevrolet natürlich dagegenhalten. Nach dem Prinzip "mehr ist besser" beauftragte man den Rennstall Ryan Falconer Industries, dessen hauseigenen V12 in die Corvette zu pferchen. Kein leichtes Unterfangen, denn mit 9,8 Liter Hubraum übertrifft der Sauger den Achtliter V10 der Viper deutlich. Dank verstärktem und um 20,3 Zentimeter verlängertem Vorderwagen fand der Motor aber Platz. 1993, ein Jahr nach dem Viper-Marktstart, war die ZR-12 schließlich geboren.

Viertelmeile-Zeit auf BMW M5-Niveau

Die C4 hatte moderne Technik wie Digitalanzeigen und optional sogar ein elektronisch verstellbares Fahrwerk.

Mit 696 PS und weit über 920 Nm Drehmoment ist der V12 ein Biest von Motor. Intern hatte die ZR-12 den passenden Spitznamen "Conan", benannt nach Conan dem Barbaren. Dabei gibt sich der Motor durchaus leichtfüßig, der Alu-Block soll nämlich nicht mehr wiegen als der Grauguss-Block des V8. Der Klang aber steht dem Namen in nichts nach, wie das Video unten beweist. Auch das Fahrerlebnis mit der Handgeschalteten und hinterradangetriebenen ZR-12 dürfte ziemlich bestialisch sein. Das US-Magazin Motortrend prügelte das Vieh 1993 in 11,6 Sekunden über die Viertelmeile. Das ist genauso schnell wie ein aktueller BMW M5 mit Allrad! Und eine 405 PS starke Dodge Viper R/T düpierte die V12-Corvette gar um fast zwei Sekunden. Warum also verschwand das Projekt in der Versenkung? Der Grund waren die Kosten. Produktion und Entwicklung hätten jeglichen Rahmen gesprengt und die Corvette wäre nicht mehr der erschwingliche Sportwagen gewesen, der sie sein will. Wer die V12-Corvette heute live erleben will, kann das trotzdem tun. Der Prototyp steht nämlich im National Corvette Museum in Bowling Green, Kentucky.
Die Corvette ZR-12 im Video

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