Marktanalyse: klassische Supersportler
Preise bei Supersportlern stagnieren

Spekulanten können kaum noch auf lukrative Geschäfte hoffen: Hochpreisige Fahrzeuge wie Porsche 959, Ferrari F40 oder Lamborghini Miura werden wieder billiger. Schnäppchen sind trotzdem selten.
Die rasante, von manchen als ungesund empfundene Preisrallye der vergangenen Jahre ist gestoppt, der Markt für teure Supersportler kippt. Allerdings platzt keine Blase wie beim ersten Boom der Supercars Anfang der 90er-Jahre: "Statt mit heftigem Knall entweicht die Luft eher lautlos und langsam", sagt Marius Brune von Classic Data in Bochum. Zwischen 2014 und 2016 hatte der Experte die Notierungen für manche Autos, etwa den Ferrari F40, zum Teil monatlich nach oben anpassen müssen, so schnell schossen die Preise durch die Decke. Jetzt ist Ruhe eingekehrt. Dennoch müssen Kaufinteressenten weiterhin gut bei Kasse sein, denn die meisten Autos liegen preislich im mittleren bis hohen sechsstelligen Bereich.
Nur bei wenigen Autos Luft nach oben

Der teuerste Supersportler: McLaren F1 (1993-97); 12,62 Millionen Euro (Auktionsergebnis 2017).
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