"Miami Vice" Ferrari Testarossa: Versteigerung
Sonny Crocketts Ferrari unterm Hammer

Wer erinnert sich nicht an den coolen, weißen Ferrari Testarossa aus "Miami Vice"? Eines der beiden Filmautos wird nun in Arizona versteigert.
Bild: Mecum Auctions
- Jonathan Blum
- Maike Schade

"Miami Vice"-Hauptdarsteller Don Johnson vor seinem schnellen Dienstfahrzeug.
Für Nachtaufnahmen gab's ein weißes Finish

Nur ein Außenspiegel: Daran erkennt der Experte den Miami-Vice-Testarossa.
Nur rund 26.500 Kilometer auf der Uhr

Heiße Heckleuchten am Testarossa, Pininfarina hat den Keil gestaltet.
Hits der Plastikjahre: Die fünf coolsten Autos der 80er

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Mercedes’ Mittelklasse der 80er ist heute ein klassenloses Auto. Nur an Feinheiten wird der voll ausgestattete Mercedes 300 CE als Mitglied einer sehr gehobenen Klasse erkennbar.
Jetzt passendes Exemplar finden: Mercedes C 124
Bild: Christian Bittmann

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So etwas war nur in den 80ern und frühen 90ern vorstellbar. Hier gehören Alu-Räder zum Zubehör.
Bild: Christian Bittmann

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Ungewölbt: der Kofferraumdeckel hinter der flachen Scheibe.
Bild: Christian Bittmann

4/50
Anders als bei der Limousine erhebt sich hinter der Schulter des Fahrers ein Hügel für den Gurt.
Bild: Christian Bittmann

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Der Erstbesitzer fuhr den Mercedes allein und keine 1000 Kilometer im Jahr, saß aber auf elektrischen Ledersitzen.
Bild: Christian Bittmann

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Schalterleiste, Wischerchen: Weil andere Statussymbole tabu sind, werden möglichst viele Knöpfe auf der Mittelkonsole und die Scheinwerferreinigung zu Zeichen des Wohlstands. Der Aufkleber ist echt 80er.
Bild: Christian Bittmann

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Die Tachonadel des Mercedes 300 CE beschleunigt in 7,7 Sekunden von null auf Hundert. Spitze sind 220 km/h.
Bild: Christian Bittmann

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Durch lange Türen drücken sich maximal zwei Passagiere auf die Rücksitze.
Bild: Christian Bittmann

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Der Reihensechszylinder klingt sanft und satt und ist schon hörbar, sobald der Wagen mit leicht erhöhter Leerlaufdrehzahl anfährt.
Bild: Christian Bittmann

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Immer wieder tauchen kaum gefahrene Ersthand-Coupés wie das Test-Exemplar auf. Manchmal ist deren Geschichte glaubwürdig und belegbar. Für diese Autos werden schon extreme Preise aufgerufen. Ein Dritthand-Wagen für ein Drittel des Geldes reicht auch, wenn Karosserie und Technik gut sind.
Bild: Christian Bittmann

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Die spinnen, die Gallier! Streichen 1987 beim Peugeot 205 GTI Ausstattung und Gewicht radikal zusammen und lassen das Ergebnis als Peugeot 205 Rallye 1.9 aus dem Löwenkäfig. War das gut? Und ob!
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Bild: Angelika Emmerling

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Der GTI, auf dem der 205 Rallye basiert, war schon vom Entwicklungsbeginn des 205 an als Topmodell geplant.
Bild: Angelika Emmerling

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Mit dem zweiten Facelift 1990 kamen unter anderem zweifarbige Rückleuchten mit dunklen Blinkern. Die Heckklappe reicht bis zum Stoßfänger hinab, eine sehr niedrige Ladekante ist die Folge – zu 205-Zeiten war das keineswegs eine Selbstverständlichkeit.
Bild: Angelika Emmerling

14/50
Die weißen Stahlräder gab’s nur für dieses Modell. Durch sie wirkt der 205 viel stämmiger, als es ihre 165er-Bereifung vermuten lässt.
Bild: Angelika Emmerling

15/50
Die exklusiven Sportsitze mit dem Logo von "Peugeot Talbot Sport" sind bequem, knallroter Teppich und rote Gurte nicht jedermanns Sache. Spezifische 205-Rallye-Teile wie Sitze oder Fußmatten findet man heute nur noch mit viel Glück.
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Bild: Angelika Emmerling

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Innen gibt sich der 205 Rallye asketisch. Schaltknauf und Radio sind hier nicht original.
Bild: Angelika Emmerling

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Weniger asketisch sind die wenigen, aber optimal platziertern Drehregler (ab Facelift 1988) und Schalter.
Bild: Angelika Emmerling

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Beim 205 Rallye 1.9. sind 191 km/h Spitze.
Bild: Angelika Emmerling

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Die Rückbank hat den gleichen empfindlichen Bezugsstoff wie die Vordersitze. Mit vier Erwachsenen an Bord wird’s hier eng.
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Bild: Angelika Emmerling

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Der Kofferraum fasst 290 Liter.
Bild: Angelika Emmerling

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Im 205 Rallye leistet der 1,9-Liter-Einspritzmotor 102 PS.
Bild: Angelika Emmerling

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An dieser Stelle empfehlen wir Ihnen üblicherweise, nach einem Auto im Originalzustand zu suchen. Das ist beim 205 Rallye jedoch leichter gesagt als getan. Sollte Ihnen ein solcher Glückstreffer gelingen: sofort zuschlagen!
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Bild: Angelika Emmerling

23/50
Mit dem Audi 200 Avant C3 (Typ 44) kommt Audi auf dem Weg nach oben in den 80ern entscheidend voran.
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Bild: Angelika Emmerling

24/50
Gegen einen damals aktuellen 123er-Mercedes oder 5er-BMW wirken der Audi 100 und erst recht sein aufgebrezelter Bruder 200 modern, fast futuristisch.
Bild: Angelika Emmerling

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Das Fließheck mit großer Klappe ist Mitte der 80er-Jahre neu in der oberen Mittelklasse. BMW und Mercedes bauen damals nur Stufenheckautos und konventionelle Kombis.
Bild: Angelika Emmerling

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Alu-Räder mit schmächtigen 205ern gab es serienmäßig.
Bild: Angelika Emmerling

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Die nüchtern-funktionale Cockpitgestaltung verrät das Ingenieurauto.
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Bild: Angelika Emmerling

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Die Karo-Sitze bieten trotz der prallen Lederwangen wenig Seitenhalt.
Bild: Angelika Emmerling

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Details wie Leseleuchten und Kleiderhaken im Fond zeugen vom gehobenen Anspruch.
Bild: Angelika Emmerling

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Als Avant hat der Audi 200 grundsätzlich Allradantrieb. Per Drehschalter lassen sich Zwischen- und Hinterachsdifferenzial sperren.
Bild: Angelika Emmerling

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Das ABS ist abschaltbar.
Bild: Angelika Emmerling

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Ein KKK-Turbo macht dem 182 PS starken 2,1-Liter-Motor mit 0,6 Bar Druck, dämpft aber den rauchigen Fünfzylinder-Sound.
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Bild: Angelika Emmerling

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Beim ersten Volvo mit Vorderradantrieb sollte alles anders sein. Das hat geklappt. Eine Fahrt im Volvo 480 Turbo zeigt, wie mutig der Versuch war.
Bild: Holger Neu

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Die Banker-Metropole Frankfurt und der Volvo 480 wollten in den 80ern hoch hinaus. Das Schlafaugenmodell war damals aber zu cool für die Volvo-Kunden. Sie wurden mit seiner Optik, seinen technischen Macken und seinem Preis nicht warm. Heute ist das Kombi-Coupé speziell als Turbo mit 120 PS ein Klassiker.
Bild: Holger Neu

35/50
Mit dem Turbo, ab 1988 Topmodell oberhalb des 1,7- Liter-Saugers, fährt das leichte Coupé angenehm flott. Das gilt zumindest für die handgeschaltete Variante, ...
Bild: Holger Neu

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... die Automatik lässt sich nur ungern Gangwechsel per Gasstoß aufzwingen. Klappscheinwerfer machen die Keilform möglich.
Bild: Holger Neu

37/50
Verstreute, teilweise versteckte Schalter und Lämpchen haben das Zeug, den Fahrer zu verwirren.
Bild: Holger Neu

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Spitze waren 200 km/h Spitze.
Bild: Holger Neu

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Hinten sitzt man auf Einzelsesseln mit hohen Lehnen.
Bild: Holger Neu

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Der Reihenvierzylinder leistet 120 PS.
Bild: Holger Neu

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Die Verarbeitung reicht bei Weitem nicht an das gewohnte Volvo-Niveau heran. Wer darüber hinwegsehen kann, macht mit einem geflegten 480 wenig falsch. Nur werden die Ersatzteile rar und rarer.
Bild: Holger Neu

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Sport ist im Verein am schönsten, Sport macht schlank. Der Beweis: Porsche 928 Clubsport. So sehnig, spurtstark und austrainiert ist kein anderer der V8-Transaxle-Riege. Und kein anderer Porsche 928 ist so sehr Sportwagen.
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Bild: Marcus Gloger

43/50
Heavy-Metal oder Leicht-Athlet? Im 928 CS steckt von beidem etwas. Bis auf den Clubsport-Aufkleber auf dem ...
Bild: Marcus Gloger

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... Kotflügel tut er ganz harmlos, die zur Gewichtsoptimierung entfernten Bauteile fehlen oft an uneinsehbaren Stellen.
Bild: Marcus Gloger

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Der doppelflutige Auspuff bollert aggressiv.
Bild: Marcus Gloger

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Vorn zeigt der 928 Familien-Ähnlichkeit: Ein Porsche muss runde Scheinwerfer haben.
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Bild: Marcus Gloger

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Wo Sport draufsteht, kostet Leder für innen extra. Die Club-Lounge ist edel, technisch unterkühlt und leicht extravagant eingerichtet – kein Vergleich zum engen Elfer.
Bild: Marcus Gloger

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Im Porsche 928 Clubsport steigt die Tachonadel auf bis zu 270 km/h.
Bild: Marcus Gloger

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Der Fünfliter-Alu-V8 ist nur echt Clubsport mit der Kennung M28/41 SP.
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Bild: Marcus Gloger

50/50
Der Fünfliter-Alu-V8 leistet nach Werksangabe 320 PS, doch in Wirklichkeit sind mehr als 330 PS drin. Hier kommen weitere Autos der 80er.
Bild: Marcus Gloger
Spektakuläre Klassiker-Auktionen

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Dieser Ferrari 275 GTB Long Nose Alloy stand 27 Jahre lang unentdeckt in einer Garage. Am 9. März 2018 feierte diese extrem seltene, nur in 80 Exemplaren gebaute Version von 1966 ihr Comeback und erzielte bei einer ...

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... Auktion von Gooding & Company auf Amelia Island den Höchstpreis von 2,53 Millionen Dollar (2,05 Millionen Euro). Weitere Highlights der Auktion waren ...

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... ein 1967er Shelby 427 Cobra, der für umgerechnet 846.659 Euro versteigert wurde und ein unrestaurierter Porsche 356 1500 Super Coupé. Der frühe 356er war in Scheunenfund-Zustand, ihm fehlte der originale Motor, ein Restaurierungsprojekt. Dennoch ein Auktionspreis von 71.465 Euro!

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Ebenfalls spektakulär: Dieser Porsche 356 1500 Super Coupé von 1953. Über 60 Jahre befand sich dieses Ausnahme-Modell im Besitz einer Familie, die ihn fast ausschließlich in ihrer Garage parkte. Der Super-Oldie wurde schließlich für 88.000 Dollar versteigert.

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Der Porsche 911 Carrera RSR 2.1 Turbo trägt als vielleicht radikalster Elfer aller Zeiten den vielleicht wildesten Flügel auf dem Heck.

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Beim 500 PS starken RSR von 74 etwa (Bild) handelt es sich um den letzten von vier gebauten Wagen, den ersten Renn-911 mit Turbo.

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Er fuhr 1974 bei den 24 Stunden von Le Mans auf den zweiten Platz und lieferte entscheidende Impulse für die Entwicklung der Turbo-Technik in Zuffenhausen.

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Das aufregende Supercar sollte Anfang 2018 in Amelia Island versteigert werden, das renommierte Auktionshaus Gooding & Company rechnete mit bis zu acht Millionen Dollar Erlös (6,4 Millionen Euro). Daraus wurde aber nichts, für den 911er fand sich kein Käufer.

9/102
Zwei weitere zum Verkauf stehende Porsche konnten dagegen beachtliche Erlöse einfahren: Der 485 PS starke Porsche 934 von 1976 (eins von nur 30 gebauten Exemplaren) hat ...

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... 1978 die FIA-Gruppe-4 gewonnen und blickt auf eine internationale Rennsportkarriere zurück, die ihresgleichen sucht. Dem ...

11/102
... neuen Eigner war dieser Porsche 1,32 Millionen Dollar (umgerechnet 1,07 Mio. Euro) wert.

12/102
Der Porsche 962C von 1990 ist ein Fahrzeug, das zu den wichtigsten Modellen im Langstreckenrennen überhaupt zählt. Es wurde als ...

13/102
... spätes Exemplar von Porsche für Privatteams gebaut und hat sich in den Händen von Brun Motorsport aus der Schweiz eine ansehnliche Historie erfahren. Highlight: der Start bei den 24 Stunden von Le Mans 1990 aus der ersten Reihe! Der ...

14/102
... 750 PS starke, vor der Auktion auf 1,5 bis zwei Millionen Dollar (1,2 bis 1,6 Millionen Euro) taxierte Renner, wurde für 1,6 Millionen Dollar (knapp 1,3 Millionen Euro) verkauft.

15/102
Fast 40 Jahre dämmerte der einzige Ferrari 365 GTB/4 (Baujahr 1969) aus Aluminium mit Straßenzulassung in einer Scheune vor sich hin. Ein ...
Bild: Courtesy of RM Sotheby's

16/102
... Ferrari-Sammler in Japan hatte ihn unbeachtet verstauben lassen. Dann ...
Bild: Courtesy of RM Sotheby's

17/102
... wurde der Renner im September 2017 für satte 1,8 Millionen Euro versteigert.
Bild: Courtesy of RM Sotheby's

18/102
Unterm roten Alu-Kleid des Auktions-Daytona ...
Bild: Courtesy of RM Sotheby's

19/102
... sitzt ein 4,4-Liter-V8 mit rund 350 PS und einer Laufleistung von exakt 36.390 Kilometern. Solch eine Exklusivität wirft viele Fragen nach der Echtheit des Daytona auf. Der anerkannte Ferrari-Experte Marcel Massini ...
Bild: Courtesy of RM Sotheby's

20/102
... nahm den Alu-Daytona genau unter die Lupe und bezeugte dessen Authentizität. Laut seines Gutachtens ...
Bild: Courtesy of RM Sotheby's

21/102
... passten die Teilenummern von Motor und Getriebe zu Ferrari-Werksaufzeichnungen und die Papiere zum Auto.
Bild: Courtesy of RM Sotheby's

22/102
Die Karosserie-Markierungen stammten tatsächlich von Scaglietti. Ein Wahnsinns-Fund! Neben dem Alu-Daytona kamen anlässlich des 70. Ferrari-Jubiläums im italienischen Maranello eine ganze Reihe sensationeller Ferrari unter den Hammer.
Bild: Courtesy of RM Sotheby's

23/102
Alles andere als billig war auch dieses wunderschöne 250 Europa Coupé von Vignale. Für 2,8 Millionen Euro steht dieser seltene Italienier in Zukunft in einer neuen Sammlung. Ferrari lieferte 1953 das Fahrgestell und den Motor, die optische Verschönerung hat dann Vignale übernommen. Von den Vignale-250 existieren insgesamt ...

24/102
... nur 22 Fahrzeuge, das versteigerte ist das zweite gefertigte. Während Pininfarina 18 250 Europa bauen sollte, bekamen nach den vier 250 Europa lediglich fünf weitere Ferrari ein neues Kleid von Vignale. 2009 erhielt dieser eine rund 3000 Stunden andauernde Restauration, ...

25/102
... um den Wagen in einen absolut makellosen Zustand zu versetzen. Der damalige Besitzer scheute keine Kosten und Mühen, ließ sogar die Teppiche auf die exakten Maße und die passende Dicke anfertigen.

26/102
Deutlich mehr brachte der 250 GT LWB California Spider von Scaglietti. Nach der Überweisung von rund 7,8 Millionen Euro freut sich ein neuer Besitzer über den Ferrari aus dem Jahr 1959. Erste Station des 250 GT war Venezuela. 1963 überführte der neue Eigentümer den ...

27/102
... Luxus-Schlitten in die USA mit einem Kilometerstand von 7500. Kurz darauf ging es für den Spider nach Chicago, wo er über 20 Jahre fachgerecht verstaut wurde. Die Reise endete dort jedoch nicht, der Ferrari sollte noch Kalifornien, Ohio und Wisconsin kennenlernen. Nach einer umfangreichen Restaurierung ...

28/102
... holte der Scaglietti zwischen 1988 und 1992 mehr als 30 Preise bei Oldtimer-Veranstaltungen.

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Die Experten des Auktionshauses Artcurial versteigerten am 2. Juli 2017 in Monaco einen Porsche 911 RSR der Spitzenklasse. Er brachte (inklusive Zuschläge) exakt 1.769.280 Euro!

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Der weiße 911 ist ein Rennwagen mit Geschichte, keiner mit Garagen-Staub: Bei insgesamt acht Teilnahmen an den zwölf Stunden von Sebring und sieben Mal 24 Stunden von Daytona ist der hohe Preis wohl der Renngeschichte geschuldet.

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Unter dem Entenbürzel: Sechs Zylinder, 2806 Kubik, Einspritzung, Doppelzündung und 300 PS. Die luftgekühlte Rennmaschine lebt von hohen Drehzahlen. Von ...

32/102
... 1974 bis 1986 nahm der RSR an mehr als 50 Rennen teil, ...

33/102
... ging dabei durch mehrere Hände, bis er schließlich bei Porsche-Sammler Tom Linton landete. Der ließ den Wagen von RSR-Fachmann ...

34/102
... Jim Torres in Kalifornien von Grund auf restaurieren. Eine vollständige Fotoserie zur Restauration gibt es als nettes Extra obendrauf.

35/102
Das Auktionshaus Gooding & Company versteigerte am 18. August 2017 ein traumhaftes Mercedes-Duo: Der 300 SL Gullwing (deutsch: Möwenflügel) und der 300 SL Roadster waren mehr als 60 Jahre im Besitz ...

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... einer Familie und befanden sich im Originalzustand. Der ursprüngliche Besitzer hatte die Wagen 1964 von seinem Vater übernommen, ...

37/102
... der sie in den 50er-Jahren kaufte und seitdem kaum gefahren war. Der Gullwing spulte lediglich 16.000 Meilen ab (ca. 25.700 Kilometer), der ...

38/102
... Roadster hat nur knapp über 35.000 Meilen runter (56.000 Kilometer). Der versteigerte Gullwing ...

39/102
... ist eines von nur ganz wenigen 300 SL, die in "British Racing Green" lackiert sind. Aufpreis 1955: 68 Dollar. Laut des Experten von Gooding & Company ...

40/102
... liefen die Stuttgarter damals tadellos und könnten zu den letzten nicht restaurierten Fahrzeugen dieser Baureihen gehören. Unter den Alu-Hauben verrichtet jeweils ein Dreiliter-Sechszylinder mit 215 PS sein Werk.

41/102
Frisch restaurierte 300 SL Gullwing bzw. Roadster bringen bei Auktionen ...

42/102
... nur noch selten unter 1,5 Millionen Euro. Das Auktionshaus nannte für die beiden nicht mehr ganz frischen Oldies keinen Preise – billig wurde es nicht. Der Gullwing brachte umgerechnet 1,3 Millionen Euro, der Roadster verließ die Auktion für rund 865.000 Euro.

43/102
Die vielleicht spektakulärste Auktion am Comer See 2017 beherrschte einer der extremsten Porsche aller Zeiten.

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Der Carrera RSR 3.8 (964) von 1993 mit brutaler Optik und minimalem Kilometerstand ...

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... erbrachte in Villa Erba 2,016 Millionen Euro! Lächerliche zehn Kilometer zählte der analoge Tacho des bis auf die Überführung nie bewegten Wagens.

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Einerseits ein Traum, gleichzeitig eine Schande, denn Porsche hat den RSR 3.8 ...

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... nicht als Wagen konstruiert, der fast ein Vierteljahrhundert in einer Halle versauern sollte.

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Doch das kommt dem Käufer nun zugute. Denn der Wagen hat sogar den originalen, mittlerweile nicht mehr ganz so frischen Lackschutz, der ab Werk aufgetragen wurde. Bei der Ausstattung hat sich der Eigentümer ausgetobt. Außen erstrahlt der 911 in Polarsilber, innen ist der Wagen in CanCan-Rot gehalten.

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Dazu steht der schnelle Elfer auf lilafarbenen Felgen, wird von goldenen Bremssätteln gestoppt und ist nur einer von zwei RSR ...

50/102
... mit Vollleder-Ausstattung. Lediglich 55 Exemplare des 911 Carrera RSR 3.8 verließen in Zuffenhausen die Werkshallen, ...

51/102
... und waren einzig und allein für den Einsatz auf der Rennstrecke gedacht. Mit dem 3,8 Liter Boxermotor unter der Haube prügelt der RSR rund ...

52/102
... 350 PS auf den Asphalt – Experten vermuten eher 375!

53/102
Erst ein Missgeschick machte diesen Mercedes-Benz SL 500 wertvoll: 1996 schenkte ein reicher Brite den schönen Roadster seiner Frau zum Geburtstag. Doch nach nur 80 Meilen (129 Kilometern) gingen die Schlüssel des Autos verloren. Was nun passierte, ist erstaunlich: ...

54/102
Anstatt neue Schlüssel zu besorgen, ließen die Besitzer den Wagen einfach in der Garage stehen, und zwar zwanzig Jahre lang! Viel war nicht nötig, um den Wagen fit für den Verkauf zu machen: Wie es sich für einen Mercedes gehört, lief der Wagen anstandslos. Der Innenraum sah sowieso aus wie frisch vom Band.

55/102
Lediglich eine gründliche Wäsche und ein Austausch aller Flüssigkeiten war von Nöten. Mitte April 2017 kam der Wagen dann zur Auktion bei Coys. Der Hammer fiel bei rund 56.000 Pfund (66.000 Euro). Das ist gut das Doppelte eines SL aus dem gleichen Baujahr in Zustand 1, günstige 500er in Zustand 3 gibt es bereits ab 10.000 Euro. Der neue Besitzer fährt nun eine Zeitmaschine!

56/102
Selbst unter der Vielzahl unvergesslicher klassischer Ferraris nimmt der 166 MM/212 Export "Uovo" eine Sonderrolle ein. Die Eiform ...

57/102
... gab ihm den italienischen Kosenamen. Seit 1986 dämmerte der vielleicht radikalste Ferrari in einer privaten Sammlung vor sich hin, am 12. August versteigerte RM Sotheby's den abgerundeten Renner ...

58/102
... in Monterey. Das Auktionshaus erwartete nicht weniger als ein Vermögen, Insider schätzten ihn gar auf ...

59/102
... 10 Millionen Dollar. Mit dem Ergebnis hatten die Experten allerdings nicht gerechnet: "Schlappe" 4,5 Millionen Dollar (3,7 Millionen Euro) brachte der seltene Uovo. Form und Historie machen den Wagen mit der Fahrgestellnummer 024MB eigentlich zum Ferrari der Superlative. Das ovale Blechkleid formte ...

60/102
... der italienischen Karossier Franco Reggani schon 1950. Der Wagen sollte wirtschaftlich wie ...

61/102
... renntauglich sein. 1951 war der Wagen bei der Mille Miglia dem Sieg nahe, ...

62/102
... schied aber mit einem technischen Defekts aus. Das gleiche Schicksal ereilte den "Uovo" bei der Giro di Sicilia. Der sportliche Erfolg ...

63/102
... blieb ihm versagt, auch der kommerzielle Erfolg im Jahr von Ferraris 70. Jubiläum blieb aus.

64/102
Simpelste Technik in schönem Blechkleid: Der Citroën 2CV mit Doppelmotor ist wunderbar reduziert. Das Auktionshaus Classic Car Auctions versteigerte am 1. April eine von nur 694 (1958 - 1967) gebauten Sahara-Enten. Prägnantesten Merkmale: zwei Motoren, ...

65/102
... zwei Getriebe, zwei Tanks. Schätzungen zufolge sollte der Wagen bis zu 65.000 Pfund (circa 75.000 Euro) bringen. Das Auktionshaus ging davon aus, dass nur noch knapp ...

66/102
... 100 Sahara-Enten weltweit existieren. 2012 brachte eine Sahara-Ente 142.500 Dollar (134.000 Euro), 2016 stolze ...

67/102
... 192.717 Dollar (182.511 Euro). Ziel verfehlt: Die Sahara-Ente erzielte 68.200 Pfund (knapp über 75.000 Euro). Wer bei zwei Motoren an brachiale Leistung denkt, der täuscht sich gewaltig. Die zwei Zweizylinder-Viertakt-Boxermotoren mobilisieren insgesamt nur 33 PS und 27 Nm. Damit geht es bis auf Tempo 105 km/h. Die versteigerte Ente ...

68/102
... hat ihren Namen mehr als verdient. Als 1967 der Bürgerkrieg in Nigeria ausbrach, entschied sich der in England geborene Besitzer, die Ente ...

69/102
... mit nach Hause zu nehmen. Mit genug Wasser und Benzin fuhr er durch die Sahara und schaffte trotz einer kaputten Hydraulikpumpe die Heimreise. Nur zwei Jahre später ging es zurück nach Nigeria. Auch die zweite Sahara-Mission ...

70/102
... war von Erfolg geprägt. 1970 verkaufte der Eigentümer die Ente an ihren zweiten Besitzer, um sie ihm nur zehn Jahre später wieder abzukaufen. 1980 überführte ...

71/102
... er die Ente nach England, um ihr eine standesgemäße Restauration zu spendieren. Dazu kam es aber nie, ...

72/102
... da die Ersatzteilllage katastrophal war. 2012 erhielt die Sahara-Ente die wohlverdiente Aufbereitung.

73/102
Ein Muscle Car-Fan hat diesen außerordentlichen Shooting Brake ersteigert: einen Pontiac Trans Am Kammback. 1985 entstand das außergewöhnliche Exemplar, der Entwurf verpasste aber den Sprung zur Serienreife. Nun fiel der Hammer bei nur 44.000 Dollar.

74/102
Der Grund für den überschaubaren Preis könnte in dem zentralen Manko des schönen Shooting-Brake liegen: Dem einstigen Testfahrzeug fehlt die Straßenzulassung! Dafür war es restauriert, kam mit einer ausführlichen Geschichte zu seiner Entstehung und eignete sich als Hingucker für jede Sammlung. Unter der Haube steckt ein 5,0-Liter-V8 mit eher mageren 190 PS. Als Ausgleich ...

75/102
... gibt es aber eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung, einen Tempomat und ein verstellbares Lenkrad – ziemlich fortschrittlich für 1985. Den Namen "Kammback" trägt der Pontiac zu Ehren des deutschen Ingenieurs Wunibald Kamm, der die steil abfallende Heckform ersann.

76/102
In den USA ist einer der superseltenen E-Type Lightweight an einen superreichen Käufer gegangen! Ein unbekannter Telefonbieter überwies dem Auktionshaus Bonhams ...

77/102
... 7,3 Millionen Dollar (6,8 Millionen Euro) für den britischen Alu-Renner von 1963. Damit ist der klassische Racer gleichzeitig der ...

78/102
... teuerste E-Type aller Zeiten. Trotz zahlreicher Renneinsätze und einem Titel bei der australischen GT-Meisterschaft 1963 ...

79/102
... hat der Wagen nur knapp 6500 Kilometer auf der Uhr. Dazu kommen lediglich drei ...

80/102
... Vorbesitzer, die den Wagen mit viel Liebe gepflegt haben. Laut Bonhams ist der Wagen mit der Seriennummer ...

81/102
... S850667 der besterhaltene Lightweight. Da der Renn-E-Type so begehrt ist, ...

82/102
... hat Jaguar 2015 die ursprünglich auf 18 Exemplare angelegte Serie mit sechs Nachzüglern vervollständigt. Sie wurden nach Originalplänen mit Seriennummern von ...

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... 1963 gebaut, und an ausgewählte Kunden ...

84/102
... für über eine Million Euro verkauft.

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Extrem, extremer, BMW E30 M3. Im Zuge der "DueMila"-Auktion von Sotheby's fand ein ganz spezieller M3 eine neue Bleibe. Der Wagen aus dem Jahr 1987 könnte nackter nicht sein. Er hat keinen Sitz, keine Innenraumverkleidung, ...

86/102
... keine Außenspiegel, keine Seitenverkleidung, keine Scheibenwischer, kein Radio, keinen vernünftigen Schaltknauf, keine Teppiche und ...

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... keine Rückleuchten. Was er aber hat, sind ein Lenkrad, vier Reifen, einen Käfig und einen fantastischen 2,4-Liter-Vierzylinder mit 195 PS. Aufgrund der drastischen Gewichtsreduzierung muss der Vierzylinder wahrscheinlich nur noch knapp 800 Kilo bewegen. Zum Vergleich: Ein Serien-E30 M3 wiegt 1360 Kilo, die DTM-Variante wiegt 1040 Kilo. Das bedeutet Fahrspaß auf ...

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... allerhöchstem Level. Wer jetzt von einem Preis jenseits der 100.000 Euro ausgeht, der irrt. Der nackte M3 wurde für schlappe 33.600 Euro versteigert. Letzlich bleibt die Frage, ob der neue Besitzer den M3 als ultimatives Track-Tool behält oder Teile ranschafft und ihn in den Serienzustand zurückversetzt. Beides verheißt Fahrspaß!

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Am 3. Dezember 2016 hieß es Scheckbuch raus für alle Ford-Fanatiker. Ein Sierra Cosworth RS500 war eine der Raritäten ...

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... auf der Auktions-Bühne. Das Auktionshaus Classic Car Auctions erzielte einen ordentlichen Preis für den seltenen RS500, der Hammer fiel ...

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... bei umgerechnet 89.353 Euro. Ein Schnapper für den auf 500 Stück limitierten Kurvenräuber mit knapp 20.000 Kilometern auf der Uhr. Das angebotene Fahrzeug wurde 1987 in England ...

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... zugelassen und landete 1995 in einer klimatisierten Garage in den USA. Der Eigentümer in den USA ...

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... meldete den Wagen nie an. So musste der RS500 weit über das Jahr 2000 hinaus ein Leben hinter dem Garagentor fristen.

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Nach einer leichten Restaurierung kam er nun in seiner englischen Heimat auf den Klassiker-Markt. Kleiner Bonus: Der RS500 hat eine absolut lückenlose Historie und ...

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... alle Handbücher und kommt mit einer Auflistung aller Arbeiten, die bei der Restaurierung durchgeführt worden sind. Eine spektakuläre Auktion erlebten auch ..

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... die folgenden beiden Renner. Danach war das Duell der Evo-Helden entschieden, und Mercedes triumphierte! BMW M3 Sport Evolution und Mercedes-Benz 190 E Evo II lieferten ...

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... sich bei Silverstone Auctions kein Duell auf Augenhöhe.

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Das Auktionshaus versteigerte am 12. November 2016 nur den Mercedes. Beide Fahrzeuge sollten je mehr als 100.000 Pfund einbringen (124.000 Euro).

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Der 190 E Evo II war einem Bieter immerhin 124.375 Pfund (144.300 Euro) wert, blieb damit aber ...

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... deutlich hinter den sensationellen 325.000 Euro für diesen kürzlich versteigerten 190 E Evo II zurück.

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Der teuerste Ferrari, der bislang auf einer Auktion versteigert wurde (zumindest in Euro), brachte im Februar 2016 in Paris sogar ...

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... 32,1 Millionen Euro: ein 1957er 335 S Spider Scaglietti aus der Sammlung Bardinon. Hier kommen Supercar-Auktionen.
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