Porsche 911 2.5 S/T
Als der Wagen vor einigen Jahren in den USA entdeckt wurde, war er nur noch ein Wrack.
Bild: Werk
Als wäre er gestern vom Band gelaufen. Porsche Classic hat einen 911 2.5 S/T von 1972 bis ins Detail restauriert und ihn auf der Techno Classica 2016 in Essen präsentiert. Beim Blick auf ein Foto von vor einigen Jahren traut man indes seinen Augen kaum. War doch der damalige Zustand des historischen 911ers mit "Schrotthaufen" sachgerecht beschrieben. Innerhalb von rund zweieinhalb Jahren restaurierten Porsche-Werksspezialisten dann den 911 in aufwendiger Manier. Besonders die Karosserie forderte die Experten, da ein Umbau auf das spätere G-Modell zutage trat, der einen anspruchsvollen Rückbau erforderte. Zudem war ein Unfallschaden unsachgemäß repariert worden und das Dach war irreparabel verformt, die Kotflügelverbreiterungen mussten in Handarbeit nachgefertigt werden. Abschließend wurde die Karosserie im originalen Farbton Hellgelb neu lackiert.
Automobile Raritäten auf der Techno-Classica
Das Projekt ist laut Alexander Fabig, Leiter Porsche Classic, "einmalig und von großer historischer Bedeutung". Denn der Sportwagen, der vor einigen Jahren von einem Sammler in den USA entdeckt worden war, hat eine bewegte Rennhistorie. Zudem ist er eine echte Rarität: Nur 24 Mal wurde der Rennsportler auf Basis des 911 2.4 S Coupé gebaut.

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Porsche 911 Vergleichstest
Porsche 911 2.0
Porsche 911 2.0
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Klassische Porsche 911 im Vergleichstest

Von Daytona bis Le Mans

Porsche 911 2.5 S/T
Der Porsche 911 2.5 S/T bei den 24 Stunden von Le Mans im Jahr 1972 mit der Startnummer 41.

Bild: Werk
Mit der Originalbeklebung von 1972 erinnert der Porsche an seine Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Le Mans, die "41" war seine damalige Starternummer. Der 911 2.5 S/T, gezielt für Kunden-Sporteinsätze entwickelt, war ab Ende 1971 zum Preis von 49.680 D-Mark erhältlich. Vom amerikanischen Rennfahrer und Rennsport-Filmemacher Michael "Mike" Keyser bestellt, startete der 911 in der Saison 1972 mit Jürgen Barth bei Rennen in den USA und bei der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Im Februar 1972 bestritt er zunächst die 6-Stunden von Daytona, anschließend die 12-Stunden von Sebring, gefolgt von der Targa Florio sowie dem 1000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring. Saisonhöhepunkt war das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Zusammen mit dem Schweizer Sylvain Garant gelang hier ein Klassensieg bei den GT-Fahrzeugen bis drei Liter Hubraum. Es folgten im Laufe der Rennsaison 1972/73 noch weitere Einsätze in Watkings Glen und auch in Indianapolis.

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Porsche 911: Sensationsfund in der eigenen Garage
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Porsche 911 Nr. 5 lebt! Sensationsfund in den USA