Klassiker mit schlechter Alltagstauglichkeit
Das sind die Alltags-Luschen!



Die Ersatzteillage ist mau, der Unterhalt sündhaft teuer: der Ferrari F40 bekommt nur einen "Alltagstauglichkeits-Stern".
Bild: Privat
Verlierer im Alltagstest
Das Problem: Viele Autos geben erst im Alltag ihren wahren Charakter als Diva preis: Sie mögen schön anzuschauen sein, eine gute Preisprognose und passable Ersatzteillage aufweisen, vielleicht sogar für Rennen taugen. Doch die strengen Testkriterien der AUTO BILD KLASSIK-Redaktion bringen einen Schönheitsfehler an den Tag, der im Alltag den Spaß am Oldie vermiest. Zwar sind Oldtimerfahrer Kummer gewohnt, viele über die Maßen bereit, mit den Macken ihres vierrädrigen Lieblings zu leben, aber irgendwann ist Schluss. Nur: Wie kommt es zur Fehleinschätzung? Manchmal überstrahlt eine große Marke den Blick auf den Alltagswert. Oder ein Auto mit bärenstarkem Prestige, wie der Porsche 911 Carrera RSR 2,8, erschwert die nüchterne Einschätzung. Es gibt viele Gründe für falsch verstandene Autoliebe.
Wenn der Spritdurst zu groß ausfällt

Der Jeep CJ-7 ist nichts für alle Tage. Bockige Federung, schwammige Lenkung und dubiose Kurveneigenschaften sind echte Schwachpunkte.
Bild: Uli Sonntag
Galerie der Versager im Alltag
Hier also eine Galerie der Autos, die in der Kategorie Alltagstauglichkeit von der Redaktion nur einen oder zwei Sterne bekamen. Also Vorsicht: Hier kommen Klassiker, die im Alltag wenig Spaß machen – die können nur spielen!
Achtung Diva: kaum alltagstaugliche Klassiker

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Der Jeep CJ-7 bekommt einen von fünf möglichen Sternen in der Kategorie "Alltagstauglichkeit". Bockige Federung, schwammige Lenkung und dubiose ...

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... Kurveneigenschaften sind echte Schwachpunkte. Hinzu kommt, dass sowohl die Sechs- wie auch die Achtzylindermotoren zwischen 14 und 20 Liter pro 100 km saufen.

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Der Peugeot 205 Turbo 16 ist nicht für den Alltag gemacht, nur ein Stern für die Alltagstaulichkeits. Auf der Minusseite stehen sehr hohe Kosten für Kauf, Wartung und Ersatzteile und der komplexe Aufbau. Diesen Spaß muss man sich leisten können, nur sparen ...

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... und kaufen reicht bei Weitem nicht aus. 200 PS und permanenter Allradantrieb brachten dem kleinen Peugeot 205 aber das Fliegen bei.

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Der Ferrari F40 ist ebenfalls kein Alltagsauto: Auch er bekommt nur einen von fünf möglichen "Alltagstauglichkeits-Sternen".

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Ein dickes Minus gibt’s auch für Unterhaltskosten und die maue Ersatzteillage.

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Mehr Fahrzeug-Ikone seit Adam und Eva geht nicht. Der Bugatti Royale Type 41 ist das Nonplusultra im weiten Biotop der Automobillandschaft. Für den Alltag ist er allerdings nichts: ein "Alltagstauglichkeits-Stern". Die Betriebskosten ...

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... sind hoch, bis zu 50 Liter verköstigt der Königliche auf 100 Kilometer. Immerhin: Er hat einen 190-Liter-Tank. Der robuste Motor fasst zudem 14 Liter Öl und 48 Liter Wasser.

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Auch der Shelby Cobra 427 bekommt lediglich einen "Alltagstauglichkeits-Stern". "Wer sich ein solches Tier kauft, muss aber erst einmal lernen, damit zu fahren. Im Grunde ...

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... sind die 427er reine Rennwagen", sagt Cobra-Experte Martin Drengenberg.

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Das Horch 930 V Cabriolet ist anstrengend zu fahren, langsam, bremst wie eine Diesellok und ist ähnlich wendig. Die Wartung besonders des Motors verlangt ...

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... Spezialwissen, das man nur in Horch-Kreisen pflegt. Deshalb gibt es nur einen Stern in der Kategorie Alltagstauglichkeit.

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Porsche 911 Carrera RSR 2.8, Alltagstauglichkeit: ein Stern. Artgerecht kann ein purer RSR nur auf der Rennstrecke eingesetzt werden – das schränkt, mal ganz nüchtern betrachtet, den ...

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... Alltagsnutzen doch stark ein. Und sehr, sehr selten und wirklich sauteuer ist so ein Renn-Elfer natürlich auch. Hohe sechsstellige Summen mit Tendenz nach ganz oben sind die Regel.

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Große Ladefläche und doch nichts für den Alltag! Der Krupp Cummins 980 Front LKW bekommt ebenfalls nur einen "Alltagstauglichkeits-Stern". Denn der Spaß ist nicht billig. Das beginnt schon bei der Suche nach einer ausreichend großen Abstellfläche. Das Gute dabei: Es gibt in diesem Metier kaum Spekulanten, sondern überwiegend echte Fans der Schwarze-Fingernägel-Fraktion.

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Die Plattschnauzer-Form mit XXL-Scheibe ist heute noch spannend anzusehen. Damals meckerten Krupp-Fahrer über die zu kleinen Wischerblätter.

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Der Austin Seven Opal ist mit einer Reisegeschwindigkeit zwischen 60 und 70 km/h alles andere als eine Rakete und angesichts seiner Seilzugbremsen zudem ...

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... ein Auto, das im Interesse der eigenen Sicherheit vorausschauend gefahren werden will. Alltagstauglichkeit: nur ein Stern.

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Der Opel Speedster Turbo hat viiiel mehr PS, ist aber dennoch ein Spielzeug, nicht mehr und nicht weniger. Nicht mal für Wochenendtouren taugt der Porsche-Jäger mit dem Blitz am Bug, denn sein Kofferraum ...

20/62
... verdient den Namen nicht. Und hat der Opel die Kapuze auf, wird das Ein- und Aussteigen zur Akrobatennummer. Folgerichtig gibt es nur einen von fünf "Alltagstauglichkeits-Sternen".

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Der Lloyd LT 600 bekommt zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne". Als Zweitakter mit 13 PS ist er eigentlich nur für ...

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... gelegentliche Schaufahrten geeignet. Auch die 19-PS Version läuft für heutige Begriffe laut und ist nervenzehrend langsam.

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Der Maserati Quattroporte I hat den Hang zum schnellen Rosten. Sämtliche Falze der Karosserie können korrodiert sein, auch A- und B-Säulen, Radläufe, die Bleche ...

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... unter den beiden Benzintanks im Heck sowie die Türunterkanten. Die Schweller, bestehend aus sieben (!) Einzelkammern, sollten vor dem Kauf mit dem Endoskop begutachtet werden. In der Wertung gibt es lediglich zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne".

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Der Bentley 3 Litre Speed bekommt auch nur zwei, gar nicht standesgemäße "Alltagstauglichkeits-Sterne". Ettore Bugattis abschätziger Spruch vom "schnellsten Lastwagen der Welt" ist nicht ganz aus der Luft gegriffen. Einen Vorkriegs-Bentley zu fahren ...

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... kostet Kraft und verlangt Übung. Beim Lenken und Bremsen ist der ganze Kerl gefordert, und bis es beim Schalten nicht mehr im (unsychronisierten) Getriebe knirscht, vergehen Monate.

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Auch der Ford Escort RS 1600 schneidet im Alltagstauglichkeits-Ranking nicht gut ab: zwei Sterne. Nachteilig ist der beachtliche Einstiegspreis von etwa 60.000 Euro – und das für ein Auto, das Laien für eine ...

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... nichtswürdige Allerwelts-Kleinwagen-Schüssel halten. Auch braucht so ein Renner mit seiner hochgezüchteten Technik viel Aufmerksamkeit. Alle 5000 Kilometer müssen die Ventile eingestellt werden, und das ist nicht mal eben so gemacht.

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Der VW T3 Kombi (1979) mag in dieser Riege der Alltags-Luschen überraschen. Doch auch er bekommt nur zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne". Busse und Kastenwagen haben diese Heckmotor-Stufe, um die man ...

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... herumbauen oder herumladen muss. Als Ausgleich gibt’s eine Gewichtsverteilung, die den Wagen in den meisten Ladezuständen neutral hält.

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Das Moss-Getriebe des bis September 1964 gebauten Jaguar E-Type 3.8 Litre OTS lässt sich schwer schalten; Abhilfe schuf erst die mit dem 4,2-Liter eingeführte, Jaguar-eigene, voll synchronisierte Viergangbox.

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In den frühen Flat Floor-Varianten können Fahrer ab 1,80 Metern nicht vernünftig sitzen, zudem erfordert das Ein- und Aussteigen noch größere Gelenkigkeit als bei späteren E-Type. Macht in der Alltagstauglichkeitswertung zwei Sterne.

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Der Ferrari Testarossa bekommt zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne". Einige typische Schwachstellen: Mengenteiler, Düsen, Druckspeicher und Pumpen der K- und KE-Jetronic, aufplatzende ...

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... Differenziale, Fahrwerkbuchsen, Radlager und Antriebsmanschetten. Außerdem schlecht lösende Bremsen, lahmende Fensterheber sowie durchbrennende Kontakte im Sicherungskasten und gebrochene Sitzgestelle.

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Wirklich viel Platz bietet das Autobianchi Bianchina Cabrio im Alltag nicht.

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Deswegen gibt es nur zwei von fünf möglichen "Alltagstauglichkeits-Sternen".

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Das Ferrari Mondial Cabrio bekommt ebenfalls nur zwei Sterne in der Rubrik Alltagstauglichkeit. Service und Reparaturen kosten ...

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... gesalzene Ferrari-Preise. Wir empfehlen deshalb die alte Faustregel: zusätzlich ein Drittel des Kaufpreises für eventuelle Werkstattbesuche weglegen.

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Dieser exotische Renner stammt aus Japan. Auch der Mazda Cosmo Sport schlägt sich im Alltag nicht wirklich gut - zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne". Der Verbrauch liegt bei rund 14 Litern – viel, aber in ...

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... Anbetracht des Wagenwerts eine Lappalie. Auch Öl schluckt er reichlich, ein bekanntes Wankel-Problem. Und: Es gibt ihn ausschließlich als Rechtslenker.

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Deutscher Dauerläufer, und doch eine Lusche? Die VW Export-Limousine des Käfers bekommt zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne". Der Export ist eher ein Fall für Nostalgiker. Ersatzteile sind teuer und zum Teil ...

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... schwer zu bekommen, gerade für das 51er-Modell mit Rheumaklappen.

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Auch die Alltagstauglichkeit des Bentley Continental T bewerten wir mit nur zwei Sternen. Teile kosten ein Vermögen, und der Schrauber um die Ecke hat nicht die richtigen Werkzeuge. Der Turbo-V8 ist kein Kostverächter (bis zu 25 Liter/100 km), gilt aber – nicht zuletzt seiner entspannten ...

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... Literleistung wegen – als nahezu unzerstörbar. Müssen Öllecks abgedichtet werden, drohen horrende Rechnungen. Auch Reparaturen an der Bremsanlage sind zeitaufwendig und gehen entsprechend ins Geld.

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Der Jaguar XK120 S fixed head Coupé bekommt von uns ebenfalls zwei Alltagstauglichkeits-Sterne. Ein Rat unter Freunden: Wenn Sie größer als eins fünfundachtzig sind und Ihr Body-Mass-Index über 30 liegt – sehen Sie sich nach etwas anderem um! Der XK120 wird Ihnen ...

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... ähnlich gut passen wie Ihr Konfirmationsanzug, also fast gar nicht. Mit dem engen Innenraum und der mäßigen Rundumsicht sind seine größten Minuspunkte aber auch schon aufgezählt.

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Beim Lotus Esprit S2 traten fast überall Kinderkrankheiten zutage – Hitzeschäden im Motorraum, Ölverlust am Motor, Risse im Auspuffkrümmer, verschleißfreudige Antriebsgelenke und mehr. Esprit-Fans bekamen ...

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... das meiste über die Jahre in den Griff, doch preisgünstige, aber wenig geliebte Exemplare können schnell zu einem Fass ohne Boden werden. Nur zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne".

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Mit radikaler Ästhetik und Technik überrumpelte Lancia Mitte der 70er-Jahre die Gegner in der Rallye-WM. Heute ist der Lancia Stratos eine ...

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... teure Kostbarkeit. Für den Alltag ist der Stratos aber nichts: ein "Alltagstauglichkeits-Stern".

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Lancia Stratos HF: Der Rallye-Keil mit dem für "High Fidelity" stehenden Kürzel verdichtet auf nicht einmal 2,20 Meter Radstand Design-Avantgarde, Rennsiege und ...

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... Ferrari-Technik. Mehr Charisma, mehr Flair geht nicht. Doch bei der Alltagstauglichkeitswertung ginge mehr: zwei Sterne.

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Der Lotus Elise bekommt zwei Sterne in der Rubrik Alltagstauglichkeit. Besonders anfällig reagiert das Fahrwerk auf ...

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... schlampige Wartung: Dämpfer, Querlenkergummis, Kreuzgelenke und alle Buchsen sind Problemzonen.

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Der Porsche 911 Carrera 3.2 Speedster gilt, angemessene Pflege und Wartung vorausgesetzt, zu Recht als der solideste und langlebigste unter den klassischen luftgekühlten Elfern, quasi als Krönung des 901-Urentwurfs von 1964. Das Blech ist voll verzinkt – aber ...

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... auch dieser Elfer ist nicht unsterblich. Ist die Zinkschicht am Ende, rostet der Porsche wie jedes andere Auto, die Triebwerke neigen im Alter zu Leckagen und hohem Ölkonsum, Anbauteile des Motors schwächeln, verwohnte Innenräume schlagen schwer ins Kontor. In der Wertung "Alltagstauglichkeit" bekommt dieser 911er nur zwei Sterne.

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Typisch VW 1500 S Limousine sind spektakuläre Seitenwind-Empfindlichkeit, flauer Geradeauslauf, schwache Heizleistung und ...

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... delikates Fahrverhalten im Grenzbereich, gerade bei frühen Modellen mit hinterer Pendelachse. Zwei Alltagstauglichkeits-Sterne.

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Der Nutzwert des Jaguar XJ-SC ist gering, die Kosten sind umso höher. Er war für Menschen gedacht, die vorwärts auf ihre Grundstücke fahren und sie auch mit dem Bug voraus wieder verlassen können. Sein Wendekreis gleicht dem eines ...

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... Flugzeugträgers, Raumökonomie ist ein Fremdwort für ihn. Innen geht es trotz äußerer Größe intim zu; Menschen über 1,90 Meter tun sich schwer, eine entspannte Sitzhaltung zu finden. Alles in Allem gibt es nur zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne".

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Der Lancia Beta Montecarlo Spider sieht schneller aus, als er ist. Das sähe man ihm durch die Klassiker-Brille wohlwollend nach. Aber sein Minus ist kein Strich, sondern ein dicker Balken: Abgesehen von der Mechanik ist die Ersatzteilsituation ...

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... verheerend, schlimmer noch als die Fertigungsqualität. Ein Montecarlo rostet, wo und wie er nur kann, ein Erhalt bei gleichzeitiger Nutzung ist schwierig bis unmöglich und auf jeden Fall arbeits- und zeitintensiv sowie teuer. Deshalb: zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne".
Die Gebrauchtwagen des Grauens

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Problemautos kommen in allen Klassen vor, vom kargen Kleinwagen bis zum dicken Premium-SUV. Hier zeigen wir, welche Autos beim TÜV häufig durchfallen, und was ihre Schwachstellen sind.
Bild: Lier

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Peugeot 207 • Beim Peugeot 207 haben die TÜV-Prüfer viel zu meckern! Der von 2006 bis 2015 gebaute Franzose fällt neben Beleuchtungsproblemen insbesondere durch korrodierende Auspuffanlagen sowie starken Ölverlust auf. Die Fehlerquote ...
Bild: Toni Bader

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... beim Fahrwerk ist ebenfalls höher als beim Durchschnitt. Auffällig sind zudem Turboschäden am 1,6-Liter-Diesel. Meiden sollte man aber auch den Benziner 150 THP, bei dem der hydraulische Kettenspanner häufig Probleme macht.
Bild: Toni Bader

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Ford Galaxy • Der Ford Galaxy bietet viel Platz, eine gute Rundumsicht und Praktikabilität zu einem guten Preis. Doch leider ist die Liste der Probleme beim Raumriesen sehr lang: Bereits die erste HU schaffen überdurchschnittlich viele Galaxy aufgrund erheblicher Mängel nicht. So leiden zum Beispiel aufgrund des hohen Leergewichtes die Fahrwerksteile.
Bild: Toni Bader

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Hinzu kommen bereits früh Mängel aufgrund labiler Antriebswellen, Ölundichtigkeiten sowie Probleme an Lenkung sowie Beleuchtung. Soll es unbedingt ein Galaxy sein, dann besser die ab 2015 gebaute dritte Generation nehmen. Die fällt jedoch mit verschlissenen Bremsscheiben und Ölverlust auf.
Bild: Toni Bader

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Fiat 500 • Bauzeit ab 2007. Bereits in jungen Jahren schwächelt der 500 bei der HU. Weil er häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und viel Kurzstrecke bewältigt, bemängeln die TÜV-Prüfer überdurchschnittlich oft seine Achsaufhängung.
Bild: Erwin Fleischmann

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Auch durchgerostete Auspuffanlagen sind über alle Baujahre hinweg sehr auffällig. Elfmal häufiger als beim Durchschnitt gibt es hier Probleme. Im AUTO BILD-Dauertest schaffte der Fiat 500 lediglich die Note 5+.
Bild: Erwin Fleischmann

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Einzig bei den Bremsbauteilen landet der kleinste Fiat im mittleren Feld. Doch seine Bremsschläuche und -scheiben sind bereits ab der zweiten Hauptuntersuchung auffällig.
Gebrauchtwagensuche: Rund 600.000 Angebote
Bild: Christof R. Schmidt / AUTO BILD

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Renault Twingo • Bauzeit ab 1993 bis 2007 (Typ C06). Der kleine Franzose kann auf eine beachtliche Erfolgsstory zurückblicken. Keine Glanzgeschichte liefert er allerdings technisch ab. Seine Probleme ...
Bild: Klaus Kuhnigk

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... ziehen sich über alle Bereiche. Von defekter Elektronik, durchgebrannten Zylinderkopfdichtungen, Kühlwasserverlust über korrodierte Vorderachsträgern bietet der Twingo seinen Besitzern die gesamte Bandbreite an Schäden.
Bild: Klaus Kuhnigk

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Die zweite Generation (Typ N, 2007 bis 2014) ist zwar solider als die erste, aber längst nicht ohne Schwächen. Aufgrund gebrochener Federn in der Sitzschiene gab es 2009 einen Rückruf. Kein Jahr später folgte aufgrund fehlerhaft eingebauter Ventile bereits der nächste. Ernsthaft problematisch sind die Mängel an den Bremsen: Nach ...
Bild: Toni Bader

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... nur fünf Jahren korrodieren erste Bremsleitungen, nach neun Jahren sind die Bremsscheiben oft auffällig. Außerdem bemängelt der TÜV überdurchschnittlich häufig Ölverlust. Bei Dieseln sind zudem Turboladerschäden und defekte Hochdruckpumpen bekannt.
Gebrauchtwagensuche: Rund 600.000 Angebote
Bild: Sven Krieger

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Fiat Nuova Panda • Bauzeit ab 2003 bis 2012 (Typ 169). Praktisch, preiswert und problematisch - so lässt sich der kleine Italiener am treffendsten beschreiben. Mängel weist der Panda besonders am Fahrwerk auf. Auch rostige Auspuffanlagen und Ölverlust am Motor bemängelt der TÜV überdurchschnittlich häufig. Rückrufe ...
Bild: Christian Bittmann

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... gab es aufgrund undichter Bremsschläuche (2007) sowie Problemen an der Lenkzwischenwelle (2011). Der ab 2012 gebaute Panda (Typ 312) – ohne Beinamen Nuova – musste aufgrund fehlerhaften Gurtpeitschen in die Werkstatt. Der ADAC meldet relativ viele Startschwierigkeiten wegen leerer Batterien. Bei der Abgasuntersuchung ...
Bild: Sven Krieger

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... sind sowohl der 169er als auch der 312er auffällig. Durch alle Baujahre ziehen sich auch Probleme mit Federn und Dämpfung.
Gebrauchtwagensuche: Rund 600.000 Angebote
Bild: Sven Krieger

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VW Sharan • Bauzeit ab 1995 (Typ 7M). Er bietet jede Menge Platz, aber bis Baujahr 2000 auch eine eher miserable Verarbeitung. Aber auch die Modelle ab 2000 sind nicht ohne: verkokte AGR-Ventile, ...
Bild: Thomas Ruddies

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... Ölpumpen am 2.0 TDI gehen gerne kaputt, auch Turbolader beim TDI, hakende Zündanlassschalter, abgesoffene Sicherungskästen oder undichte Kupplungszylinder.
Bild: Roman Raetzke

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Der neue 7N (ab 2010) macht vieles besser, aber nicht alles. Auch hier kommen verkokte AGR-Ventile und defekte Anlasser vor. Weil sich Wasser zwischen den doppelten Türdichtungen sammeln konnte, gab es einen Rückruf. Bei einigen Modellen fällt Rostbildung an der Heckklappe auf.
Gebrauchtwagensuche: Rund 600.000 Angebote
Bild: Sven Krieger

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Dacia Logan • Bauzeit seit 2005. Unter dem Blechkleid von Renaults günstigem Kompakten steckte alte Technik vom Modus/Clio/Mégane. Der günstige Preis ließ sich nur durch Verzicht halten: Seitenairbags und Servolenkung fehlten an der Basis, ESP gab es gar nicht.
Bild: Werk /

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Der ADAC hatte viel Arbeit mit defekten Anlassern, Spritpumpen, Zündkabeln und -schlössern sowie gestörten Kurbelwellengebern und leeren Batterien. Deutsche Kunden fanden zudem die Lackqualität unzureichend.
Bild: Angelika Emmerling

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In der zweiten Generation (seit 2012) kommt der Logan nicht mehr so altbacken wie sein Vorgänger daher, aber er ist immer noch sehr spartanisch ausgestattet. Immerhin sind nun serienmäßig ESP und Seitenairbags an Bord. Ärger gibt es aber dennoch weiterhin: Beklagt ...
Bild: Werk

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... werden empfindliche Windschutzscheiben, sie zerkratzen zu schnell. Zwei Rückrufe betrafen 2017 mögliche Mängel am vorderen rechten Bremssattel und Probleme an den Fahrerairbags. Beim TÜV muss in allen Altersklassen und fast allen Prüfkategorien mit Mängeln und zum Teil aufwendigen Reparaturen gerechnet werden. Fast schon legendär sind die Mängel an der Auspuffanlage des Dacia.
Gebrauchtwagensuche: Rund 600.000 Angebote
Bild: Werk

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Renault Kangoo (Typ W) • Bauzeit: seit 2008. Weniger knubbelig als sein Vorgänger, aber dafür größer, nach wie vor praktisch und mit bis zu sieben Sitzplätzen erhältlich. Erst ab dem Modelljahr 2011 gibt es den Schleuderschutz ESP bei allen Versionen serienmäßig.
Bild: Toni Bader

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Seit seinem Erscheinen mussten Kangoo-Besitzer mehrere Rückrufe über sich ergehen lassen. Los ging es 2008 mit einem defekten Gurtaufroller und einer knackenden Lenksäule, 2009 folgte ein Rückruf aufgrund eines Softwarefehlers, der zu Störungen der elektrischen Servolenkung führen konnte. 2013 ...
Bild: Toni Bader

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... orderte Renault die Kangoo-Halter aufgrund der Handbremse in die Werkstätten, 2014 war es dann die Dieselpumpe und 2016 die Bremsleitungen. Trotz der vielen Rückrufe haben auch die TÜV-Prüfer jedes Mal viel zu tun, wenn ein Kangoo zur Hauptuntersuchung (HU) vorfährt. Lenkung und Antriebswellen werden hier am häufigsten beanstandet. Die Mängelquote ...
Bild: Toni Bader

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... der Lenkgelenke liegt bei der zweiten HU mehr als das dreizehnfache über dem Schnitt. Nach fünf Jahren machen oft die Dämpfer und Federn schlapp, später sind es die Achsen. Bei den sieben- bis neunjährigen Modellen macht sich vereinzelt Rost breit.
Bild: Toni Bader

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Zudem weisen die Bremsscheiben über alle Jahrgänge hinweg erhöhten Verschleiß auf, und die Beleuchtung zeigt sich eher von ihrer dunklen Seite. Gefährlich wird es nochmal bei der Abgasuntersuchung (AU), denn hier fallen bereits junge Modelle durch.
Gebrauchtwagensuche: Rund 600.000 Angebote
Bild: Toni Bader

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Chevrolet Captiva • Bauzeit: 2006 - 2014: Der 4,65 Meter lange, noch als Daewoo entwickelte Captiva kann eigentlich nichts so wirklich gut. Von außen macht er zwar auf dicke Hose und kommt wuchtig daher, bietet Innen aber trotzdem weniger Platz, als seine Konkurrenz. Immerhin ist der Kofferraum mit 1850 Litern wirklich großzügig bemessen.
Bild: Holger Schaper

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Federn, Stoßdämpfer, Antriebswellen und Radaufhängungen sowie die Lenkanlage kassieren Mängelquoten bei der HU, die teilweise um ein Mehrfaches über dem Durchschnitt liegen. Ein Dunkles Kapitel ist auch das Thema Licht: Beanstandungen bei den Scheinwerfern, deren Einstellung sowie den Rückleuchten und Blinkern häufen sich.
Bild: Uli Sonntag

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Auch die Bremsen bekleckern sich nicht mit Ruhm. Gibt die Wirkung der Betriebsbremse noch selten Anlass zur Besorgnis, schneidet die Feststellbremse desaströs ab. Die Bremsleitungen rosten bereits ab dem fünften Jahr, gleichzeitig häufen sich poröse Bremsschläuche.
Bild: Holger Schaper

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Auch die AU ist ein heikles Thema beim Captiva: Die Durchfallquote bei der ersten Abgasuntersuchung ist viermal höher als im Durchschnitt. Ab dem fünften Jahr ist die Auspuffanlage rund doppelt so oft beanstandungswürdig – hier gehört der Captiva zu den Schlechtesten. Ein weiteres Sorgenthema ist Ölverlust, der beim Captiva deutlich häufiger auftritt. Leider ist es ...
Bild: Werk

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... damit nicht getan. Zu den weiteren Problemzonen zählen rostende Heckklappen, kaputte Radlager und ein paar Motorschäden. Hier trifft es gerade ältere Diesel und die Vierzylinder-Benziner. Beim Sechszylinder gibt es Probleme mit der Steuerkette. Schaltung oder Automatik? Beide Getriebearten machen beim Captiva viel Ärger.
Gebrauchtwagensuche: Rund 600.000 Angebote
Bild: Werk

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Chevrolet Matiz • Bauzeit: 2005 - 2010. Der Chevrolet Matiz ist ein umetikettierter Daewoo und somit ursprünglich aus 1998. Mit seinen Bobby Car-ähnlichen Abmessungen springt er bereitwillig in jede Parklücke – optimal für die Stadt. Der 170 Liter kleine Kofferraum wächst durch Umlegen der Rückbank auf stattliche 845 Liter. Verblüffend: Vier Erwachsene passen rein, ohne dass es kneift.
Bild: Martin Meiners

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Sogar die Federung ist gekonnt abgestimmt. Bei der Sicherheit sieht es allerdings mau aus, denn ESP gab es nie, Seitenairbags sind nicht im Basismodell, nur ABS war serienmäßig. Der TÜV beanstandet häufig die Achsen. Bei den Mängeln der Lenkanlage liegt der Matiz in fast allen Baujahren über dem Durschnitt aller getesteten Fahrzeuge. Besitzer älterer Modelle haben Ärger mit Rost.
Bild: Martin Meiners

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Bei der Beleuchtung schneidet der Matiz – von den Blinkern abgesehen – in allen Bereichen deutlich schlechter als der Durchschnitt ab. Ebenso kritisch: die oft viel zu schwache Wirkung der Fußbremse. Eine unwillige Handbremse, schnell verschlissene Bremsscheiben und rostige Bremsleitungen komplettieren das Fiasko im Kapitel Bremsen.
Bild: Martin Meiners

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Zu guter Letzt ist auch das Kapitel Umwelt für den Matiz kein erfreuliches. Hier nervt er seinen Besitzer mit Ölverlust, fällt zu häufig durch die AU, und der Auspuff rostet extrem. Weitere Schwachstellen: undichte Abgaskrümmer, anfällige Automatikgetriebe, festgegammelte Scheibenwischerantriebe, Lichtmaschinenschäden und verkokte AGR-Ventile.
Gebrauchtwagensuche: Rund 600.000 Angebote
Bild: Martin Meiners

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Alfa Romeo 159 • Bauzeit: 2005 - 2011. Wie gern würden wir über den 159 sagen, dass er so gut ist, wie er aussieht: messerscharfe Kanten, breite Schultern, kraftvolle Statur. Dazu die klassische Alfa-Front mit traditionellem Grill, dem Scudetto, da ...
Bild: Thomas Ruddies

38/78
... werden Fans italienischer Designerware schwach. Der von Italdesign Giugiaro (auch Golf I, Scirocco I) geformte 159 wird von seinen Fans geliebt. Feingeister freuen sich über liebevolle Details im ...
Bild: Thomas Ruddies

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... fahrerorientierten Cockpit: Statt simpler Symbole schmücken die italienischen Worte Benzina, Acqua und Olio die Anzeigeinstrumente, die in Höhlen auf der Mittelkonsole sitzen. Ja, der 159 ist ein Aufreißertyp, er bezirzt jeden Auto-Ästheten. Im Gegensatz ...
Bild: Thomas Ruddies

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... zu TÜV-Prüfern. Zwar hat der 159 einen spürbaren Qualitätssprung zum Vorgängermodell 156 gemacht. Dennoch ist er meilenweit von Zuverlässigkeit und Mängelarmut entfernt. Fast jeder dritte siebenjährige 159 bekommt im ersten Anlauf keine neue Prüfplakette, der Besitzer rollt von der Hauptuntersuchung direkt ...
Bild: Thomas Ruddies

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... auf den Hof seiner Werkstatt mit erheblichen Mängeln im Gepäck. Nur 58,5 Prozent aller geprüften siebenjährigen 159 sind mängelfrei. Zum Vergleich: Fast 80 Prozent aller siebenjährigen C-Klassen (W 204) schneiden makellos beim TÜV ab. Seitenhalt? Na ja ... Raumangebot hinten? Geht so ... Verarbeitung? Hm ...
Bild: Thomas Ruddies

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Häufig am Markt ist der 2.4 JTDM, der Fünfzylinder-Diesel. Er läuft kernig und verbraucht wenig, aber: Motorschäden durch abgerissene Pleuel, gerissene Zahnriemen oder Überhitzung sind nicht die Ausnahme. Lieber Finger weg! Wenn es ein 159 sein muss, dann mit dem nur zwei Jahre angebotenen Vierzylinder 1.8 TBi mit 200 PS.
Bild: Thomas Ruddies

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Die Bremsscheiben des 159 sind sehr verschleißanfällig. Davon zeugen hohe TÜV-Mängelquoten. Beim AUTO BILD-Dauertest hielten die vorderen gerade mal 34.000 Kilometer.
Bild: Thomas Ruddies

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Ausgeschlagene Spurstangenköpfe, verschlissene Querlenkerbuchsen, gebrochene Federn sind typische 159-Mängel. Optikmakel: Rost an Lenkern und Trägern.
Bild: Thomas Ruddies

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Der 159 hat kein existenzielles Rostproblem. Aber er gammelt vor allem an Achsträgern (Foto) und Schnittkanten am Unterboden. Auch die Halter ...
Bild: Thomas Ruddies

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... des Endschalldämpfers machen schon einen problematischen Eindruck. Insgesamt zu viel Gammel für einen sieben Jahre alten Wagen. Weder Langzeit- noch Verarbeitungsqualität können beim 159 überzeugen, die Liste typischer Mängel ist einfach zu lang.
Gebrauchtwagensuche: Rund 600.000 Angebote
Bild: Thomas Ruddies

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Chrysler PT Cruiser • Bauzeit: 2000 - 2010. Ebenfalls immer für eine böse Überraschung gut ist der Chrysler PT Cruiser. Aus Sicht des TÜV-Prüfers gibt es nur zwei positive Punkte ...
Bild: Liers

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... am PT Cruiser: eine recht haltbare Auspuffanlage und wenig sicherheitsrelevanten Rost. Vielleicht liegt es daran, dass Motor und Getriebe oft so viel Öl verlieren, das sich der Unterboden im Fahrtwind selbst konserviert.
Bild: Liers

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Erhebliches Spiel in Achs- und Lenkgelenken ist Standard beim PT Cruiser. In vielen Fällen ist auch das Lenkgetriebe früh am Ende. Die 116 und 141 PS starken Benziner sind brummig und spaßbefreit, zudem brennt gern die Kopfdichtung durch. Auch von frühzeitig verschlissenen Kupplungsbelägen wissen PT-Fahrer zu berichten.
Bild: Liers

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So gibt es im Gegensatz zum diskussionswürdigen Design zur Qualität nur eines zu sagen: Sie ist schlecht. Dieses Auto sieht zwar so aus wie ein Oldtimer. Es macht im Alltag aber (fast) noch mehr Probleme.
Gebrauchtwagensuche: Rund 600.000 Angebote
Bild: Liers

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Fiat Doblo • Bauzeit: 2001 - 2010. Fiat? Spötter sagen: Fehler In Allen Teilen! Nach zwei Jahren durchgerostete Karosserien, zickende Elektrik, abfallende Schalter. Uralte, teils aber wahre Horrorgeschichten über die Haltbarkeit von Fiat-Modellen. Doch die Marke hat qualitativ zugelegt. Leider sind einige Schwächen geblieben, wie der Doblò zeigt.
Bild: Lier

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Die Liste möglicher Mängel ist ellenlang: durchgebrannte Zylinderkopfdichtungen und undichte Wasserpumpen bei den Benzinern, Turbolader-, Injektoren- und Hochdruckpumpendefekte bei den Dieseln. Auch sich ablösende Schalthebel, ...
Bild: Lier

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... verschlissene Schaltgestänge und blockierende Zündschlösser nerven viele Besitzer. Ausgeschlagene Achs- und Lenkgelenke, Ölverlust und durchgerostete Endschalldämpfer stören den TÜV-Prüfer.
Bild: Lier

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Ein weiteres großes Manko: das Fahrverhalten. Bei schnellem Ausweichen gerät der Aufbau stark ins Wanken. ESP, das in kritischen Momenten eingreifen könnte, gab es beim ersten Doblò nicht. Im schlimmsten Fall kann der Kasten kippen!
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Eine miserable TÜV-Bilanz trifft auf Motorprobleme und mangelhafte Sicherheit. Da kann selbst der Preis kaum locken.
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Ford Ka • Bauzeit: 1996 - 2008. Auch mit dabei im Reigen der TÜV-Versager: der Ford Ka. Ka wie Karies. Der Zahnarzt nennt bei der jährlichen Kontrolle immer die Zähne, die vom Lochfraß betroffen sind. Es soll TÜV-Prüfer geben, die das beim Ford Ka umgekehrt machen und die Bauteile erwähnen, die nicht rosten: Stoßstangen, Lenkrad, Armaturenbrett. Die sind aus Plastik.
Bild: Holger Schaper / AUTO BILD

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Alles, was beim Ka aus Blech ist, rostet. Die übelsten Nester: Seitenschweller, Bodenbleche, Stehbleche links und rechts, unteres Ende der B-Säule, Heckklappe, Türen, Seitenteil links rund um den Tankdeckel, unter den Einstiegsleisten. Da passen brechende Federn an der Vorderachse, durchgegammelte Bremsleitungen und Endschalldämpfer gut ins Bild, und es ist fast schon konsequent, dass ...
Bild: Lier

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... auch Querlenker, Bremsscheiben und Kupplungsbeläge nicht lang halten. Einzig die Motoren passen nicht ins Ka-Konzept. Abgesehen von einigen eingelaufenen Nockenwellen in den ersten beiden Baujahren sind sie überraschend standfest. Weiterer Vorteil: Kaum ein Auto ...
Bild: Lier

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... ist so zahlreich beim Verwerter zu finden wie der Ka. Gut für Schrauber, die günstig an Teile kommen wollen. Aber Beeilung, bevor die Letzten zu Staub zerfallen sind!
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Jaguar S-Type • Bauzeit: 1999 - 2007. Das Vorurteil hält sich seit Jahrzehnten: Man brauche stets zwei Jaguar, einen zum Fahren und einen für die Werkstatt. Vieles davon ist Legende, einiges aber auch wahr. Das bestätigt der S-Type.
Bild: Ruddies

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Das größte Problem des S-Type ist das Automatikgetriebe bei Fahrzeugen vor der Modellpflege 2002. Eine Feder im Schaltschieberkasten kann brechen, das Getriebe schaltet dann nicht mehr in den vierten und fünften Gang, ...
Bild: Ruddies

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... im Display erscheint die Meldung "Getriebe gestört". Reparaturkosten: rund 800 Euro. Doch anstatt die gebrochene Feder auszutauschen, versuchen viele Werkstätten, dem Kunden ein neues Getriebe aufzuschwatzen – für 5000 Euro.
Bild: Ruddies

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Problem der V8-Motoren: Die Kettenführungen und Kettenspanner früher Motoren sind aus Kunststoff und zerbröseln im Lauf der Jahre. Wer diese Teile nicht rechtzeitig erneuert, riskiert einen kapitalen Motorschaden.
Bild: Lier

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Beim TÜV fallen vor allem ausgeschlagene Spurstangen und Traggelenke auf. Am unteren Schwellerfalz und unter den Türdichtleisten findet sich bei einigen S-Type Rostbefall, der allerdings keine existenzbedrohlichen Ausmaße erreicht.
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Bild: Ruddies

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Renault Mégane • Bauzeit: 2002 - 2008. In kaum einer Klasse gibt es so viel Einheitsbrei wie bei den Kompaktwagen. Nur selten ist ein Hersteller so mutig wie Renault bei der zweiten Mégane-Generation. Das skulpturhafte Bürzelheck macht den sicheren Franzosen (fünf Sterne im NCAP-Crashtest) optisch zu einem Ausnahme-Auto. Das ist er ...
Bild: Lier

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... allerdings auch von der Zuverlässigkeit her, im negativen Sinn. Besonders nervig sind Elektrik-Macken wie das schlüssellose Schließsystem per Code-Karte, das oft auch dem Berechtigten den Zugang zum Auto verwehrt. Eine defekte elektrische Lenkradsperre ist eine weitere von vielen möglichen Macken.
Bild: Lier

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Bei den Dieseln sind Turboladerdefekte, bei den Benzinern Anlasser- und Kraftstoffpumpendefekte aktenkundig. Kaputte Lichtmaschinen und Wassereinbruch kommen bei allen Karosserie- und Motorvarianten vor.
Bild: Lier

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Gerissene Haltegummis an der Abgasanlage zählen zu den harmlosen, weil günstig zu behebenden TÜV-Mängeln. Typisch Renault sind ausgeschlagene Achs- und Lenkgelenke, beim Mégane beanstandet der TÜV ...
Bild: Lier

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... erhöhtes Lenkspiel dreimal so oft wie beim Durchschnitt. Eigenwillig gestylt, aber miserabel beim TÜV– ein Franzose der alten Schule.
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Mercedes M-Klasse • Bauzeit: 1997 - 2005. Ein Mercedes, das ist eine solide Anschaffung, ein Auto fürs Leben. Das war einmal! Seit Erscheinen der ersten vieräugigen E-Klasse (W 210, 1995) ging es mit der Qualität rapide bergab. Kaum ein Benz aus den späten 90er-Jahren, der heute nicht gammelt. Mängel-König mit Stern ist die erste M-Klasse (W 163).
Bild: Lier

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Bei den Elfjährigen rasseln über 35 Prozent aller zur Prüfung vorgeführten Autos durch die HU! Zwar rostet die M-Klasse nicht so heftig wie die E-Klasse, dafür sind Achs- und Lenkgelenke extrem verschleißanfällig.Typischer Mangel: Spurstangenkopf mit erhöhtem Spiel (Foto).
Bild: Lier

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Zudem entspricht die Verarbeitungs- und Materialqualität des ersten in den USA gebauten Mercedes der eines Fiat Panda. Fahrzeuge, die bei Magna Steyr in Graz gebaut wurden, sind solider verarbeitet. Mit der Modellpflege 2001 verbesserte Daimler die Qualität, ...
Bild: Lier

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... schuf jedoch auch die Krönung des Grauens: den ML 400 CDI mit 250 PS starkem V8-Diesel. Die Automatikgetriebe verrecken reihenweise, vor allem im Anhängerbetrieb. Auch der Motor macht viel Kummer: Durchgebrannte Zylinderkopfdichtungen und gelängte Steuerketten sind eher die Regel als die Ausnahme.
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Alfa Romeo 147 • Bauzeit: 2001 - 2010. Für Nervenkitzel beim TÜV-Termin sorgt, auch der Alfa Romeo 147. Wie heißt es doch so schön? Willst du Alfa oben sehen, musst du die Tabelle drehen! Im AUTO BILD TÜV-Report steht der 147 jedes Jahr an ihrem unteren Ende.
Bild: Ruddies

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Wobei die TÜV-Probleme wie ausgeschlagene Achsgelenke, durchgerostete Endschalldämpfer und Ölverlust vergleichsweise harmlos im Vergleich zu dem sind, ...
Bild: Ruddies

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... was der Italo-Flitzer sonst noch an Überraschungen bereit hält. So empfiehlt Alfa, den Zahnriemen alle drei Jahre zu tauschen – was mit Wechsel der Wasserpumpe unabhängig vom Motortyp schnell 1000 Euro kostet. Ansonsten droht ein Motorschaden durch Zahnriemenriss.
Bild: Liers

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Beim 2.0 TS sind vom Pleuel durchgeschlagene Motorblöcke keine Seltenheit, verschlissene Kupplungen und kapitale Getriebeschäden nach 30.000 km sind ebenso bekannt wie ...
Bild: Liers

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... im Innenraum durch lose Türdichtungen oder undichte Kabeldurchführungen. Apropos Kabel: Auch die Elektrik ist für Überraschungen gut. Blinkende Airbag-Leuchten, Fehlermeldungen des Bordcomputers, auch wenn ausnahmsweise keine Fehler vorliegen, Störungen im CAN-Bus ... 147-Fahrer lieben ihren Alfa trotzdem. Weil er so schön ist und so knackig fährt. Liebe und Leiden sind hier untrennbar.
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Bild: Liers
Achtung Diva: kaum alltagstaugliche Klassiker

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Der Jeep CJ-7 bekommt einen von fünf möglichen Sternen in der Kategorie "Alltagstauglichkeit". Bockige Federung, schwammige Lenkung und dubiose ...

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... Kurveneigenschaften sind echte Schwachpunkte. Hinzu kommt, dass sowohl die Sechs- wie auch die Achtzylindermotoren zwischen 14 und 20 Liter pro 100 km saufen.

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Der Peugeot 205 Turbo 16 ist nicht für den Alltag gemacht, nur ein Stern für die Alltagstaulichkeits. Auf der Minusseite stehen sehr hohe Kosten für Kauf, Wartung und Ersatzteile und der komplexe Aufbau. Diesen Spaß muss man sich leisten können, nur sparen ...

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... und kaufen reicht bei Weitem nicht aus. 200 PS und permanenter Allradantrieb brachten dem kleinen Peugeot 205 aber das Fliegen bei.

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Der Ferrari F40 ist ebenfalls kein Alltagsauto: Auch er bekommt nur einen von fünf möglichen "Alltagstauglichkeits-Sternen".

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Ein dickes Minus gibt’s auch für Unterhaltskosten und die maue Ersatzteillage.

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Mehr Fahrzeug-Ikone seit Adam und Eva geht nicht. Der Bugatti Royale Type 41 ist das Nonplusultra im weiten Biotop der Automobillandschaft. Für den Alltag ist er allerdings nichts: ein "Alltagstauglichkeits-Stern". Die Betriebskosten ...

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... sind hoch, bis zu 50 Liter verköstigt der Königliche auf 100 Kilometer. Immerhin: Er hat einen 190-Liter-Tank. Der robuste Motor fasst zudem 14 Liter Öl und 48 Liter Wasser.

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Auch der Shelby Cobra 427 bekommt lediglich einen "Alltagstauglichkeits-Stern". "Wer sich ein solches Tier kauft, muss aber erst einmal lernen, damit zu fahren. Im Grunde ...

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... sind die 427er reine Rennwagen", sagt Cobra-Experte Martin Drengenberg.

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Das Horch 930 V Cabriolet ist anstrengend zu fahren, langsam, bremst wie eine Diesellok und ist ähnlich wendig. Die Wartung besonders des Motors verlangt ...

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... Spezialwissen, das man nur in Horch-Kreisen pflegt. Deshalb gibt es nur einen Stern in der Kategorie Alltagstauglichkeit.

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Porsche 911 Carrera RSR 2.8, Alltagstauglichkeit: ein Stern. Artgerecht kann ein purer RSR nur auf der Rennstrecke eingesetzt werden – das schränkt, mal ganz nüchtern betrachtet, den ...

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... Alltagsnutzen doch stark ein. Und sehr, sehr selten und wirklich sauteuer ist so ein Renn-Elfer natürlich auch. Hohe sechsstellige Summen mit Tendenz nach ganz oben sind die Regel.

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Große Ladefläche und doch nichts für den Alltag! Der Krupp Cummins 980 Front LKW bekommt ebenfalls nur einen "Alltagstauglichkeits-Stern". Denn der Spaß ist nicht billig. Das beginnt schon bei der Suche nach einer ausreichend großen Abstellfläche. Das Gute dabei: Es gibt in diesem Metier kaum Spekulanten, sondern überwiegend echte Fans der Schwarze-Fingernägel-Fraktion.

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Die Plattschnauzer-Form mit XXL-Scheibe ist heute noch spannend anzusehen. Damals meckerten Krupp-Fahrer über die zu kleinen Wischerblätter.

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Der Austin Seven Opal ist mit einer Reisegeschwindigkeit zwischen 60 und 70 km/h alles andere als eine Rakete und angesichts seiner Seilzugbremsen zudem ...

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... ein Auto, das im Interesse der eigenen Sicherheit vorausschauend gefahren werden will. Alltagstauglichkeit: nur ein Stern.

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Der Opel Speedster Turbo hat viiiel mehr PS, ist aber dennoch ein Spielzeug, nicht mehr und nicht weniger. Nicht mal für Wochenendtouren taugt der Porsche-Jäger mit dem Blitz am Bug, denn sein Kofferraum ...

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... verdient den Namen nicht. Und hat der Opel die Kapuze auf, wird das Ein- und Aussteigen zur Akrobatennummer. Folgerichtig gibt es nur einen von fünf "Alltagstauglichkeits-Sternen".

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Der Lloyd LT 600 bekommt zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne". Als Zweitakter mit 13 PS ist er eigentlich nur für ...

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... gelegentliche Schaufahrten geeignet. Auch die 19-PS Version läuft für heutige Begriffe laut und ist nervenzehrend langsam.

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Der Maserati Quattroporte I hat den Hang zum schnellen Rosten. Sämtliche Falze der Karosserie können korrodiert sein, auch A- und B-Säulen, Radläufe, die Bleche ...

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... unter den beiden Benzintanks im Heck sowie die Türunterkanten. Die Schweller, bestehend aus sieben (!) Einzelkammern, sollten vor dem Kauf mit dem Endoskop begutachtet werden. In der Wertung gibt es lediglich zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne".

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Der Bentley 3 Litre Speed bekommt auch nur zwei, gar nicht standesgemäße "Alltagstauglichkeits-Sterne". Ettore Bugattis abschätziger Spruch vom "schnellsten Lastwagen der Welt" ist nicht ganz aus der Luft gegriffen. Einen Vorkriegs-Bentley zu fahren ...

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... kostet Kraft und verlangt Übung. Beim Lenken und Bremsen ist der ganze Kerl gefordert, und bis es beim Schalten nicht mehr im (unsychronisierten) Getriebe knirscht, vergehen Monate.

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Auch der Ford Escort RS 1600 schneidet im Alltagstauglichkeits-Ranking nicht gut ab: zwei Sterne. Nachteilig ist der beachtliche Einstiegspreis von etwa 60.000 Euro – und das für ein Auto, das Laien für eine ...

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... nichtswürdige Allerwelts-Kleinwagen-Schüssel halten. Auch braucht so ein Renner mit seiner hochgezüchteten Technik viel Aufmerksamkeit. Alle 5000 Kilometer müssen die Ventile eingestellt werden, und das ist nicht mal eben so gemacht.

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Der VW T3 Kombi (1979) mag in dieser Riege der Alltags-Luschen überraschen. Doch auch er bekommt nur zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne". Busse und Kastenwagen haben diese Heckmotor-Stufe, um die man ...

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... herumbauen oder herumladen muss. Als Ausgleich gibt’s eine Gewichtsverteilung, die den Wagen in den meisten Ladezuständen neutral hält.

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Das Moss-Getriebe des bis September 1964 gebauten Jaguar E-Type 3.8 Litre OTS lässt sich schwer schalten; Abhilfe schuf erst die mit dem 4,2-Liter eingeführte, Jaguar-eigene, voll synchronisierte Viergangbox.

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In den frühen Flat Floor-Varianten können Fahrer ab 1,80 Metern nicht vernünftig sitzen, zudem erfordert das Ein- und Aussteigen noch größere Gelenkigkeit als bei späteren E-Type. Macht in der Alltagstauglichkeitswertung zwei Sterne.

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Der Ferrari Testarossa bekommt zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne". Einige typische Schwachstellen: Mengenteiler, Düsen, Druckspeicher und Pumpen der K- und KE-Jetronic, aufplatzende ...

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... Differenziale, Fahrwerkbuchsen, Radlager und Antriebsmanschetten. Außerdem schlecht lösende Bremsen, lahmende Fensterheber sowie durchbrennende Kontakte im Sicherungskasten und gebrochene Sitzgestelle.

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Wirklich viel Platz bietet das Autobianchi Bianchina Cabrio im Alltag nicht.

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Deswegen gibt es nur zwei von fünf möglichen "Alltagstauglichkeits-Sternen".

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Das Ferrari Mondial Cabrio bekommt ebenfalls nur zwei Sterne in der Rubrik Alltagstauglichkeit. Service und Reparaturen kosten ...

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... gesalzene Ferrari-Preise. Wir empfehlen deshalb die alte Faustregel: zusätzlich ein Drittel des Kaufpreises für eventuelle Werkstattbesuche weglegen.

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Dieser exotische Renner stammt aus Japan. Auch der Mazda Cosmo Sport schlägt sich im Alltag nicht wirklich gut - zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne". Der Verbrauch liegt bei rund 14 Litern – viel, aber in ...

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... Anbetracht des Wagenwerts eine Lappalie. Auch Öl schluckt er reichlich, ein bekanntes Wankel-Problem. Und: Es gibt ihn ausschließlich als Rechtslenker.

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Deutscher Dauerläufer, und doch eine Lusche? Die VW Export-Limousine des Käfers bekommt zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne". Der Export ist eher ein Fall für Nostalgiker. Ersatzteile sind teuer und zum Teil ...

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... schwer zu bekommen, gerade für das 51er-Modell mit Rheumaklappen.

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Auch die Alltagstauglichkeit des Bentley Continental T bewerten wir mit nur zwei Sternen. Teile kosten ein Vermögen, und der Schrauber um die Ecke hat nicht die richtigen Werkzeuge. Der Turbo-V8 ist kein Kostverächter (bis zu 25 Liter/100 km), gilt aber – nicht zuletzt seiner entspannten ...

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... Literleistung wegen – als nahezu unzerstörbar. Müssen Öllecks abgedichtet werden, drohen horrende Rechnungen. Auch Reparaturen an der Bremsanlage sind zeitaufwendig und gehen entsprechend ins Geld.

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Der Jaguar XK120 S fixed head Coupé bekommt von uns ebenfalls zwei Alltagstauglichkeits-Sterne. Ein Rat unter Freunden: Wenn Sie größer als eins fünfundachtzig sind und Ihr Body-Mass-Index über 30 liegt – sehen Sie sich nach etwas anderem um! Der XK120 wird Ihnen ...

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... ähnlich gut passen wie Ihr Konfirmationsanzug, also fast gar nicht. Mit dem engen Innenraum und der mäßigen Rundumsicht sind seine größten Minuspunkte aber auch schon aufgezählt.

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Beim Lotus Esprit S2 traten fast überall Kinderkrankheiten zutage – Hitzeschäden im Motorraum, Ölverlust am Motor, Risse im Auspuffkrümmer, verschleißfreudige Antriebsgelenke und mehr. Esprit-Fans bekamen ...

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... das meiste über die Jahre in den Griff, doch preisgünstige, aber wenig geliebte Exemplare können schnell zu einem Fass ohne Boden werden. Nur zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne".

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Mit radikaler Ästhetik und Technik überrumpelte Lancia Mitte der 70er-Jahre die Gegner in der Rallye-WM. Heute ist der Lancia Stratos eine ...

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... teure Kostbarkeit. Für den Alltag ist der Stratos aber nichts: ein "Alltagstauglichkeits-Stern".

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Lancia Stratos HF: Der Rallye-Keil mit dem für "High Fidelity" stehenden Kürzel verdichtet auf nicht einmal 2,20 Meter Radstand Design-Avantgarde, Rennsiege und ...

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... Ferrari-Technik. Mehr Charisma, mehr Flair geht nicht. Doch bei der Alltagstauglichkeitswertung ginge mehr: zwei Sterne.

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Der Lotus Elise bekommt zwei Sterne in der Rubrik Alltagstauglichkeit. Besonders anfällig reagiert das Fahrwerk auf ...

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... schlampige Wartung: Dämpfer, Querlenkergummis, Kreuzgelenke und alle Buchsen sind Problemzonen.

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Der Porsche 911 Carrera 3.2 Speedster gilt, angemessene Pflege und Wartung vorausgesetzt, zu Recht als der solideste und langlebigste unter den klassischen luftgekühlten Elfern, quasi als Krönung des 901-Urentwurfs von 1964. Das Blech ist voll verzinkt – aber ...

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... auch dieser Elfer ist nicht unsterblich. Ist die Zinkschicht am Ende, rostet der Porsche wie jedes andere Auto, die Triebwerke neigen im Alter zu Leckagen und hohem Ölkonsum, Anbauteile des Motors schwächeln, verwohnte Innenräume schlagen schwer ins Kontor. In der Wertung "Alltagstauglichkeit" bekommt dieser 911er nur zwei Sterne.

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Typisch VW 1500 S Limousine sind spektakuläre Seitenwind-Empfindlichkeit, flauer Geradeauslauf, schwache Heizleistung und ...

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... delikates Fahrverhalten im Grenzbereich, gerade bei frühen Modellen mit hinterer Pendelachse. Zwei Alltagstauglichkeits-Sterne.

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Der Nutzwert des Jaguar XJ-SC ist gering, die Kosten sind umso höher. Er war für Menschen gedacht, die vorwärts auf ihre Grundstücke fahren und sie auch mit dem Bug voraus wieder verlassen können. Sein Wendekreis gleicht dem eines ...

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... Flugzeugträgers, Raumökonomie ist ein Fremdwort für ihn. Innen geht es trotz äußerer Größe intim zu; Menschen über 1,90 Meter tun sich schwer, eine entspannte Sitzhaltung zu finden. Alles in Allem gibt es nur zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne".

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Der Lancia Beta Montecarlo Spider sieht schneller aus, als er ist. Das sähe man ihm durch die Klassiker-Brille wohlwollend nach. Aber sein Minus ist kein Strich, sondern ein dicker Balken: Abgesehen von der Mechanik ist die Ersatzteilsituation ...

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... verheerend, schlimmer noch als die Fertigungsqualität. Ein Montecarlo rostet, wo und wie er nur kann, ein Erhalt bei gleichzeitiger Nutzung ist schwierig bis unmöglich und auf jeden Fall arbeits- und zeitintensiv sowie teuer. Deshalb: zwei "Alltagstauglichkeits-Sterne".
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