Toyota Supra: So faszinierend ist der Super-Toyota

Toyota Supra Mk 4: Paul Walker, Fast 'n Furious

Der legendäre Supra von Paul Walker

Im ersten "Fast 'n Furious"-Film fuhr der unvergessene Paul Walker diesen Toyota Supra. Fahrer und Auto wurden zu Film-Ikonen. Klassiker des Tages!
Ein Ampelduell machte sie weltbekannt: Paul Walker in der Rolle des Brian O'Conner und diesen heftig getunten Toyota Supra der vierten Generation. Ort des Geschehens: eine Straßenkreuzung in Los Angeles. Der Gegner auf der anderen Spur war Vin Diesel alias Dominic "Dom" Toretto in seinem schwarzen 67er Dodge Charger. Als die Ampel auf Grün sprang, ließ der heute vor sechs Jahren bei einem tragischen Unfall verstorbene Paul Walker den Sechszylinder des Japaners aufheulen. Dann gaben die beiden Protagonisten Vollgas. Die Szene war die Schluss-Sequenz aus dem ersten Teil der "Fast'n Furious"-Reihe. Den blonden Kalifornier Walker kannte danach die ganze Welt. Der schnelle Toyota mit seinem bärenstarken Sechszylinder wurde zum Kultobjekt der Tuner.

Deutlich weniger Muscle-Car als gedacht

Toyota Supra MK4 (1998): Meinung - Gebrauchtwagen - Infos

Ein Supra so teuer wie ein Rolls-Royce

Dabei war der Supra, der dort an der Ampel stand, gar nicht so heiß wie er auf den ersten Blick schien. 2015 wurde das Exemplar, das hier zu sehen ist, beim amerikanischen Auktionshaus Mecum versteigert. Das Supra-Topmodell kam beim Bau des Filmautos nicht zum Einsatz. Unter der Haube des orangen Sportlers sitzt der "zahme" 2JZ-GE-Motor mit "nur" 220 PS. Um als Stuntauto eingesetzt werden zu können, baute Filmauto-Spezialist Eddie Paul (1948-2016) ein stärkeres Fahrwerk und einen Überrollkäfig ein. Eddie Paul baute Autos nicht nur für die "Fast 'n Furious"-Reihe, sondern auch für die Filme "Grease", "TripleX" und "Nur noch 60 Sekunden". Der Innenraum wurde leergeräumt, im Kofferraum installierte Paul etwas, das wie eine Lachgas-Einspritzung aussieht. Doch die Anlage blieb ohne Funktion. Das Äußere unterstreichen ein Bomex-Bodykit, ein Heckflügel vom Tuner APR und Fünfspeichen-Räder von Dazz. Die Farbe und die Sticker entsprachen damals dem Tuning-Zeitgeist.

Supersportler mit Toyota-Qualitäten

Schon im Serientrimm ist die vierte Generation ein bildschönes Auto.

Doch Hollywood-Glamour und filmische Tricks braucht der Toyota Supra der Generation vier gar nicht. Er ist auch so ein faszinierendes Auto. Der Dreiliter-Sechszylinder unter der Haube leistet ohne Turbo 220 PS, mit zwei sequenziellen Abgasturboladern sind es 330. Und das ist genau genommen nur der Anfang! Das Aggregat mit dem Kult-Kürzel 2JZ-GTE schafft mit fachkundiger Hilfe ohne Probleme Leistungswerte jenseits der 1000 PS. Beim Fahren zeigt sich der Supra gutmütig. Er bleibt lange neutral und neigt zum leichten Untersteuern. Erst bei spitzen Gasstößen rutscht ihm mal der Hintern weg. Komfort kann der Supra Mk 4 auch. Das Fahrwerk verwöhnt die Insassen über fast jede Art von Unebenheit hinweg. Lederausstattung und eine elektrische Sitzverstellung für den Fahrer waren Serie. Dazu kamen eine Klimaanlage, ein CD-Spieler und ein Soundsystem. Das Beste: Das alles liefert der Supra mit Toyota-typischer Qualität und Zuverlässigkeit ab.
Potenziellen Interessenten sei ans Herz gelegt, den Supra der Begierde vor dem Kauf genau unter die Lupe zu nehmen. Das Auto selbst erfreut mit wenig bösen Überraschungen, die in Karosserie und Technik lauern können. Doch sollte anstelle von getunt unprofessionell gebastelt worden sein, können unkalkulierbare Folgekosten drohen.

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