Fünf Mittelklasse-Japaner

Vergleichstest: Fünf Mittelklasse-Japaner

— 13.09.2010

Fünf Japaner für die Mittelklasse

AUTO BILD-Archiv-Artikel 31/1986: Für einen deutschen Mittelklassewagen werden rund 30.000 Mark fällig. Preiswerter gibt's so ein Auto aus japanischer Produktion. Im Vergleich: Autos der 100-PS-Klasse.

Noch vor wenigen Jahren importierten die Japaner fast nur Kleinwagen nach Deutschland. Die großen Modelle, mit ihren barocken Karosserien, waren den deutschen Kunden zu schwülstig und unmodern. Doch die Zeiten haben sich geändert. Auch in der Klasse der bequemen Familienlimousinen mischen sie heute mit, machen der deutschen Konkurrenz schwer zu schaffen. In den Vergleichstest bei AUTO BILD und in den Kampf um die Käufergunst schickt Honda den Accord EX mit 106 PS, Mazda den 626 GLX mit 100 PS, Mitsubishi den Galant GLS mit 102 PS, Nissan den Bluebird SLX mit 102 PS und Toyota den Carina II GLi mit 100 PS. Wie gut sind die Mittelklasse-Japaner?

Das Original: Der Artikel von 1986 als kostenloser Download

Schon bei der ersten Begegnung wird klar, wie die Japaner bei uns Kar­riere gemacht haben. Mit einer kompletten Ausstattung und günstigen Preisen: Besonders gut beherrscht Nissan diese Form von Absatzförderung: vier elektri­sche Fensterheber, Colorverglasung, Zen­tralverriegelung, Velourpolster, einzeln umlegbare Rücksitze, Servolenkung. Dies und vieles mehr hat der Bluebird mit auf den Weg bekommen. So gut kann es keiner seiner Konkurrenten. Bei Honda und Mit­subishi fehlen elektrische Fensterheber und umlegbare Rücksitze. Bei Toyota die Zentralverriegelung und umlegbare Rück­sitze, beim Mazda die Servolenkung (Auf­preis 730 Mark).

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Alle fünf Japaner werden von den Vor­derrädern über die Straße gezogen. Ei­gentlich ist Frontantrieb ein Garant für gutmütige Fahreigenschaften. Doch der Nissan gerät in schnell gefahre­nen Kurven an die Grenzen seines Könnens – bricht auf nasser Straße mal vorne, mal hinten aus. Vorsicht ist im Bluebird auch beim Bremsen geboten. Stehen die Vorderräder nicht genau gera­deaus, blockieren die Räder auf einer Seite schnell. Das kann mit einem Dreher enden. Die anderen vier Vergleichstest-Kandidaten zeigen, dass es auch besser geht. Sie umrunden alle Kurven sicher, schieben leicht aber problemlos über die Vorderräder, wenn der Fahrer mal zu schnell ist. Beim Bremsen bleiben sie in der Spur.

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