Bremen Classic Motorshow 2025: die 19 besten Kauf-Oldtimer im Parkhaus
Das sind die 19 reizvollsten Klassiker der Bremer Parkhaus-Börse
Die besten Kaufoldies der Bremer Parkhaus-Börse 2025
Bild: Frank B. Meyer / AUTO BILD
Für Klassiker-Fans aus ganz Deutschland ein Pflichttermin: Die Oldtimersaison 2025 beginnt Ende Januar/Anfang Februar! Jetzt hat die Bremen Classic Motorshow eröffnet (31. Januar bis 2. Februar 2025, 9 bis 18 Uhr, Tagesticket 18 Euro, Zweitagesticket 28 Euro). Die Hallen mit hochglanzpolierten Sammlerstücken von renommierten Klassiker-Händlern oder Automuseen, wo auch aufregende JDM-Klassiker stehen? Ganz interessant.
Doch viele Oldie-Fans zieht es als Erstes in das angrenzende, zugige Parkhaus. Auf der dortigen privaten Fahrzeugbörse warten Kaufklassiker auf Interessenten! Hier stehen nicht nur bezahlbare Oldtimer, man bekommt abseits vom roten Teppich und Absperrungen auch einen blechnahen Einblick in das aktuelle Preisniveau der klassischen Autos.
Hier stehen günstige und weniger günstige Kaufklassiker, zum Anfassen nah – und meist sind deren Besitzer nicht nur verkaufsorientiert, sondern auch bereit zum Plausch. Auf mehreren Ebenen warten mehrere Dutzend Oldtimer im fahlen Neonlicht auf Käufer, vom H-Kennzeichen-Klassiker bis zum Youngtimer mit Oldie-Potenzial. Neu auch zu erkennen ein Trend, der die Oldieszene umwälzen wird.
Bezahlbare Klassiker zum Anschauen und damit Wegfahren
Echte Schnäppchen waren beim ersten Rundgang nicht zu erkennen, die Besitzer herausragender, beliebter Autos verlangten herausfordernde Preise. Wie für den begehrenswerten, weil ungetunten Audi S2 von 1992 mit überschaubaren 151.000 km. Das Auto wird für 38.900 Euro angeboten.

Der Audi S2 ist schön, schnell, nicht allzu viel gefahren. Deshalb hat er auch seinen Preis: 38.900 Euro ruft der Verkäufer auf.
Bild: Matthias Brügge / AUTO BILD
Mehrere Porsche 928 warteten im Parkhaus auf einen Käufer, auch ein sehr schöner Opel Diplomat A zum stolzen Preis von 42.000 Euro.
Nicht allzu viele Autos waren im vierstelligen Bereich, das wohl günstigste ein VW Polo Coupé als verwarztes, aber H-Kennzeichen-fähiges Einstiegsmodell für 300 Euro. In viel besserem Zustand und mit 105.000 km war auch ein sehr seltener Nissan Micra zu kaufen, stilecht mit schwarzem Tintenklecks-Aufkleber auf der Haube, den man für 2222 Euro mitnehmen konnte.

Heute selten: Nissan Micra K10 als Facelift für nur 2222 Euro.
Bild: Matthias Brügge / AUTO BILD
Aber viele Oldie-Fans sind auch nicht zum Kaufen hier, sondern zum Marktsondieren und für Gespräche mit den Besitzern.
Tipps zum Klassikerkauf
Wer nach Bremen kommt, um ein Auto gleich mit nach Hause zu nehmen, der kann zwei Strategien verfolgen: Entweder ist man blitzschnell und schließt sofort ab, sodass der Wunschklassiker den Rest der Messe mit einem "Verkauft"-Schild präsentiert wird. Dann läuft man aber Gefahr, den höchstmöglichen Preis zu bezahlen – den ersten, den der Verkäufer fordert.
Je länger die Messe aber läuft, desto mehr schwindet die Restzeit zum Verkauf. Wer also kurz vor Messeschluss am Sonntag im Parkhaus mit Bargeld und Kaufwunsch aufkreuzt, könnte auf einen Verkäufer stoßen, der den in drei Tagen nicht verkauften Oldie nicht wieder mit nach Hause transportieren möchte und beim Preis daher nachgiebig wird.
Wer Nerven hat, wartet beim Klassikerkauf bis Sonntagnachmittag. Dann steigt die Wahrscheinlichkeit, einen günstigen Klassiker zu schießen. Die Schattenseite: zuletzt stehen auch nur noch Autos da, die drei Tage lang niemand wollte.
Wer also das rechtzeitige Handeln versäumt hat, der muss bis zum Ende der Messe warten und darauf hoffen, dass die Verhandlungsbereitschaft der Verkäufer steigt. Allerdings nur für die Autos, die bis dahin schon keiner gewollt hat. Wer also Nerven hat, der spricht die Händler mit beherzter Preisvorstellung an – aber erst am Sonntagnachmittag!
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