Im US-Bundesstaat Ohio haben Behörden einen Nissan Skyline R33 verschrotten lassen, obwohl der Besitzer ihn nach eigenen Angaben in Florida gekauft, ordnungsgemäß angemeldet und vorschriftsmäßig versichert hat. Grund dafür ist, dass Pkw wie der Skyline, die nicht offiziell in den USA angeboten wurden, erst nach 25 Jahren legal ins Land eingeführt werden dürfen. Dann gelten sie als Klassiker – vorher sind sie nicht den amerikanischen Sicherheitsvorschriften entsprechende Gebrauchtwagen. Ausgenommen davon sind nur Fahrzeuge, die zu reinen Ausstellungszwecken ins Land kommen. Die Möglichkeit der Stillegung oder Wiederausfuhr gibt es offenbar nicht. Das mussten auch schon ein Mini und mehrere Land Rover Defender erfahren.

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Überwältigend: Nissan Skyline GT-R R32

Glück im Unglück für den Besitzer

Nissan Skyline GT-R R32
Der Vorgänger Skyline R32 (1989-1993) darf je nach Baujahr bereits in die USA eingeführt werden.
Bild: Christian Bittmann
So schmerzhaft das kurze Video auch anzusehen ist und so wenig Verständnis man für das Gesetz haben muss – der Besitzer des Skyline hatte vermutlich sogar noch Glück im Unglück. Ihm drohen keine weiteren Konsequenzen, weil nicht von einem Betrugsversuch ausgegangen wird. In anderen Fällen ist der illegale Import von Autos in die USA schon mit empfindlichen Geldstrafen oder sogar Gefängnis geahndet worden.
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