Opel Tigra V6: Klassiker des Tages

Opel Tigra V6: Cabrio, Twintop

Opel Tigra V6: Klassiker des Tages

Der kleine, krasse Ideenträger Tigra V6 dürfte der Traum vieler Opel-Fans sein. Das Einzelstück mit Omega-Sechszylinder und Heckantrieb ist unser Klassiker des Tages!
Opel bot von 1994 bis 2001 das Sportcoupé Tigra an, das mit seiner Lebendigkeit begeisterte. Einziges Manko für engagierte Sportfahrer: Die Leistung war mit maximal 106 PS aus einem 1,6 Liter großen Vierzylinder relativ überschaubar, und der Antrieb erfolgte über die Vorderräder. Ganz anders der Opel Tigra V6. Das Einzelstück drehte das Tigra-Konzept kurzerhand auf links!

Mittelmotor mit Wumms und Hinterradantrieb

Stimmige Optik: Auf den ersten Blick sieht man dem Tigra V6 seine technischen Highlights nicht an.

Anstelle eines braven Vierzylinders treibt den Über-Tigra ein Sechszylinder mit drei Litern Hubraum und 24 Ventilen an – über die Hinterräder! Der Motor stammt aus einem Omega B MV6 und wurde quer hinter die Vordersitze montiert. Im Tigra V6 leistet er 211 PS. 270 Nm Drehmoment liegen bei 3400 U/min an. Höchstgeschwindigkeit laut Opel Classic 245 km/h, geschaltet wird per Sechsgang-Getriebe. Die Vorderachse bleibt das Serienteil, hinten sitzt eine modifizierte Vorderachse aus einem Vectra B. Die breiten Radhäuser, Spoiler und seitlichen Lufteinlässe des feuerroten Super-Tigra sind handgefertigt. Vorne unter der Haube findet sich der Tank. Opel-Motorenentwickler Fritz Indra stellte das heiße Gerät 1995 mit einem kleinen Team auf die Räder. Überlegungen zu einer Serienfertigung gab es zwar, das Projekt Opel Speedster bekam jedoch den Vorzug. Zugelassen war der Tigra V6 einst übrigens auch. Nur mit den Tigra-Rennwagen fürs legendäre französische Eisrennen Trophée Andros hat er nichts zu tun. Die waren Silhouette-Wagen mit Gitterrohrrahmen, Allradantrieb und Allradlenkung.

Tigra Twin Top mit versenkbarem Stahldach 

Opel Tigra Twintop hieß der Nachfolger des Tigra. Er entstand 2004 bis 2009 in Frankreich.

Ein weiteres Schmankerl blieb Opel seinen Kunden beim Tigra A ebenfalls schuldig: Als Cabrio schaffte es der erste Tigra zunächst nicht in die Serie. Das holten die Rüsselsheimer 2004 mit dem Tigra Twintop nach, einem Roadster mit zwei Sitzen und versenkbarem Stahldach. Es ging sogar noch exotischer: Irmscher soll 25 Pick-up-Versionen des Tigra A verkauft haben! Technisch gilt der Opel als robust und unauffällig. Für die Platzverhältnisse, das hakelige Getriebe und die Polsterung der Sitze bekommt er Minuspunkte. Begeisterung herrscht wiederum über die Wirtschaftlichkeit bei sportlichem Fahren. Viel Geld kosten Tigra nicht. Hier gibt's eine Auswahl an Opel Tigra!
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