Porsche 924
Überraschend sparsam: Im 924er ist Porschefahren auch für kleines Geld drin.
Es gibt Klassiker, die fressen einem die Haare vom Kopf: Spritsaufen ohne Ende und Werkstattkosten von mindestens 1000 Euro pro Besuch sind ihr Markenzeichen. Es gibt aber auch solche, deren Unterhalt kaum etwas kostet: Das fängt bei günstiger Steuer an, spiegelt sich in den Sprit- und Wartungskosten wider und endet bei den Ersatzteilen: Oldies dieser Art sind günstig zu halten, wenn noch dazu die Technik anspruchslos und robust ist.

Bildergalerie

Jeep CJ-7
Jeep CJ-7
Peugeot 205 Turbo 16
Kamera
Achtung Diva: kaum alltagstaugliche Klassiker
Renault R4
Der R4 ist anspruchslos, spritsparend und genügsam.
Es gilt allerdings eine wesentliche Einschränkung: In die Rechnung, die zur Liste der hier aufgeführten Spar-Oldies führt, fließen die Kosten für Kauf und Restaurierung nicht ein, sondern nur die für laufende Kosten, Verschleißteile, Verbrauchsstoffe sowie Steuer und Versicherung. Wenn die Kosten für den Erhalt mitberechnet werden bei der Kalkulation, dann sieht doch manch ein Oldie alt aus. Wir betrachten Oldies in gutem Allgemeinzustand und zeigen die Autos, die im Test der AUTO BILD KLASSIK-Redaktion fünf Sterne für Unterhaltskosten erreicht haben.

Bildergalerie

Vergessene Bestseller
Vergessene Bestseller
Vergessene Bestseller
Kamera
Vergessene Helden der 80er-Jahre: Wo sind sie geblieben?
VW Käfer 1200
Kostet im Unterhalt nicht viel, wenn er nur gut erhalten ist.
Zu den Spar-Oldies gehören daher vor allem Autos mit robuster Technik und überschaubarer Leistung, die meist einen geringen Spritverbrauch mit sich bringt. Aber auch komplexe und kraftvolle Fahrzeuge, deren Technik auf Langlebigkeit angelegt wurde, gehören dazu – wie der Mercedes /8, der BMW 525e oder auch der Porsche 924 mit millionenfach bewährter VW-Technik. In die Kategorie der hartlebigen Autos fällt ebenfalls manch alter Bekannte, wie der Kadett B, dessen Motoren sich genügsam zeigen und den Ruf haben, schier unzerstörbar zu sein. Und nicht zuletzt der Golf 1 Diesel, der überaus robust war und mit Sprit knauserte, sich dafür aber dank schlechter Rostvorsorge korrosionsanfällig zeigte.
VW Golf II  (D 1983)
Der Golf I D knausert mit Sprit und ist günstig zu warten.
Nicht fehlen dürfen auch Renault 4, der nachlässig gebaute Alltagsklassiker, oder der Fiat 500, die einfach zu reparierende Knutschkugel. Ebenfalls dabei: Citroën 2CV, Fiat Panda und Triumph Spitfire. Je weniger komplex die Technik, desto weniger kann kaputt gehen und teure Reparaturen nach sich ziehen. Einer der prägnantesten Vertreter der günstig zu unterhaltenden Autos ist der Trabant, der, sofern der Rost besiegt ist, einfach läuft und läuft. Und das sogar günstiger als sein Westkamerad, der ewige VW Käfer, der bei geringen Reparaturkosten einen deutlich größeren Spritdurst entwickelt. Hier kommen also die Klassiker für kleine Kohle!

Bildergalerie

VW 1200 A
VW 1200 A
VW Käfer 1200 Cabriolet
Kamera
Oldiefahren für Sparfüchse