Vauxhall Monaro: Klassiker des Tages
Briten-Opel mit Corvette-Motor
Die britische Opel-Tochter Vauxhall baute nicht nur Cavalier und Co. In den 2000er-Jahren gab es auf der Insel die V8-Rakete Monaro mit Corvette-Motor. Klassiker des Tages.
Bestes Beispiel: Ab 2001 stand auf der Insel die abgefahrene V8-Rakete Vauxhall Monaro beim Händler.

Der Monaro kommt eigentlich aus Australien. Dort begann seine Geschichte 1968 (s. Modell hinten).
Bild: Australian Muscle Cars Magazin
Der Vauxhall wirkt unscheinbar, hat aber reichlich Power
Auf den ersten Blick mag der Vauxhall Monaro unscheinbar, beinahe schon langweilig wirken. Ein gediegenes Coupé für den Herrn ab 50, so rund, dass sich niemand dran stoßen kann.
Dieser Eindruck ändert sich schlagartig beim Drehen des Zündschlüssels, wenn der 5,7-Liter-V8 unter der Haube erwacht. Der Motor stammt aus der Chevrolet Corvette und hatte an Bord des Monaro in seiner kleinsten Ausbaustufe 326 PS. Im Top-Modell Vauxhall Monaro VXR 500 kam er auf 507 PS. Höchstgeschwindigkeit: 298 km/h!
Ursprünglich kam der Vauxhall Monaro aus Australien. Dort lief er als Holden Monaro vom Band, fand später seinen Weg nach Großbritannien. Amerikanische PS-Verrückte kennen den Wagen als Pontiac GTO, in einige Länder des Nahen Ostens kam er als Chevrolet Lumina Coupé.

Zweiter Australien-Import: Auf den Monaro folgte lose der VXR8, eine bis zu 530 PS starke Limousine.
Bild: Werk
Monaro, VXR8 und Maloo waren alle nicht als Opel zu haben
Für den Verkauf in Großbritannien musste der Monaro EU-konform umgerüstet werden.
Die Rüsselsheimer vermuteten 2019 gegenüber AUTO BILD, dass die Entscheider seinerzeit nicht genug Vermarktungschancen in Deutschland sahen. Das ist nachvollziehbar, aber bedauerlich. Sämtliche britischen Quellen sind sich einig, wie viel Spaß die muskelbepackten Australier machen und wie narrensicher sich der Monaro trotz der archaischen Anmutung fährt.
Da ließ sich Rüsselsheim die Möglichkeit durch die Lappen gehen, einen ziemlich coolen neuen Monza auf die Straße zu bringen.
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