BMW Z8 Roadster

BMW Z1: Tür, Alpina, Leistung, kaufen

Klassiker des Tages: BMW Z1

Der BMW Z1 sollte die Grenzen des damals Machbaren ausloten. Schlicht gestaltet, hatte der Roadster ein einzigartiges Feature: versenkbare Türen! Klassiker des Tages.
Rund drei Jahrzehnte nach dem legendären 507 steht 1987 auf der IAA ein neuer BMW-Roadster: der Z1. Das Z steht beim nur knapp 3,90 Meter langen und 1,70 Meter breiten Auto für "Zukunft". Tatsächlich legte der Z1 den Grundstein für eine neue Roadster-Tradition bei BMW, die mit Z3, Z8 und Z4 fortgeführt wird.

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Die versenkbaren "Zauber-Türen" machten ihn berühmt

Puristisches Cockpit: klassische Rundinstrumente ohne Holz und Chrom.

Für die Entwicklung des Z1 war Ulrich Bez verantwortlich, Leiter der neu gegründeten BMW Technik und später Geschäftsführer der englischen Marke Aston Martin. Seine Abteilung bekam zehn Millionen Mark und die Aufgabe: "Macht doch mal was anderes!" Das taten Bez und sein Team: Sie entwarfen versenkbare Türen: vertikale Schotten, die auf Knopfdruck in den hohen Seitenschwellern verschwinden. Diese können und dürfen auch während der Fahrt geöffnet werden. Keiner der Erfinder konnte sich vorstellen, dass diese Türen Serienreife erlangen würden. Bis heute ist der Z1 der einzige Roadster mit einer solchen Konstruktion. Auch sonst strotzte die Bauweise des Z1 vor Hightech: Die Leichtbaukarosserie besteht aus thermoplastischem Material und GFK und sitzt auf einem feuerverzinkten Stahlblech-Chassis.

Kurvenkünstler ohne großen Punch

Der Sechszylinder ist im Z1 noch ein Zweiventiler: hochkultiviert, aber nicht besonders durchzugskräftig.
 

Sein 2,5-Liter-Reihensechszylinder stammt aus dem BMW 325i – hochkultiviert und leise, aber bei hohen Drehzahlen etwas kurzatmig. Dafür ist der Z1 sehr agil, ein Luftkanal im Boden saugt ihn auf der Straße fest, unterm Kofferraum tritt der Fahrtwind wieder aus. Seine Hinterachse ist zukunftsweisend für die folgende 3er-Reihe E36. Wem die 170 PS aus 2,5 Litern Hubraum nicht reichten, der griff zu den 66 Exemplaren der "Limited Edition", die von Alpina mit satten 200 PS veredelt wurden. Noch direkt auf der IAA sammelt BMW 5000 Bestellungen für den Z1 ein, ohne dass dessen Preis bekannt war. Der wurde erst später auf happige 83.000 Mark und danach gar auf 89.000 Mark festgelegt. Schon 1990 sind die insgesamt 8000 gebauten Exemplare ausverkauft. Heute liegen Z1 im Zustand 2 bei 51.300 Euro, Autos im Zustand 3 um die 37.000 Euro. Wichtig für Kaufinteressenten: Die Türen müssen tadellos funktionieren und dürfen keine verdächtigen Kratzer haben. Der Zahnriemen für die Türmechanik sollte schon mal getauscht worden sein. Denn: Reparaturen in diesem Bereich sind richtig teuer. Sie suchen einen BMW Z1? Hier gibt's Angebote!

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