Jaguar XJR-15: Klassiker des Tages
Brachialer Supersportler der 90er
Der Supersportwagen Jaguar XJR-15 mit 457 PS durfte in den 90er-Jahren in keinem Auto-Quartett fehlen. Unser Klassiker des Tages!
- Matthias Techau
20 haben eine Straßenzulassung, doch nur eine Handvoll ist für den Verkehr angemeldet, der Rest steht in Sammlergaragen.

"Platz" für zwei: Wer's kuschelig eng mag, sitzt im Jaguar XJR-15 genau richtig.
Bild: ©2014 Courtesy of RM Auctions
Starke Renn-Gene treffen auch ein bisschen Alltagstauglichkeit
Der XJR-15 ging 1991 für die Jaguar Sport Intercontinental Challenge beim Grand Prix von Monaco, Silverstone und Spa ins Rennen. Zum Preis von 500.000 Pfund erhielt der Besitzer also einen Jaguar mit stattlichen Renngenen.
Geschaltet wird die Straßenversion, im Gegensatz zu den Wettbewerbsfahrzeugen mit Sechsgang-Schaltung, mit einem voll synchronisierten Fünfgang-Getriebe. Zudem gibt es Blinker und sogar eine Klimaanlage.

Unter dem flachen, breiten Heck sitzt ein 6,0-Liter-V12-Sauger mit 457 PS.
Bild: ©2014 Courtesy of RM Auctions
Im Innenraum des Jaguars geht es eng und laut zu
Allgemein gibt es wenig Platz – durch die sich nach vorne verjüngende Karosserie bedingt, verschmälert sich der Fußraum. Der Schaltstock sitzt nahe am kleinen Lenkrad, dass unten abgeflacht ist. Aus der Kanzel genießt der Fahrer einen guten Rundumblick.
Vorsicht: Bevor man den V12 zündet, sollte man sich besser einen Gehörschutz überstreifen!
Der Jag ist brutal schnell, lässt sich aber mit seiner direkten Lenkung gut auf Kurs halten. Die Kupplung ist überraschend leichtgängig.
Bei der Schnellfahrt ist erst bei 300 km/h Schluss, in 3,9 Sekunden rast der nur 1050 Kilo leichte XJR-15 auf Tempo 100. Diese Werte machten ihn in jedem Auto-Quartett zum Überflieger.
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