Audi V8: DTM, Verbrauch
Der Audi V8 ist ein besonders nobler Klassiker des Tages
Mit dem Audi V8 wollte Ferdinand Piëch es der Konkurrenz von BMW und Mercedes zeigen – mit mäßigem Erfolg. Das macht die Luxuslimousine heute attraktiv!
Bild: AUTO BILD
Audi wagte 1988 mit der großen Limousine Audi V8 den Schritt in die Luxusklasse. Mit acht Zylindern, Vierventiltechnik und Allrad wollte Ferdinand Piëch die Konkurrenz vorführen. Der Audi dazu war voll verzinkt, nobel verarbeitet und satt ausgestattet.
In der DTM sorgten die Ingolstädter für große Augen, als Walter Röhrl und Hans-Joachim Stuck mit dem großen Wagen die Gegner hinter sich ließen. Doch das war nur eine Seite der Medaille.

Kritiker bemängelten am Audi V8, er sei kaum mehr als ein aufgehübschter Audi 100.
Bild: Auto Bild Klassik
Zeitgenössische Kritiker hielten den Audi für eine aufgebrezelte Mittelklasse. Von außen betrachtet käme er wie ein beleibter Audi 100 rüber, unkte man, außerdem unterschieden sich Raumangebot und Innendesign trotz Leder und Holzvertäfelung zu wenig vom mittelklassigen Bruder. (Notiz am Rande: Was man zum Audi 100 wissen muss, erzählt AUTO BILD KLASSIK-Redakteur Frank B. Meyer oben im Video!)
Trotz 250 PS war der Audi V8 unerwartet träge
Und dann kostete der V8 auch noch 10.000 Mark mehr als eine vergleichbare Mercedes S-Klasse – doch er war einen Zentner schwerer, obwohl kleiner.
Gute Nachrichten für potenzielle Audi-V8-Sammler
Fans und Oldie-Käufer können sich heute darüber freuen. Für den Unterhalt eines Luxusautos braucht es zwar immer ein gut gefülltes Konto. Dafür kostet ein Audi V8 in der Anschaffung weniger als andere zeitgenössische Luxusautos.

In der DTM sorgte Audi 1990 für Aufsehen, als die Ingolstädter mit dem großen Wagen antraten.
Bild: Roman Rätzke
Reizvoll ist vor allem eine der ab 1992 angebotenen Versionen mit 4,2 Liter Hubraum, 280 PS und Schaltgetriebe. Die machen den Audi zum Muskelprotz mit dynamischen Talenten.
Der V8 lenkt sich flott, zeigt sich auf kurvenreichen Straßen der sportlichen Gangart nicht abgeneigt und glänzt mit seinem Allradantrieb erst dann so richtig, wenn das Wetter um ihn herum schlecht wird.
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