Brabus 1000 SEL: Klassiker des Tages
Der Obendrüber-W-126 hieß Brabus 1000 SEL
Wem der mächtige Mercedes 500 SEL (W 126) Mitte der 80er nicht genug war, konnte beim Tuner nachlegen. Dieser Business-Bomber heißt Brabus 1000 SEL.
Bild: Ronald Sassen
Es gab in den 1980er-Jahren Mercedes-Fahrer, die mit dem Auftritt ihres 500 SEL oder 560 SEL (W 126) nicht zufrieden waren – und den Wagen in Sachen Luxus auf Rolls-Royce-Level upgraden wollten, vor allem im Nahen Osten.
Der hier gezeigte Brabus 1000 SEL entstand 1985 und basiert auf einem Mercedes 500 SEL der Baureihe W 126. In Europa gekauft, bekam der Daimler bei Brabus in Bottrop eine Komplettbehandlung.
S-Klasse mit großem Optik-Paket und viel Leder

Wem der mächtige Mercedes 500 SEL (W 126) Mitte der 80er nicht genug war, konnte beim Tuner nachlegen. Dieser Business-Bomber heißt Brabus 1000 SEL.
Bild: Bring a Trailer

Innen ist der Brabus 1000 SEL umfassend mit schwarzem Leder ausgekleidet.
Bild: Bring a Trailer
Zuverlässige Mercedes-Technik sorgt für passenden Vortrieb

Bewährte Technik: Unter der Haube sitzt der serienmäßige Fünfliter-V8 der S-Klasse mit 231 PS.
Bild: Bring a Trailer
Andere Mercedes-Veredler gingen auf Kundenwunsch noch weiter als Brabus. Der arabische Importeur Trasco, der auf Basis des 500 SEL Stretch-Limos baute, soll dem W 126 zum Beispiel den 6,9-Liter-V8 des Vorgängers Mercedes W 116 eingepflanzt haben. Konkrete technische Daten sind leider nicht bekannt.
Die Faszination 1000 SEL griff offenbar um sich: Zeitgenössischen Quellen zufolge soll es in den 80ern nämlich schick gewesen sein, normalen S-Klassen 1000-SEL-Typenschilder anzuheften.
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