Opel Lotus Omega: Klassiker des Tages
Der Lotus Omega war unfassbar krass
1991 bringt Opel das stärkste Serienauto der Rüsselsheimer aller Zeiten heraus. Es bringt mächtige 377 PS auf die Straße und hört dank seiner Urheber auf den Namen Lotus Omega. Der AUTO BILD-Klassiker des Tages!
Bild: AUTO BILD
Mit dem Lotus Omega sorgt Opel 1991 für Aufsehen. Denn die Power-Limousine ist der stärkste Serien-Opel aller Zeiten. Keine Frage, das Auto erringt sofort Legenden-Status. Die Legende wirkt bis heute, wenn der Lotus Omega irgendwo auftaucht, sorgt er für Aufsehen.
Mit Hilfe von Lotus entstand ein Auto, das zu seiner Zeit neben dem Alpina B10 Biturbo zu den schnellsten Serienlimousinen der Welt zählte.

Der 3,6-Liter-Reihensechser unter der Haube des Lotus Omega leistet mächtige 377 PS.
Bild: Silverstone Auctions
Beeindruckende technische Details beim Sonder-Omega
Herzstück der brachialen Kiste ist ein auf 3,6 Liter Hubraum aufgebohrter Reihensechszylinder, dem zwei parallel geschaltete Garrett-Turbolader zu 377 PS verhelfen. Zum 0-100-km/h-Sprintwert gibt es unterschiedliche Angaben – der beste liegt bei 4,9 Sekunden. 17,3 Sekunden braucht der Lotus Omega zeitgenössischen Quellen zufolge, um die 200 km/h zu knacken. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 283 km/h!
Geschaltet wird mit Hilfe des ZF-Sechsganggetriebes, das auch an Bord der Corvette C4 zum Einsatz kam. Lotus überarbeitete neben dem Motor auch das Fahrwerk. Dazu bekam die Karosse Verbreiterungen, geänderte Stoßstangen und einen Heckspoiler.
Wie der Omega Evo 500 hat auch der Lotus Omega hinten runde Radläufe.

Im Innenraum gibt es alles, was Anfang der 90er das Luxusherz begehrte. Die Sessel sind beheizbar.
Bild: Sven Krieger / AUTO BILD
Opel-Sammlerstück in kleiner Stückzahl mit pflegeintensiver Technik
Der Innenraum bietet Zentralverriegelung, E-Fensterheber, beheizte Ledersessel, Klimaanlage und ein Kassettenradio. In anderen Worten: Alles, was Anfang der 90er Jahre verfügbar war, ist an Bord des Rüsselsheimers zu finden.
Wer sich heute für den Über-Opel begeistern kann, sollte zwei Faktoren unbedingt auf dem Zettel haben: Zum einen gibt es nur etwa 400 Exemplare. Das sorgt dafür, dass für ein gepflegtes Auto mindestens 40.000 Euro angelegt werden müssen.
Zum anderen nervte der Lotus Omega bereits seine ersten Besitzer mit Elektronik-, Kupplungs-, Getriebe- und Motorproblemen. Einen Lotus Omega sollte man also nicht nur wirklich haben wollen. Man muss seine divenhafte Seite auch finanzieren können. Also doch lieber einen normalen Omega kaufen?
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