Opel Omega Evolution 500: 3.0 24V, Bodykit

Opel Omega Evolution 500: 3.0 24V, Bodykit

DTM-Limousine für die Straße

Opel brauchte Anfang der 90er-Jahre ein Homologationsmodell für den Einsatz in der DTM. Irmscher baute dafür den Opel Omega Evolution 500. Klassiker des Tages!
Wer Anfang der 90er-Jahre in der DTM starten wollte, der musste vom für den Renneinsatz ausgewählten Serienmodell mindestens 5000 Exemplare bauen. Das für die Rennstrecke weiterentwickelte Auto wiederum musste 500 mal als Straßenversion aufgelegt werden. Opel entschied sich für den Omega A als DTM-Renner und ließ bei Irmscher bis zu 509 Opel Omega Evolution 500 für die Homologation fertigen. Heute ist der ebenso seltene wie schnelle große Opel unser Klassiker des Tages!

Gebrauchtwagensuche: Opel Omega

Der Sechszylinder ist ein kräftiger Kerl

Der eh schon kraftvolle Opel Omega 3000 24V bildete die Basis für den Evo 500.

Die Basis für das Homologationsmodell lieferte der Opel Omega 3000 24V. Der Dreiliter-Reihensechser dieses Ober-Opel leistete bereits mächtige 204 PS. Opel hatte das Sahnestück mit einem Alu-Zylinderkopf mit 24 Ventilen, zwei obenliegenden Nockenwellen, einer Bosch Motronic und dem in zwei Stufen arbeitenden Ansaugsystem "Dual Ram" ausgestattet. So erstarkt, lederte der Omega 3000 24V im Frühjahr 1990 inm AUTO-BILD-Vergleich sogar den Porsche 944 S2 ab. Fertige Exemplare des Omega 3000 24V in der Farbe Novaschwarz nahm Opel seinerzeit aus der laufenden Produktion und lieferte sie nach Remshalden zu Kult-Tuner Irmscher. Die Schwaben fertigten für das Sondermodell ein martialisches Bodykit: Sie verbreiterten die Kotflügel und tauschten die hinteren Radläufe gegen runde Varianten. Die Stoßstangen wurden für einen höheren Anpressdruck modifiziert. Vorne bekam der Omega Evo 500 eine verstellbare Spoilerlippe, hinten einen gewaltigen Heckflügel, der ab 80 km/h selbstständig ausfährt und seine endgültige Position bei zirka 140 km/h erreicht. Klar, die Innenausstattung blieb nicht original. Irmscher tauschte sie gegen Recaro-Sitze.

Kurzer Bauzeitraum, kleine Stückzahl

Fürs echte Rennstrecken-Feeling: Auf dem deutschen Markt war der riesige Heckspoiler verstellbar.

Das Innenleben des Omega-Sechszylinders wurde ebenfalls überarbeitet. Der Motor des Evo 500 verfügt über geschmiedete Kolben, eine handgefertigte Kurbelwelle und einiges mehr. So ist er bis jenseits der 10.000 Umdrehungen pro Minute standfest. Um den Wagen auch für Otto Normalfahrer entspannt benutzbar zu machen, hob Irmscher die Leistung der Straßenversion nur moderat an. Sie liegt bei 230 PS. Der unter anderem von OPC-Chef Volker Strycek gefahrene Renn-Omega war da deutlich heißer, er kam auf Leistungswerte jenseits der 400 PS. Fragt man Kenner nach dem Reiz des Omega Evo 500, liegt der jedoch nicht in den Daten. Es ist vielmehr die blitzartige Leistungsentfaltung ohne erkennbare Drehzahlgrenze, die den Opel außergewöhnlich macht. Dem Vernehmen nach geht die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 249 km/h eher als vorsichtige Schätzung durch. Mehrere Evo-Fahrer wollen die Tachonadel schon kurz vor der 280-km/h-Marke gesehen haben. Hier gibt es schöne Opel Omega!
Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.