BMW Z8 Roadster

Porsche Boxster 986: Spiegelei, Leistung, kaufen

Klassiker des Tages: Porsche Boxster

Spiegelei-Scheinwerfer und ein ähnliches Gesicht wie der Porsche 911: Der Boxster war umstritten – heute ist er mit guten TÜV-Noten auf dem Weg zum Klassiker.
Was der Porsche 914 (1969 bis 1976) einst nicht bieten konnte, bringt der Boxster (1996 bis 2004) auf die Straße: Roadster-Spaß für den nicht ganz so betuchten Porsche-Fan.

"Spiegelei-Scheinwerfer" in der Kritik

Bruder-Blick: Die Scheinwerrfer des Boxster erinnern an den Porsche 911 (996).

Der Boxster (intern 986) teilt sich viele Teile mit dem ein Jahr später gezeigten 911 (Typ 996) und rettet den Sportwagenhersteller aus der Krise. Sein Einstiegspreis liegt bei 76.500 Mark, der 911 (Typ 996) ist mit gut 135.000 Mark fast doppelt so teuer. Kritik gibt es für die gewöhnungsbedürftige Optik der Frontscheinwerfer, bei denen die orangefarbenen Blinker von der Maske des Abblend- und Fernlichts umschlossen werden. Die Form ähnelt einem in der Pfanne zerlaufenden Spiegelei und bringt dem Boxster den Spottnamen "Spiegelei" ein. Mit dem Facelift im Jahr 2000 werden die Blinker wieder hinter Klarglas gesetzt. Aufgrund seines Erfolges produziert Porsche nicht nur im Schwäbischen, sondern auch in Finnland, bei Valmet in Uusikaupunki (erkennbar am S oder U in der Fahrgestellnummer). Porsche-Kenner behaupten: Die Valmet-Boxster sind sogar etwas besser verarbeitet. Alltagstauglich ist er auf jeden Fall – dank seines Mittelmotorkonzepts hat er vorne und hinten einen Kofferraum.

Karriere als kommender Klassiker

Schwäbisches Sportstudio: Alles drin, allerdings wirken die Materialien etwas billig.  

Der Boxster ist als Kurvenkünstler zum Driften geboren. Aber Achtung: Sein 2,5-Liter-Alu-Sechszylinder-Boxermotor will sorgsam warm gefahren werden. Die ersten Boxster-Modelle hatten massive Probleme mit kapitalen Motorschäden. Entweder brach die Zwischenwelle oder es gab massiven Ölverlust wegen eines falsch ausgelegten Dichtrings an der Kurbelwelle. Der Mittelmotor ist nur vom Unterboden zugänglich und damit wenig wartungsfreundlich. Die meisten Boxster sind heute, bei ordentlicher Wartungshistorie (sollte beim Kauf auf jeden Fall nachvollziehbar sein!), unkompliziert und ausgereift. Viele Boxster sind nicht scheckheftgepflegt – aufgrund der hohen Porsche-Stundensätze wurden sie zu freien Werkstätten gebracht. Das ist kein Problem, wenn nur die Wartung fachgerecht erledigt wurde.

Gebrauchtwagensuche: Porsche Boxster

Beim TÜV schneidet der Boxster überdurchschnittlich gut ab. Wichtig: Bis Ende 2002 war die Heckscheibe aus Kunststoff und wurde schnell milchig. Ein neues Verdeck kostet inklusive Einbau beim Sattler um die 1500 Euro. Im Winter empfiehlt sich der Einsatz eines Hardtop. Schon jetzt steht fest: Der Boxster wird ein Klassiker. Ordentliche Boxster (erste Generation) werden für rund 15.000 Euro gehandelt. Sie suchen einen Porsche Boxster? Hier gibt's Angebote!

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