Alle Generationen VW Golf

Alle Generationen VW Golf

VW Golf 1 bis 7: alle Generationen Golf

Alle Generationen Golf im Überblick

Vom Revolutionär zum Bestseller: AUTO BILD zeigt alle sieben Generationen Golf – von Golf 1 bis Golf 7. Dazu: ein Ausblick auf den Golf 8!
Vor 45 Jahren ging der erste VW Golf in Produktion. Der Golf gab einst einer ganzen Fahrzeugklasse einen Namen und ist heute das Aushängeschild von Europas größtem Autobauer. Mit quer eingebautem Frontmotor, Frontantrieb und Wasserkühlung war er 1974 nach dem Abschied vom Käfer Revolutionär wie auch Rettungsanker für VW. Im Laufe der Jahrzehnte kamen neue Formen, neue Motoren, neue Antriebe und neue Modellvarianten hinzu, der Erfolg blieb. Hier kommen die Stationen der 45-jährigen (Erfolgs-)Geschichte des Golf in sieben Videos – und ein Ausblick auf den Golf 8.

VW Golf 1: eine Million in zwei Jahren

Als das Käfer-Prinzip das Ende seiner Erfolgsgeschichte erreicht hatte, brachte der Golf 1 Wolfsburg die Rettung.

Der Golf 1 war 1974 für VW Revolution und Rettungsanker zugleich. Das Käfer-Prinzip hatte sich in Wolfsburg nach Jahrzehnten totgelaufen. Mit dem Golf 1 nahm VW radikal Abschied. Das neue Auto setzte auf einen quer eingebauten Frontmotor, Frontantrieb und Wasserkühlung. Die Golf-Kiste löste die Halbkugel ab und prägte den Namen einer ganzen Klasse von Autos. Schon nach zwei Jahren Produktionszeit lief der millionste Golf vom Band. Als Diesel half der Golf beim Knausern, als GTI (beide ab 1976) lernte er das Rennen. Als Cabrio sollte er ab 1979 nicht nur ein großer Erfolg werden, sondern ein ungewöhnlicher Dauerläufer: Da vom Golf 2 kein Cabrio entwickelt wurde, lief das Golf 1 Cabrio, technisch mehrmals aktualisiert, bis 1993 vom Band, bis weit hinein in die Ära des Golf 3.

VW Golf 2: Luxus und Langlebigkeit

Seine Langlebigkeit und seine Zuverlässigkeit sind zwei der stärksten Charaktereigenschaften des Golf 2.

Im Sommer 1983 folgte der Modellwechsel zum Golf 2. Der wirkte wie ein aufgeblasener Ur-Golf, bot folgerichtig mehr Platz für die Insassen und eine ausgeklügelte Modellvielfalt. Neben Diesel, Turbodiesel und Allradantrieb rollten erstmals auch Prototypen mit Elektroantrieb auf die Straße. Gegenüber seinem Vorgänger geriet der Golf 2 deutlich luxuriöser und komfortabler. Der Zweier verkaufte sich noch besser als sein Vorgänger. Was die Öffentlichkeit erst später erkannte, war seine unglaubliche Langlebigkeit: Dank guter Verarbeitungsqualität und einem beispielhaften Rostschutz gehört der Golf 2 selbst zig Jahre nach Produktionsende noch zum Straßenbild.

VW Golf 3: erster Golf mit Airbag

1991 kam der Golf 3 auf den Markt. Der blieb beim Design auf dem vorgegebenen Weg, wuchs aber weiter und wartete mit neuen Maßstäben bei der Sicherheit auf: Erstmals gab es einen Golf mit Airbag. Die bislang charakteristischen Rundscheinwerfer machten Platz für Leuchteinheiten im abgerundeten Rechteckformat. Die Modellvielfalt wuchs erneut: Den Golf 3 gab es zum ersten Mal auch als Kombi, als Sportler mit Sechszylindermotor und als Dieseldirekteinspritzer.

VW Golf 4: Sechsgang als neuer Standard

Der Golf IV ohne jede Vernunft ist der R32.

Mit dem Golf 4 ging 1997 wieder eine neue Generation an den Start. Sie sprengte die Klassengrenzen und setzte einen neuen Qualitätsstandard. Als erster Golf war er mit Sechsganggetriebe erhältlich, die Motorleistung wuchs und wuchs. Das Sondermodell "25 Jahre GTI" leistete 180 PS. Damit nicht genug: Der R32 erreichte mit seinem 241-PS-Motor knapp 250 Sachen, damit war er der bis zu diesem Zeitpunkt schnellste Serien-Golf überhaupt.

VW Golf 5: Lasergeschweißt und noch mehr Vielfalt

2003 endete die Zeit des Golf 4. Es folgte mit dem Golf 5 der erste lasergeschweißte Typ. Dieser Technik verdankte der neue Golf eine enorm steife Karosserie. Mit der Generation Fünf durchbrach der Golf die Schallmauer von 20 Millionen Exemplaren. Auch erfüllte er hohe Ansprüche an die Sicherheit, es waren bis zu acht Airbags an Bord. Der GTI kam mit dem ersten Turbo-Benzindirekteinspritzer, es wuchs die Modellvielfalt: neu waren Golf Plus, der CrossGolf und ein neuer Variant.

VW Golf 6: sparsam, aber mit Steuerkettenproblemen

Ein umrühmliches Kapitel: Mit den TSI-Motoren des Golf 6 kamen Steuerketten-Probleme.

Schon 2008 kam die Zeit für den Golf 6. Er verfestigte den Qualitätsanspruch und erreichte mit seiner ebenfalls lasergeschweißten Karosse fünf Punkte im EuroNCAP-Crashtest. Mit der Umstellung auf Direkteinspritzermotoren gelang es, den Verbrauch zu senken. Allerdings kamen mit den TSI-Motoren auch Probleme mit der Steuerkette, die VW zu einer erweiterten Kulanzregelung für Fahrzeuge zwang, die älter als sechs Jahre waren. Bei den Turbodieseln stellte VW von Pumpe-Düse-Technik um auf Common-Rail, was den Verbrauch reduzierte und die Dynamik verbesserte.

VW Golf 7: modularer Querbaukasten als Basis

Im Herbst 2012 feierte der Golf 7 Premiere. Der siebte Golf basiert auf dem modularen Querbaukasten, der die kostengünstige Produktion vieler Modelle ermöglicht. Erstmals speckte eine neue Golf-Generation ab und verlor je nach Ausstattung bis zu 100 Kilo Gewicht gegenüber dem Vorgänger. Der Golf 7 legte es mit Start-Stopp-Automatik aufs Spritsparen an. Neben Benzinern und Dieseln folgten im Sommer 2014 auch eine elektrisch angetriebene Variante und im Herbst ein Plug-in-Hybrid.

VW Golf 7 Facelift: erster Kompaktwagen mit Gestensteuerung

Im Herbst 2016 überarbeite VW den Golf 7  – und brachte Anfang 2017 das Golf-7-Facelift als Zwei- und Viertürer sowie Golf GTI, Golf GTE und Golf Variant auf den Markt. Mit an Bord war eine Innovation, die es vorher nur in Luxus-BMW gab: Gestensteuerung fürs Infotainmentsystem. Ganz neu in der Liste der Antriebe des Golf war der 1,5 Liter große Benziner mit Zylinderabschaltung sowie das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG), das sukzessive alle Sechsgang-DSG ablöste. Am Äußeren änderte sich nur wenig. Die Voll-LED-Scheinwerfer lösten im neuen Golf die Xenonscheinwerfer ab, waren aber erst in höheren Ausstattungslinien serienmäßig.

Ausblick VW Golf 8: digitales Cockpit und autonomes Fahren

Mit neuem Logo und ganz viel High-Tech wird der Golf 8 Ende 2019/Anfang 2020 erwartet. 

Spätestens 2020 kommt der Golf 8. Bei der achten Generation des Golf wird sich technisch sehr viel ändern, das Design bleibt aber vertraut. Mit dem Golf 8 bekommt auch das VW-Logo eine Überarbeitung, es wird in der Formensprache reduzierter, mehr 2- als 3D. Obwohl der Golf 8 auf der nur leicht modifizierten Plattform "MQB Evo" vom aktuellen Modell steht, wird er viele Neuerungen bieten: Ein sehr großes Head-up-Display, ein komplett neues Infotainmentsystem mit Sprachsteuerung und Personalisierung sowie das Fahren im autonomen Level 3 sind geplant. Innovationen, die bei VW momentan dazu führen, dass sich der geplante Marktstart des Golf 8 auf Ende 2019, Anfang 2020 verschiebt. Neben einem Mild-Hybrid mit 48-Volt-Bordnetz plant VW natürlich auch die Top-Versionen. Der GTI soll 245 PS, als Performance 300 PS und als R sogar 330 PS bekommen. 

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