VW Scirocco 2 White Cat: So rar ist der weiße Scirocco
VW Scirocco White Cat: Klassiker des Tages

Der schicke VW Scirocco White Cat war schon seinerzeit ein Hingucker, leicht erkennbar an seiner typischen weißen Sonderausstattung. Heute ist das Sondermodell heiß begehrt. Klassiker des Tages!
Bild: Flo / AUTO BILD
Der zweite VW Scirocco ist viel ausgereifter und ausgewogener als sein Vorgänger, aber auch braver. Das macht ihn heute zum weniger heiß umkämpften Sammlerstück. Es sei denn, es geht um das skurrile, ganz in Weiß gehaltene Sondermodell Scirocco 2 White Cat von 1985!
VW hat den Scirocco White Cat in "Alpinweiß" lackiert (Farbcode L90E) und auf weiße Avus-Felgen gestellt. Stoßfänger und Zender-Heckflügel sind ebenfalls weiß. Farbstreifen geben auch den Rücklichtern einen weißen Touch. Dazu kommen der hellgraue Innenraum und die serienmäßige Dachantenne, die den White Cat unverwechselbar machen.
Insgesamt entstanden 832 Fahrzeuge. Auf der technischen Seite orientiert sich das Scirocco 2 Coupé wie auch sein Vorgänger am VW Golf 1. Die Motoren sind aus dem VW-Regal bekannt: Scirocco zu fahren, das begann mit 60 PS aus 1,3 Liter Hubraum und endete beim GTI 16V mit 139 PS (129 PS mit Kat) – der 16V lief gute 200 Sachen.

Alles weiß: Selbst die Rücklichter des Sondermodells tragen weiße Streifen.
Bild: Flo / AUTO BILD
1990 kamen Scirocco GT und GTX mit 129 PS

Nichts für Schmutzfinken: Der helle Innenraum des White Cat braucht Aufmerksamkeit und Pflege.
Bild: Flo / AUTO BILD
Die Schwächen des Scirocco sollte man kennen
VW ließ auch den zweiten Scirocco bei Karmann in Osnabrück bauen. Die Rostvorsorge dort gilt als nicht ganz so gut wie bei VW. Das bedeutet, dass vor einem Kauf Unterboden, Auspuff, Heckklappe, Türen und der Radkasten hinten rechts gecheckt werden sollten.
Ab 120.000 Kilometern können bei leistungsstarken Varianten Motor- und Getriebeaufhängung ausleiern. Das Gleiche gilt für die Federbeindomlager und die Spurstangenköpfe.
Video: VW Scirocco GT
Trendsetter Scirocco
Weiteres Risiko: Den Scirocco 2 traf das Schicksal vieler Coupés der Manta-Liga: hemmungsloses Tunen. AUTO BILD schrieb 2009: "Vorstadt-Schumis und Dorf-Casanovas entwickelten bei ihrem Anblick einen unaufhaltsamen Kreativschub für die ganz persönliche Verschönerung ihres Wagens."
Service-Links










