VW T3 Caravelle Carat: Klassiker des Tages
Luxus-Bulli VW T3 Caravelle Carat
Der VW T3 Caravelle Carat gehört zu den Bulli-Raritäten. Fans lieben den Luxus-T3 in der Version als nobler Fensterbus. Klassiker des Tages!
Bild: Thomas Ruddies
Der VW T3 ist Kult. Fans sind bereit, immer mehr für einen der coolen Quader mit dem Motor im Heck zu zahlen. Neben den Campern sind bei Sammlern und Familien vor allem die noblen Fensterbusse wie der außergewöhnliche Caravelle Carat begehrt. Warum? Weil der Hochkaräter-T3 jede Menge Ausstattung an Bord hat und Luxus für sechs Personen bietet.

Komfortable Ausstattung: Im T3 Caravelle Carat für Business-Einsätze gab es Einzelsitze.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
Die rollende Lounge VW T3 Caravelle Carat
Wer mit der Großfamilie im Youngtimer ganz entspannt Hunderte von Kilometern auf der Autobahn abreißen will, der hat im VW T3 Caravelle Carat genau den richtigen Partner. Der Vorfahre der heutigen Bulli-Business-Serie besticht laut einer Kaufberatung von AUTO BILD KLASSIK aus dem Jahr 2015 mit hochflorigem Teppich, verbesserter Dämmung und sechs Einzelsitzen. Dazu kommen eine Servolenkung, eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber und ein Soundsystem.
Von außen ist der ab 1983 gebaute Carat an seinen Doppelscheinwerfern, Alurädern und den großen Kunststoffstoßfängern zu erkennen. Das Platzangebot innen ist gefühlt endlos. Kein Wunder also, dass zeitgenössische Quellen den Vergleich mit den zur Zeit des T3 erhältlichen Business-Limousinen anstellten.
Zustand und Wartungshistorie des T3 geben den Ausschlag
Im Heck des T3 Caravelle Carat sitzt der 2,1 Liter große VW-Wasserboxermotor, der unter Last fast so schön klingt wie ein Porsche 911. Ohne Katalysator leistet das Aggregat 112 PS, mit sind es immerhin noch 95. Der Multivan unterscheidet sich vom Carat durch Schlafbank, Tisch und Stecksitze.

Der 2,1 Liter große Boxermotor des Carat hatte erst 112, später mit Katalysator 95 PS.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
Beim Kauf eines VW T3 Caravelle Carat entscheiden wie bei jedem VW T3 der Zustand und die Wartungshistorie. Trotz eines großen T3-Angebots gibt es praktisch keine Schnäppchen mehr. Neben dem allgemeinen Hype um den letzten Heckmotor-Bulli treiben professionelle Händler die Preise nach oben. Für ein gutes Auto wechseln locker fünfstellige Beträge den Besitzer, Sonderversionen kosten Aufpreis.
Eine möglichst lückenlos dokumentierte Vorgeschichte erspart böse Überraschungen. Finger weg von günstigen Ruinen, deren Rettungsaufwand übersteigt den Wert eines guten Autos.
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