Oldtimer der Polizei
Blaulichtmilieu

Streifenwagen der deutschen Polizei waren nicht immer leasingsilber und mit blauer oder grüner Folie beklebt. autobild.de stellt kuriose Streifenwagen aus fünf Jahrzehnten vor: von einer 12-PS-Isetta bis hin zum stählernen Panzerwagen.
Wer sie nicht mehr aus dem Straßenbild der vergangenen Jahrzehnte kennt, bewundert sie in Fernsehserien und -filmen vergangener Epochen: historische Einsatzfahrzeuge der deutschen Polizei. Da wäre zum Beispiel der Barockengel BMW 501 aus der legendären 60er-Jahre-Serie "Funkstreife Isar 12". Wer in den 1980ern Kind war, dem ist der kuriose Funkstreifen-2CV des Polizeiobermeisters Hund ("Hund, Hund wie Katze") sicher noch bekannt. Die automobilen TV-Stars und weitere 80 Polizei-Oldtimer können Sie auch in natura sehen: Das Museum des Polizei-Motorsport-Clubs (PMC) ist ein Mekka für Freunde historischer Polizeifahrzeuge. Die rund 110 PMC-Mitglieder sind überwiegend Polizeibeamte, die seit 1991 mit großer Begeisterung ausgemusterte Dienstfahrzeuge der deutschen Polizei sammeln, restaurieren und pflegen.
Verboten schnell: Kuriose Polizeiautos
Seit der Gründung des PMC kamen rund 80 Oldtimer zusammen. Der PMC zeigt eine bunte Mischung von Fahrzeugen, die seit dem Zweiten Weltkrieg einmal auf zwei, drei, vier oder gar sechs Rädern auf deutschen Straßen für Recht und Ordnung sorgten. Dabei dürfte besonders ein Exponat der 50er-Jahre bei Gesetzesbrechern wenig Eindruck gemacht haben: Die unschuldig blickende, Beschützerinstinkte auslösende BMW Isetta mit 12 PS macht selbst mit eingeschaltetem Blaulicht niemandem Angst. Dagegen ist der Thyssen Rheinstahl UR 416 von 1977 der Alptraum jedes gewalttätigen Demonstranten: Das solide Räumschild des aus 6,5 Millimeter dickem Stahl gefertigten Panzerwagens fegt Barrikaden wie Stroh zur Seite, die Reifen sind schusssicher, der drehbare Waffenturm ist mit automatischen Schusswaffen bestückt.
In der Bildergalerie finden Sie Polizeiautos aus fünf Jahrzehnten!
Auch zwischen 12-PS-Isetta und Thyssen-Panzerwagen hat das Polizeioldtimer-Museum eine Menge zu bieten: Von Fantasie-Mobilen, die nie einen Einsatz gesehen haben, über einen Porsche 924 der Autobahnpolizei, einen Opel Kapitän von 1960 bis hin zum Neoplan-Gefangenentransporter ist für jeden Autofan etwas dabei. Einen Schwerpunkt setzt die IG Deutsche Volkspolizei: Die Interessengemeinschaft hat sich auf Einsatzfahrzeuge der Volkspolizei spezialisiert. Neben einigen Funkstreifenwagen auf Wartburg-, Lada- und Wolga-Basis hat die IG einige rare Fahrzeuge wie einen IFA F9 309/4 oder einen Horch P2 S Schwimmwagen im Bestand.
Polizeioldtimer

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Heute beherrschen leasingsilberne, mit grüner oder blauer Folie beklebte Streifenwagen das Straßenbild in Deutschland. autobild.de blickt sechs Jahrzehnte zurück und zeigt Fahrzeuge der deutschen Polizei, die Sie noch nie gesehen haben! Im Bild: Die Flotte des Marburger Polizeioldtimer-Museums.
Bild: www.polizeioldtimer.de

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Streifenwagen soweit das Auge reicht: Rund 80 Fahrzeuge sind im Marburger Polizeioldtimer-Museum zu bestaunen. Das Museum hat keine festen Öffnungszeiten, von April bis Oktober ist es an einem Sonntag im Monat geöffnet.
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Mannschaftswagen für das dichte Verkehrsgewühl in Großstädten? Fahrdynamisch optimierter Bus, um Banditen besser zu fassen? Nichts von beiden. Dieser 1961er T1 wurde im Mittelteil gekürzt und dient dem Polizei-Motorsport-Club Marburg schlicht als Gagfahrzeug.
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Repräsentativer Einsatzwagen für die City: Kreuzung aus /8er-Mercedes und 500er Fiat. Mit diesem Kuriosum wurde sogar schon einmal Michael Schumacher chauffiert.
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Erstes gesamtdeutsches Einsatzfahrzeug: Dieser 1988er Trabant P601 vereint Ost und West. Trabant samt Blaulichtanlage kommen aus der DDR, die grün-weiße Lackierung entspricht damaligem West-Standard. Einen solchen Polizei-Trabant hat es als real existierenden Einsatzwagen nie gegeben.
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Hier kommt die Polente: Die 28 PS dieses 1987er Citroën 2CV hätten es sicherlich schwer, Banditen zu verfolgen. Darum blieb ihm dieses Schicksal auch erspart. In der ZDF-Kinderserie "Hals über Kopf" (1986-1990) fuhr Polizeiobermeister Hund ("Hund, Hund wie Katze") einen 2CV als Streifenwagen.
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Ein Fahrzeug für kippelige Fälle: die Polizei-Ape. Diese Piaggio Ape mit Kipper und Blaulicht hat in ihrem Leben keinen einzigen Polizei-Einsatz gesehen. Dafür umso mehr amüsierte Besucher des Polizeioldtimer-Museums .
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Wie sieht der vereinseigene Gabelstapler des Polizei-Motorsport-Clubs Marburg wohl aus? Logisch, grün-weiß mit Blaulicht auf dem Dach! Mit diesem Fahrzeug löst der Verein auch schwerwiegende Fälle.
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Zeuge der kargen Nachkriegszeit: ein Opel Olympia von 1951. Weder Martinshorn, Blaulicht oder die typische grüne Lackierung weisen ihn als Streifenwagen aus. Schlichte Polizeifahrzeuge wie dieser Olympia waren typisch für die unmittelbare Nachkriegszeit.
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Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges waren auch die Autos knapp. Die Polizei wich häufig auf beschlagnahmte Gebrauchtwagen oder rare Neuwagen ohne spezielle Ausstattung oder Lackierung aus. Häufig musste ein kleiner Polizei-Schriftzug reichen. Der Ascona B rechts neben dem Olympia diente als zivile Streife.
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Chef im Großstadtrevier: Opel Olympia P1 (1958-1960). Dieser 58er Olympia lief in Hessen. Der 45 PS starke und 125 km/h schnelle Opel ist mit Blaulichtanlage, Martinshorn und Funkgerät ausgestattet.
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Kam in Polizeidiensten nur selten zum Einsatz: der luxuriöse Opel Kapitän P 2.6 (1959-1963). In Großstädten wie Nürnberg oder Frankfurt wurde er als Dienstwagen für die Polizeiführer, aber auch als Streifenwagen genutzt.
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Erfolgs-Klasse in den 60ern: der Mercedes W110, im Volksmund kleine Heckflosse genannt. 190 D und 200 D eroberten die Taxistände, die Benziner wie dieser 190c von 1963 kamen häufig als Streifenwagen zum Einsatz.
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Letzter Überlebender seiner Art: NSU Prinz 4 als Streifenwagen. Zum Einsatz bei der Polizei kam der NSU Prinz nur in Baden-Württemberg. Dieser originalgetreu restaurierte 1964er Prinz des PMC ist das letzte noch existierende NSU-Polizeiauto in Deutschland.
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Kein Scherz: In den 50er und 60er Jahren fuhren etliche Polizeibeamte in ländlichen Regionen mit einer zwölf PS starken BMW Isetta zum Einsatzort. Die hier gezeigte Isetta ist Baujahr 1961, fuhr in Hessen, hat Blaulicht und Martinshorn an Bord. Maximales Einsatztempo: 85 km/h, nach langem Anlauf.
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Barockengel mit Blaulicht: Die großen BMW-Limousinen 501 und 502 kamen in Bayern und vereinzelt auch in Niedersachsen zum Einsatz. Dieser 1962er BMW 501 gehört zu den von BMW nur 51-mal gebauten Spezialversion für Behörden und Polzei. Berühmt wurde der 501 durch die Vorabendserie "Funkstreife Isar 12".
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War in den 1960ern erfolgreich auf Verbrecherjagd: die Neue Klasse von BMW. Dieser 1967er BMW 2000 mit 100 PS fuhr Streife in Bayern.
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Bis Ende der 70er das meistgefahrene Polizeiauto Deutschlands: der VW Käfer, den es in unzähligen Polizei-Ausführungen gab. Typische Ausstattung: Blaulicht, Martinshorn, Außenlautsprecher und Funk.
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50er-Idylle: Neben dem Käfer-Streifenwagen der Polizeiwache stand nicht selten ein T1 als Mannschaftswagen. So wie dieser 1964er T1, der zuletzt ein Dasein als Feurwehrfahrzeug fristete. Der Polizei-Motorsport-Club Marburg restaurierte den T1 originalgetreu.
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Im Deutschland der 60er- und 70er-Jahre ein vertrauter Anblick: der VW T2 im Dienst der Polizei. Dieser 1968er VW T2 wurde als Mannschaftswagen eingesetzt.
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Der einzig überlebende Polizei-Nasenbär: Dieser 1973er VW 412 gehörte bis 1982 zum Fuhrpark der Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz in Mainz und war anschließen bei der Feuerwehr Landau eingesetzt. Der Polizei-Motorsport-Club Marburg restaurierte den großen Heckmotor-VW, der sich jetzt wieder im Originalzustand zeigt.
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Dieser unscheinbare 1971er Opel Kadett B lief bei der Marburger Stadtpolizei, die bis 1972 existierte.
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Auch mit diesem Opel Rekord C Caravan war die Marburger Polizei unterwegs. Martinshorn und Blaulicht weisen den Opel zwar als Einsatzfahrzeug aus. Doch bei dem mausgrauen Lack mit kaum sichtbarem Polizei-Schriftzug auf der Motorhaube und Mini-Wappen auf den Türen muss man schon zweimal hinsehen, um den Rekord als Streifenwagen zu identifizieren.
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Opel, der Zuverlässige: Auf den Rekord D hat sich die Polizei in den 70er- und 80er-Jahren verlassen können. Der bei der Polizei weit verbreitete Rekord D fuhr in Rheinland-Pfalz, Hessen, Niedersachsen und Hamburg.
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War nicht nur bei Handwerkern sehr beliebt: der Opel Rekord D Caravan. Dieser dreitürige Caravan aus dem Jahr 1974 hat in seinem großzügigen Kofferraum Hunde transportiert.
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Rekordverdächtig: In den 80ern war der Opel Rekord E neben dem VW Passat Typ 32B der meistgefahrene Streifenwagen. Auch Bundesgrenzschutz und Bereitschaftspolizei fuhren Rekord E.
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Weit verbreitet: Der Opel Omega A machte Karriere bei der Polizei. Der Omega A fuhr unter anderem in Hamburg, Thüringen und Hessen bei der Bereitschaftspolizei sowie dem Bundesgrenzschutz. Der 1992er Omega 2.0i des PMC Marburg fuhr bis 1998 bei der Autobahnpolizei Butzbach.
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Gehörte zu den ersten West-Autos, die nach der Wiedervereinigung in Ostdeutschland als Streifenwagen zum Einsatz kamen: der Opel Ascona C. Der 1987er Ascona des PMC war bis 1994 in Hessen im Einsatz.
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Standard-Streife der 90er: der Opel Vectra A. Mehrere Tausend Vectra A kamen im gesamten Bundesgebiet zum Einsatz als Streifenwagen.
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Polizei-Polo: Der 1992er Polo II gehörte zum Fuhrpark des Zentralen Objektschutzes beim Polizeipräsidium Berlin. Die Wendigkeit und die platzsparenden Abmessungen des Kleinwagens sind in der staugeplagten Berliner Innenstadt von Vorteil.
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Zu klein, um groß rauszukommen: der VW Jetta II. Als Streifenwagen bot der Rucksack-Golf zu wenig Platz und fand bei der Polizei deswegen kaum Verwendung. Der Jetta des PMC Marburg fuhr von 1988 bis 2000 Streife in Freiburg/Breisgau.
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Exotisch: VW Jetta II und VW Polo II als Polizeifahrzeuge.
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Egal wo man im Deutschland der 1980er unterwegs war, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sah man einen VW Passat des Typs 32 B als Streifenwagen. Mehrere tausend Exemplare wurden in fast allen deutschen Ländern eingesetzt. Hierbei kamen alle drei Karosserievarianten (Stufenheck, Fließheck und Kombi) zum Einsatz.
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Ein Hundeleben: Dieser 1981er VW Passat Variant diente der Polizei in Hessen zum Hundetransport. Mittlerweile penibel restauriert, dürfte er der letzte überlebende Polizei-32B Variant sein.
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Streifenwagen, Halbgruppenwagen, leichter Befehlskraftwagen, Lautsprecherfahrzeug, Gerätetransporter, Krankenwagen der Bereitschaftspolizei: Für den VW T3 gab es bei der Polizei unzählige Einsatzgebiete.
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Auf den guten Stern der Baureihe 123 haben sich jahrzehntelang auch Polizisten verlassen können. Von Ende der 70er-Jahre bis weit in die 90er-Jahre hinein war der W123 in zahlreichen deutschen Bundesländern im Einsatz. Mit dem 1980er 280 E jagte die Polizei mit bis zu 200 km/h über die Autobahnen Baden-Württembergs.
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S wie Sonderwagen 3: Dieser 1991er Mercedes 420 SE mit werksseitiger Sonderschutz-Karosserie wurde polizeiintern Sonderwagen 3 (SW 3) genannt. Der von der Deutschen Bundesbank finanzierte 420 SE wurde als Begleitschutzfahrzeug für Werttransporte eingesetzt. Besondere Ausstattung: Drei Waffenhalter und mehrere Schießscharten.
Bild: Werk

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Im harten Geländeeinsatz bei der Bereitschaftspolizei und dem Bundesgrenzschutz: der Mercedes G. Zum Einsatz kamen der kurze und der lange Radstand der Baureihen 460 und 461. Der abgebildete 280 GE lief von 1979 bis 2000 bei der hessischen Bereitschaftspolizei.
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Robustes Arbeitstier: Der Mercedes T1 wurde in seiner stärksten Benziner-Variante als Gruppenwagen bei der Polizei eingesetzt. Bei großen Einsätzen beförderte dieser Mercedes 310 in Hessen bis zu neun Beamte an den Einsatzort.
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Hoppla, da hat sich ein Krankenwagen in die Galerie verirrt, denken Sie. Mitnichten. Denn genauso wie die Bundeswehr hat auch die Polizei ihren eigenen Sanitätsdienst. Dieser Polizei-Rettungswagen auf Basis eines Mercedes T2 ist mit einer fahrbaren Trage, einer Narkoseeinheit und einer Notarztausrüstung ausgestattet.
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Streifenwagen der 80er-Jahre vereint: Ford Sierra und BMW 318i von 1989, Peugeot 305 und Wartburg 353 W von 1986.
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Ein Franzose in deutschen Diensten: Im frankophilen Saarland fuhr dieser Peugeot 305 GRD Automatik von 1986 bis 1999 als Streifenwagen.
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Achtung, dieser Volvo 343 ist kein klassischer Streifenwagen: Der Volvo 343 war von 1991 bis 2004 als Dienstwagen des Ordnungsamtes in Dietzenbach unterwegs.
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Lief bei der Wasserschutzpolizei in Rheinland-Pfalz: Ford Sierra 2.0i Turnier von 1989. Ford Sierra als Stufenheck und Kombi wurden als Streifen- bzw. Hundewagen bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Rheinland-Pfalz eingesetzt.
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Auch der Audi 80 war im ganzen Bundesgebiet ein beliebtes Einsatzfahrzeug. Die verschiedenen Modellgenerationen waren unter anderem bei der Polizei in Hessen, Bayern und nach 1990 in Mecklenburg-Vorpommern als Streifenwagen unterwegs. Dieser Typ 89 fuhr von 1989 bis 1999 Streife in München.
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Agiler Einsatzwagen: Die bayerische Polizei setzte in den 80ern häufig auf den BMW E30 als Streifenwagen. Auch in Hamburg waren Peterwagen der 3er-Reihe unterwegs. Im Bild: ein 318i mit Automatik, der von 1989 bis 1999 in München Streife fuhr.
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Sorgte auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg für Recht und Ordnung: der Porsche 924.
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Nur fliegen kann er nicht: der Polizei-Schwimmwagen, ein Amphi-Ranger 2800 SR von 1987. Eingesetzt wurde er bis 2000 bei der Wasserschutzpolizei Hessen am Edersee.
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Beliebter Lastesel: Der Opel Blitz war in den 50er- und 60er-Jahren auch bei der Polizei verbreitet. Zahlreiche Sonderaufbauten ermöglichten vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Dieser 59er Blitz hat acht Sitzplätze und einen abgeschlossenen Raum für den Transport Gefangener im Heck.
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Wiegt schwer: Opel Blitz 330/6 von 1970, den die Polizei Darmstadt als Wiegewagen einsetzte. Mit an Bord war eine mobile Fahrzeugwaage, mit deren Hilfe die Polizisten überladene Fahrzeuge ermitteln konnten. Der Blitz wurde erst 1998 ausrangiert, zuletzt lief er als Funkmesswagen in Hessen.
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Rollende Einsatzleitung: Dieser 1974er Opel Blitz 330/6 diente in Frankfurt als Befehlskraftwagen. Der Polizeiführer konnte mittels einer leistungsstarken Lautsprecheranlage und per Funk mit den Einsatzkräften kommunizieren. Die Rundumvergitterung schützt die Verglasung vor Steinwürfen.
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Mobile Fernmeldeleitstelle der Hessischen Polizei: Daimler-Benz 3500/42 Fernmeldebetriebsbus. Der 1952er Bus ist mit Aufnahmegeräten (Tonband und Kassetten), Rundfunkempfängern, einer Fernschreibstelle, Lautsprechern sowie einer Funkanlage ausgerüstet.
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Galerie der grünen Helfer: Die beiden Hanomag AL 28 und ein Unimog sind auch für extremes Gelände bestens gerüstet. Ganz hinten: Mercedes-Kurzhauber und Magirus-Deutz Jupiter.
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Kam nur selten zum Einsatz: Fernmeldewagen der Bereitschaftspolizei auf Basis eines Hanomag AL 28 von 1965. Bei größeren Katastrophen und anderen Großeinsätzen konnte die Polizei mit dem Fernmeldewagen ein unabhängiges Fernmelde- oder auch Funkbetriebsnetz aufbauen.
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Der vielseitige Unimog der Baureihe S404 kam auch bei der Polizei zum Einsatz. Die herausragenden Kletterfähigkeiten des Unimog ermöglichten Einätze auch in schwierigem Gelände. Dieser 1963er S404.1 mit Seilwinde wurde bis 2001 als Funkkraftwagen im Saarland eingesetzt.
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Hat nicht nur optisch Ähnlichkeit mit einem Wohnmobil: 1963er Mercedes LA323. Der Bereitschaftskraftwagen mit Kofferaufbau hat einen Besprechungstisch mit Sitzbänken sowie einen eingebauten Büro- und Geräteschrank samt Arbeitsplatte an Bord. Die Sitzbänke können zu Schlafplätzen umgebaut werden.
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Von 1974 bis 1996 im Einsatz: der Wawe (Wasserwerfer) 4 auf Basis eines Mercedes-Kurzhaubers. Der Wassertank fasst 4000 Liter, die beiden schwenkbare Strahlrohre auf dem Dach sind mit Zielscheinwerfern ausgestattet. Der Wawe kam nicht nur bei Ausschreitungen zum Einsatz, sondern diente auch zum Trinkwassertransport oder als Löschfahrzeug.

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Die international sehr erfolgreichen Mercedes-Kurzhauber waren auch bei der Polizei weit verbreitet. Dieser Mercedes-Benz LK 911 B von 1973 diente bis 2000 als Lichtmastkraftwagen. Ein 28 PS starker Generator erzeugt bis zu 20.000 Watt. Der auf zehn Meter ausfahrbare Teleskopmast beherbergt eine Flutlichtanlage.
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Schweres Trumm: Dieser MAN 630 L2A von 1966 mit 8250 ccm großen, 130 PS starken Vielstoffmotor diente der Bereitschaftspolizei als Basisfahrzeug für Polizeitauchergruppen. Im Kofferaufbau waren Taucherausrüstungen und eine spezielle Überdruckkammer untergebracht.
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Mobile Befehlsstelle: Magirus-Deutz Jupiter von 1965. Der luftgekühlte V8 mit 12,7-Litern Hubraum und 176 PS treibt alle sechs Räder an. Nachdem der Magirus später als Befehlskraftwagen ausgesondert wurde, diente er bei der Bereitschaftspolizei Mühlheim/Main zum Transport von Taucher-Spezialausrüstung.
Bild: www.polizeioldtimer.de

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Ein starker Beschützer: Dieser gepanzerte MAN 19.322 aus dem Jahr 1992 wurde bis 2005 als Begleitschutzfahrzeug für Werttransporte bei der Landeszentralbank Nordrhein-Westfalen eingesetzt. Der MAN ist mit zahlreichen Schutzeinrichtungen ausgestattet und bietet Platz für neun bewaffnete Personen des Begleitschutzkommandos.
Bild: www.polizeioldtimer.de

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Keiner wollte ihn haben: Nach seiner Außerbetriebsetzung bei der hessischen Polizei war dieser 1994er Neoplan unverkäuflich. Deshalb kam er ins Polizeioldtimer-Museum in Marburg. Im Sonderaufbau sind Einzel- und Sammelzellen für 27 Gefangene eingebaut. Vor dem Zellentrakt sind zwei Arbeitsplätze für Begleitpersonal zur Überwachung.
Bild: www.polizeioldtimer.de

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Alptraum jedes gewalttätigen Demonstranten: der Thyssen Rheinstahl UR 416 von 1977. Der aus 6,5 Millimeter starkem Panzerstahl gefertigte Wagen steht auf einem Unimog-Fahrwerk. Die Reifen sind schusssicher, der drehbare Waffenturm ist mit automatischen Schusswaffen bestückt. Das solide Räumschild fegt Barrikaden wie Stroh zur Seite.
Bild: www.polizeioldtimer.de

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Weiter geht es mit Streifenwagen aus der DDR, zusammengetragen von der IG Deutsche Volkspolizei: Einer der ersten Funkstreifenwagen der DDR war der IFA F9 309/4 (1950-1956). Angetrieben wurde der Kübel-F9 von einem Zweitakter mit drei Zylindern und 28 PS.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Einsatzwagen der VoPo: Wartburg 311/4 Kübel (1956-1965). Der Kübel-311 wurde nur an die Volkspolizei in Olivgrünmatt oder mit der Zweifarbenlackierung elfenbein/grün ausgeliefert.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Von Horch während des Zweiten Weltkrieges entwickelt: der Geländewagen P3. Er kam ab 1962 bei der Volkspolizei, den Grenztruppen, der NVA und bei der Feuerwehr der DDR zum Einsatz.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Der Schwimmwagen P2 S basiert auf dem Geländewagen Horch P2, der noch während des Zweiten Weltkrieges entwickelt wurde. Der P2 S kam bei der NVA, der Feuerwehr und der Volkspolizei zum Einsatz.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Die DDR-Flagge schmückt den Wartburg vorn, die Zweitakt-Fahne ziert ihn am Heck: Die Volkspolizisten im Deutschland des real existierenden Sozialismus waren meist in einem Wartburg 353 unterwegs.
Bild: www.polizeioldtimer.de

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Standard-Streifenwagen der Volkspolizei: der Wartburg 353. Nach der Wiedervereinigung ergänzten Streifenwagen aus dem Westen die Fahrzeugbestände der Volkspolizei. Als kleinen Dank übergab man diesen originalen 1986er Streifenwagen der VoPo der Hessischen Polizei, die den 353 dem PMC Marburg spendete.
Bild: www.polizeioldtimer.de

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Schicksal der Wende: 1989 entstanden etwa 100 Wartburg mit 1,3-Liter- Viertaktmotor von VW mit Streifenwagen-Ausstattung. Sie kamen nicht mehr zum Einsatz. Der Verbleib der letzten VoPo-Wartburg ist bis heute ungeklärt.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Kam nie zum Einsatz: Funkstreifenwagen der Volkspolizei auf Basis eines VW Golf I. Die DDR-Regierung plante ursprünglich, den Golf auf der Transitautobahn als Streifenwagen einzusetzen. Aus politischen und wirtschaftlichen Gründen kam es jedoch nicht dazu.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Traumwagen in Staatsdiensten: DDR-Bürger mussten jahrelang auf einen begehrten Lada 2101 (1970-1982) warten. Meist bekamen sie nur einen, wenn sie entsprechende Beziehungen hatten. Im Volksmund wird der Lada auch heute noch Shiguli genannt. Der Shiguli wurde sowohl bei der Schutz- als auch bei der Verkehrspolizei eingesetzt.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Tauchte er im Rückspiegel auf, machten alle Platz: Auch ohne Blaulicht und Martinshorn konnte sich der 75 PS starke VAZ 2103 (1972-1984) gegen die meisten DDR-Fabrikate durchsetzen.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Der im Westen als Lada 1500 vermarktete VAZ 21061 wurde in der DDR fast ausschließlich bei der Verkehrspolizei eingesetzt.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Erfüllte höhere Aufgaben: VAZ 21061 alias Lada 1500, im Volksmund auch Shiguli genannt. Er diente als Protokollfahrzeug der Verkehrspolizei, fuhr auch bei offiziellen Staatsanlässen. Zivile Shiguli fuhren auch bei der VK1 (Verkehrspolizei der Staatssicherheit).
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Der 75 PS starke VAZ 2107 sollte eigentlich den 2103 als Streifenwagen ablösen. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten und Sparmaßnahmen kam es dann nur noch zum Einsatz des VAZ 2105 mit 60 PS.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Für Dienstfahrten in unwegsamen Gelände griffen die Volkspolizisten auf den VAZ 2121 (Lada Niva) zurück.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Historische Aufnahme eines GAZ M 21, im Volksmund Wolga genannt. Wolga wurden in der DDR sowohl bei der Schutz- als auch bei der Verkehrspolizei verwendet.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Bis 1989 im Einsatz in Berlin: GAZ-24-Funkstreife, Baujahr 1975.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Originales Einsatzfahrzeug der K1: Barkas B 1000. Die K1 (Arbeitsgebiet I der Krimainalpolizei der DDR) arbeite mit geheimdienstlichen Mitteln zur "Bekämpfung von Verbrechen gegen die DDR".
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Barkas B 1000 der Vekehrsunfallbereitschaft.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Der rote Zierstreifen verrät: Dieser Barkas B 1000 wurde als Kontrollgruppenfahrzeug der Verkehrspolizei eingesetzt. Das wichtigste Gerät an Bord war das polnische Verkehrsradargerät "Mirado". Im Volksmund wurde dieser Wagentyp wegen des charaktristischen Zierstreifens "Rotkäppchen" genannt.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Diente dem Transport von VoPo-Einheiten: IFA G5 mit drei Achsen und Allradantrieb.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de

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Trieb in der DDR Demonstranten auseinander: Wasserwerfer "Hydromyl" auf Basis der ehemaligen polnischen Lkw-Marke Star.
Bild: www.deutsche-volkspolizei.de
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