Mazda war schon immer etwas anders als andere Autohersteller. Noch deutlich vor NSU brachten die Japaner das erste Serienauto mit Zweischeiben-Kreiskolbenmotor. Heute ist dieser Mazda Cosmo ein rarer, gesuchter und daher teurer Klassiker. Als die Automobilwelt den zweisitzigen Roadster für tot erklärt hatte, kam der Mazda MX-5 und belebte die Fahrzeugklasse neu. Inklusive typischer Mazda-Stärken wie einer durchdachten Konstruktion und zuverlässigen, standfesten Motoren. Doch die 100-jährige Firmengeschichte der Japaner hat noch deutlich mehr an spannenden Anekdoten zu bieten.

Der Weg vom Korkproduzent ins Rennspiel für die Playstation

Zum Beispiel die, dass alles 1920 mit der Produktion von Kork begann. Kork war damals ein wichtiges industrielles Dichtmittel. Vom R360-Coupé wurden zu Beginn der 1960er-Jahre bereits 20.000 Einheiten pro Monat hergestellt. 1967 gelang mit dem von Bertone gestylten Mazda Luce der Sprung nach Europa. 1977 fuhren die Japaner mit dem 323 zum ersten Mal mit einem kompakten Pkw 15.000 Kilometer auf dem Landweg von Japan zur Premiere auf der IAA in Frankfurt. 1990 und 2013 wurde die Aktion wiederholt, beim letzten Mal mit dem damals brandneuen Mazda3. 1991 gewann Mazda mit dem 787B das 24-Stunden-Rennen von LeMans, einem krassen Gerät mit Vierscheiben-Kreiskolbenmotor. 2016 notierte Mazda fünf Millionen verkaufte Mazda3. Das bedeutet, dass der japanische Kompakte zwischen seiner Einführung 2003 und diesem Zeitpunkt alle 80 Sekunden einen Käufer gefunden hatte. Und 2020 schließlich gab die Designstudie Mazda RX-Vision GT3 Concept ihr Debüt im Playstation-Spiel "Gran Turismo Sport". In der Galerie gibt es die spannendsten Geschichten aus 100 Jahren Mazda:

Bildergalerie

100 Jahre Mazda
Mazda-Go 1930 - 100 Jahre Mazda
Mazda - 100 Jahre Mazda
Kamera
Highlights aus 100 Jahren Mazda-Geschichte