Hamburg-Berlin-Klassik 2009
Promis und 25.517 PS

Die zweite Rallye Hamburg-Berlin Klassik steht unmittelbar vor der Tür. Neben 25.517 Pferdestärken verteilt auf insgesamt 187 Klassiker aus sieben Jahrzehnten sind auch zahlreiche Promis am Start.
Bild: Ulli Sonntag
Ferrari F 40 trifft Fiat 500 Giardiniera, 550 auf 18 PS, Hubraum-Gigant Cadillac Eldorado Convertible auf zweitaktenden Trabant, 1921er Hispano Suiza H6 auf Audi Quattro von 1988: Die zweite Rallye Hamburg-Berlin Klassik vom 20. bis 22. August 2009 wird ein Fest auf Erden für alle Auto-Gourmets! 187 Fahrzeuge sind gelistet, 45 verschiedene Automarken versprechen einen atemberaubenden Querschnitt aus sieben Jahrzehnten Automobilgeschichte. Die Autostadt wird mit vier Bentley-Klassikern aus dem Zeithaus vertreten sein. Dr. Franz-Josef Paefgen, Bentley-Chef und Präsident von Bugatti, ergänzt das Autostadt-Team in diesem Jahr und wird einen Bentley 4.5 Litre Blower von 1930 fahren. Insgesamt gehen 25.517 Pferdestärken an den Start, um 650 spannende und abwechslungsreiche Rallye-Kilometer von Hamburg nach Berlin zurückzulegen. Die Route führt quer durch Deutschlands Norden gen Osten, über landschaftlich reizvolle Nebenstraßen, endlose Alleen und durch pittoreske Ortschaften.
Tagesbericht: Der dritte Rallye-Tag
Tagesbericht: Der zweite Rallye-Tag
Tagesbericht: Der Prolog in Hamburg

Bild: Uli Sonntag
Sowohl vor der Kamera als auch hinter dem Steuer ist Eve Scheer zu Hause, die in einem Porsche 356 Speedster Gas gibt. Tagesschau-Chefsprecher Jan Hofer steuert einen Austin Healey 3000 nach Berlin, Journalist und Fernsehmoderator Kurt Lotz gibt einem Kadett A die Sporen. Extremsportler und "Europäer des Jahres 2008" Joachim Franz setzt auf einen praktischen Lastesel: eine 1966er VW Doppelkabine. Fernsehkoch Tim Mälzer cruist der Hauptstadt in seinem privaten Ford Mustang entgegen.
Am Samstag, 22. August 2009 wird am Driving Center Groß Dölln der Boden vibrieren: Renn-Profi Bernd Schneider lässt auf dem ehemaligen russischen Großflughafen den 2,5-Liter-Reihenachtzylinder des legendären Mercedes W 196 R brüllen! Juan Manuel Fangio wurde mit dem über 300 km/h schnellen Stromlinien-Silberpfeil 1954 und 1955 Weltmeister. Dem setzt der Auto Union Rennwagen Typ A von 1934 noch die akustische Krone auf: Sechzehn per Roots-Gebläse aufgeladene Zylinder hämmern ein infernalisches Konzert auf den brennenden Asphalt. "Bergkönig" Hans Stuck gewann 1934 den Großen Preis von Deutschland mit dem Auto-Union-Silberpfeil. Gutes kommt auch von oben: Der einzige noch fliegende Rosinenbomber, eine Douglas DC-3 von 1944, wird am Samstag auf der größten Landebahn Europas landen. Am Axel-Springer-Verlagsgebäude in Berlin fahren die 187 Young- und Oldtimer ins Ziel, dabei sind Zuschauer herzlich eingeladen! Den krönenden Abschluss bildet eine große Abendveranstaltung mit Siegerehrung im Hotel The Ritz-Carlton, auf die Gewinner warten allein 78 Pokale und viele Sachpreise.
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