Theken-Galerie: Klassiker mit wildem Spoiler

Theken-Ranking: Klassiker mit großem Flügel

Sportler mit wildem Spoiler

Ein fetter Spoiler macht jedes Auto zum Sportwagen, zumindest im Look. Je größer, desto besser! Hier kommen 30 Klassiker mit moderaten bis fetten Theken.

Dodge Charger Daytona: Der Heckspoiler war 60 Zentimeter hoch, damit die Kofferraumklappe noch aufging.

Wenn ein Auto äußerlich den Renner markieren will, dann geht nichts über einen mächtigen Spoiler. Mittlerweile ist die fette Theke selbst bei Supercars von heute gesellschaftsfähig. Das war nicht immer so: Vor zwanzig, dreißig Jahren galten große Windleitbleche am Heck und tief reichende Frontspoiler als eher frivoles, ein wenig vulgäres Accessoire. Verboten, sündig! Doch schon damals konnte man sein Geld in richtig wilde Sportwagen investieren, die schon ab Werk mit Flügeln verziert waren, deren Größe sich in Quadratmetern messen ließ.

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Vom Supersportler bis zum Alltagsthekenträger

Wo die Theke Programm ist: Ford Sierra RS Cosworth.

Drei Sorten von Autos wartete in den Ausstellungsräumen der Autohändler auf Käufer: Da waren zunächst die dicken und vor allem teuren Karren mit viel Power und Spoilern, bei denen das Äußere zur Technik passte, wie beim Porsche 911 turbo. Dazu kamen dezent bespoilerte Autos, deren heftige Motorisierung aus Sicherheitsgründen einen Spoiler erforderte, wie beim Lancia Thema 8.32 mit Ferrari-Motor. Und zuletzt verkauften sich die Sportversionen erschwinglicher Autos gut, mit denen auch Fahrer mit endlichem Budget auf der Autobahn den Porsche-Jäger geben konnten. Beispiel Ford Sierra RS Cosworth.

MB 190 2.5-16 Evo II, Porsche 911 Turbo, Plymouth Superbird

Der Mercedes 190 E 2.5-16 Evo II schockte 1990 die biedere Benz-Gemeinde.

Keineswegs nur Show war der Spoiler beim Mercedes 190 2.5 16V Evo II (W 201). Dort erfüllte der Abtriebflügel bei einer Topspeed von 250 Sachen seinen Zweck. Auch wenn der flinke Baby-Benz 1990 nicht nur die eher biedere Benz-Gemeinde, sondern auch die M3-Konkurrenz aus München schockierte. Ähnlich war beim Porsche 911 turbo die breite Heckplatte mit Gummilippe eine aerodynamische Notwendigkeit. Schnellfahrer Walther Röhrl nannte das Auto aufgrund seines kritischen Fahrverhaltens im Grenzbereich halb bewundernd, halb kopfschüttelnd eine "hinterf***ige Heckschleuder". Wer die fahren wollte, musste das auch können. Den Obervogel freilich schoss aber bereits 1970 der Plymouth Road Runner Superbird ab. Dieses Extrem-Geflügel trötete sich mit "Beep-beep"-Hupe, Nasenprothese und soliden 430 PS zum absoluten Kult-Objekt mit Riesenspoiler. Hier kommen 30 scharfe Serienautos mit tollen Theken, sortiert von stark bis ultrastark.

Theken-Galerie: Klassiker mit wildem Spoiler

Autoren: Maike Schade,

Stichworte:

Spoiler

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