Die Ente im Frack! Der Visa sollte 1978 als designierter Nachfolger den angestaubten 2CV ablösen. Die Entwicklung des Kleinwagens war bereits Anfang der 1970er Jahre in Zusammenarbeit mit Fiat begonnen worden. Im Schicksalsjahr 1974 wurde Citroën von Peugeot übernommen – das Vor-PSA-Design blieb erhalten, die Bodengruppe, das Fahrwerk und diverse Komponenten stammten aber jetzt vom Peugeot 104. Im Motorraum lebte die Ente weiter: Für den Vortrieb sorgte zunächst der modifizierte Zweizylinder-Boxermotor des 2CV mit 652 Kubikzentimetern und 33 PS. Zugleich bot Citroën den Visa aber auch mit den Motoren aus dem Peugeot 104 an, die zwischen 44 und 50 PS leisteten. Daneben war ein 1,8-Liter Dieselaggregat mit 60 PS erhältlich. Wegen der schwachen Verkaufszahlen wurde der Visa 1981 umfangreich überarbeitet. 1983 kam die Sportversion GT auf den Markt: Mit 80 PS, Breitreifen und Spoilern erreichte der sportliche Visa eine Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h. Alle Informationen zum Citroën Visa finden Sie hier.