Volvos´ Rezept für die Oberklasse lautete Mitte der 1980er Jahre so: Man nehme eine Serienlimousine (760) und lasse diese von einer italienischen Design-Koryphäe (Bertone) umgestalten und fertigen. Dann noch leistungsgesteigerte Serien-Motoren rein – und fertig ist das Oberklasse-Coupé für 100.000 DM. Aufgrund des extrem hohen Preises und den in der Klasse vergleichsweise schwächlichen Motoren wurde der 780 nicht nach Deutschland importiert. Die Benziner waren bis auf die kleinste Motorisierung allesamt mit Turboladern ausgestattet und leisteten zwischen 147 und 200 PS. Daneben gab es einen 2,4-Liter-Turbodiesel mit 129 PS, der von VW zugekauft wurde. Alle Informationen zum Volvo 780 finden Sie hier.
Volvo 700
Einfach riesig, der Volvo der 700er Serie. Ganz gleich ob als Limousine, Kombi oder Coupé: Der kantige Schwede glänzte stets mit einem komfortablen Platzangebot für alle Passagiere. Die Modellbezeichnung gliederte sich in 740, 760 und 780 (Coupé) – wobei die erste Ziffer für die Serie, die zweite für die Zylinderanzahl und die dritte für die Anzahl der Türen stand. Diese Identifizierung änderte sich bereits 1983, als auch der 740 mit einem Sechszylinder angeboten wurde. Ganz in der Design-Tradition von Volvo erhielt auch die 700er Serie die typische Kante. Neben den skandinavischen Ländern nutzte auch die DDR den 700 als Staatskarosse. Wie erfolgreich der Schwede auch beim normalen Volk war, zeigt auch die Stückzahl von 1,25 Millionen verkauften Einheiten. Alle Informationen zum Volvo 700 finden Sie hier.