In den 60er-Jahren verbietet noch keine Promillegrenze den Alkoholkonsum am Steuer. Die Fahruntüchtigkeit wird in den 60ern ab 1,5 Promille vermutet. Ein Pusteröhrchen zur Selbstkontrolle ist der Verkaufsschlager. Genau wie der VW Käfer, der in den USA sämtliche Absatzrekorde schlägt, aber auch dessen Erfolg zum Ende des Jahrzehnt laufend schwindend. Die 60er begründen den Aufstieg der Mittelklasse- und der Sportlimousine wie die 02er-Serie von BMW oder dem Alfa Romeo Giulia. In der Mittelklasse kommen Opel Rekord und Ford Granada groß heraus, in den kleinen Klassen Kadett und Hundeknochen-Escort. Aus den USA nach Europa kommt das Design des NSU Prinz, es stammt vom Chevrolet Corvair.
Ausgewählte Produkte in tabellarischer Übersicht
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Und noch ein Neuankömmling zeigt sich 1967 im Hamburger Hafen: ein Honda S 800, das erste offiziell nach Deutschland importierte japanische Auto. 3,34 Meter kurz, 760 Kilogramm leicht und 67 PS stark. Noch viel beeindruckender als der Preis von läppischen 8750 D-Mark: Der Vierzylinder dreht bis 11.000 Touren. Doch die Deutschen sind skeptisch, kaufen lieber Käfer und Kadett. Alle Fahrzeuge, die in den 1960ern in Deutschland unterwegs waren, sehen Sie in der Bildergalerie – alphabetisch sortiert!

Autos der 50er: Zu den Autos des Wirtschaftswunders