Vergleich Jaguar XFR/Mk 2 3.8
Der Power-Jag trifft seine Ahnen

Mit dem 220 PS starken Mk 2 3.8 begründete Jaguar einst das Kapitel der Powerlimousinen. Nach fünf eher betulichen Jahrzehnten soll der XFR nun jene glanzvollen Tage fortführen. Eine Vereinigung dreier Meilensteine.
- Stefan Helmreich
Man muss sich das bloß mal vorstellen: Im Jahr 1959, also zu einer Zeit, als sich Mobilitätsbedürfnisse noch mit den spärlichen 30 PS eines Export-Käfers befriedigen ließen und sportliches Fahren weitgehend tollkühnen Kerls überlassen wurde, die für kaum mehr als ein paar Handküsse feiner Damen stundenlang durch Le Mans donnerten, erweiterte Jaguar seine Kompaktlimousine Mk 2 um ein 3,8-Liter-Topmodell, das den bis dato stärksten Porsche leistungsmäßig mal eben um das Doppelte übertraf. Nur zum Verständnis: Um ein ähnliches Kunststück fertigzubringen, müsste man heutzutage 1100 Pferde unter die Haube pferchen.

Bild: Aleksander Perkovic
Der neue XFR ist wuchtig, prägnant und hat 510 Kompressor-PS

Bild: Aleksander Perkovic
Service-Links