Scharfkantig und skurril: Autos der 80er-Jahre
Automobile Kanthölzer der 80er

Die Aerodynamik zwingt Designern beim Autobau Kurven auf, doch das war nicht immer so. In den 80ern waren kantige Autos modern. Ein Rückblick auf scharf geschnittene Klassiker.


Raumschiff der frühesten Art, der Renault Espace war praktisch wie kantig.

Das Kantenmobil schlechthin: Der VW T3 Kastenbulli.
Bild: Martin Meiners
Kantige Mobile, die Sehnsucht wecken

Ein Schuhkarton als Vorbild, Design mit klaren Linien: der Fiat Panda.
Bild: Holger Neu
Scharfkantig und skurril: Autos der 80er-Jahre

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Wie kantig kann ein Volvo sein? Soo, beantwortet der Volvo 760 diese Frage. Die völlig neue 700er-Serie ging 1982 an den Start. Die Amerikaner nannten sie "Swedish Brick", schwedischer Ziegelstein, ein echtes 80er-Jahre-Kantholz!

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Der Subaru XT und seine Fans haben Glück: Dieses eine Mal verzichteten die Subaru-Designer auf das markentypisch öde Design und entwerfen ein kantiges Auto, dem die Menschen auch 30 Jahre nach dem Debüt noch hinterherschauen.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD

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In sieben Jahren verkauft Subaru nur 1056 XT in Deutschland, groß war der Markt also noch nie. Extrem-Individualisten und Japan-Klassik-Liebhaber erfreuen sich an den deutlich vierstelligen Notierungen. Der Geheimtipp Subaru XT ist selten, aber nicht teuer.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD

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Quadratisch, praktisch, gut: Der Fiat Panda ist Prototyp aller modernen Kleinstwagen. Er setzt die Tradition seiner winzigen 500er-Ahnen fort, mit dem Unterschied, ...
Bild: Holger Neu

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... dass sein kantiges Heck Laderaum bietet, weil sein Motörchen vorn sitzt und seine 45 PS an die Vorderachse abgibt. Und obwohl er klein ist, ist er eben nicht mehr knubbelig und niedlich, sondern kommt mit geraden Linien daher.
Bild: Holger Neu

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Unverkleidetes Blech, einfachstes Gestühl: Die "tolle Kiste" Panda bietet, was es zum Autofahren braucht. Nicht mehr, nicht weniger. Ein Erfolgsrezept: Fiat verkauft in 23 Jahren über vier Millionen Ur-Panda. Erst 2003 wurde der Verkauf in Italien wegen Emissionsrichtlinien eingestellt.
Bild: Holger Neu

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Ein VW, der mehr sein will, als er ist. Aber nicht hierzulande, sondern im fernen China glückt dem Volkswagen Santana die große Karriere.
Bild: Markus Heimbach

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Sauber, klar und kantig sieht der Santana aus, wie die Häuser in der Lüneburger Heide.
Bild: Markus Heimbach

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Noch ein VW, aber im Gegensatz zu seinem Vorgänger ein enorm erfolgreicher: Der Kasten-Bulli VW T3 ist Inbegriff des Kantholzes: Schon 1979 erschienen, ist der kantige Kerl zwar ein Kind der Siebziger, ...
Bild: Martin Meiners

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... dank seiner vielen rechten Winkel und der Bauzeit durch die 80er-Jahre hindurch aber hier genau richtig. Wer ist kantiger?
Bild: Martin Meiners

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Der Bentley Turbo R und der designtechnisch nahezu identische Mulsanne hatten bis Ende 1988 rechteckige Frontscheinwerfer. Mit 6,75 Litern Hubraum, 330 PS und speziellem Fahrwerk lag diese Schrankwand gut in der Kurve.
Bild: Joachim Storch

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Von hinten gesehen könnte den Turbo R beinahe eine funktional designte japanische Limousine der späten Siebziger sein, wäre da nicht das geflügelte Logo über dem Kennzeichen.
Bild: Joachim Storch

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Ab 1980 der Einstieg in die Welt von Ferrari: Der Mondial. Der Nachfolger des Dino 308 GT/4 leistet zum Modellstart magere 214 PS. Zwei Jahre später rollt der Mondial Quattrovalvole (Vierventiler) mit 240 PS an. Und den wenige Jahre später vorgestellten Testarossa kann man hier schon erahnen.

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Der Ferrari Testarossa von 1984 zeigt in ungewohntem Farbton ("Miami-Weiß") und dem Kontrast zum schwarzen Plastik gerade am Heck seine Ecken und Kanten. Unter dem großen, weißen Viereck auf dem Rücken liegen zwölf Zylinder, die fast 400 PS leisten.
Bild: Theo Klein

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Von vorne ist der Achtziger-Italiener etwas weniger kantig. Das Pininfarina-Design hat seinen eigenwilligen Charme, was auch dazu führte, dass der Testarossa als Modellauto bis heute Lieblingsauto in vielen Kinderzimmern ist.
Bild: Theo Klein

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Mit einem deutlich moderneren Erscheinungsbild kommt 1985 eine neue Generation des Honda Accord auf den Markt. Sein kantiges und sachliches Design samt Klappscheinwerfern unterstreicht seinen sportlichen Anspruch.

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Ein Auto gewordener Tarnkappenbomber: Radikal kantig kommt der Lamborghini Countach daher. Mit den rassigen Rundungen des Vorgängers Miura ist Schluss. Klar, der Türkeil mit den Scherentüren ist ein Kind der blumigen 70er, ...
Bild: Christian Bittmann

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... doch obwohl Lamborghini in den 80ern unter chronischer Finanznot leidet, hält der Sportwagenbauer sein Flaggschiff mit regelmäßigen Upgrades frisch. Zum Beispiel für den Motor: Im LP500S (ab 1982) leistet der 4,8-Liter-V12 stramme 375 PS.
Bild: Christian Bittmann

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Mäßige Rundumsicht? Ach was, gar keine. Doch hat es der Torero erst einmal über den Türschweller in den Innenraum des Kampfstiers geschafft, sollte sich sein Blick sowieso nur noch auf das konzentrieren, was vor ihm geschieht. Auch deshalb, weil das mit dem Geo-Dreieck gezeichnete Armaturenbrett heute wirklich aus der Zeit gefallen scheint.
Bild: Christian Bittmann

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Flach, breit und schnell: Der Countach ist längst eine Designikone. Ohne den überdimensionierten Heckflügel (Lamborghini lieferte ihn gegen Aufpreis) kommt seine die vollendete Kantenform noch besser zur Geltung.
Bild: Christian Bittmann

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Für seine Fans ist er der letzte "echte Alfa": Der Enkel der Giulia heißt Alfa 75 und rollt zur Mitte der 80er mit allem an, was Alfisti erwarten: dynamische Vier- und Sechszylinder, Transaxle-Bauweise und ein äußerst agiles Fahrwerk. Und einem Stil, bei dem die Karosserie geraden Linien folgt.
Bild: Andrea Schick-Zech

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Das 75er-Design mit der ansteigenden Gürtellinie polarisiert, doch seinem Verkaufserfolg schadet das kaum. Und ja: Claus Theo Gärtner (alias Matula aus "Ein Fall für zwei") fuhr auch einen.
Bild: Andrea Schick-Zech

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Als der kantige Citroën CX 1975 in die Fußstapfen der Citroën DS tritt, sieht er aus wie das Auto von morgen. Deshalb wirkt er auch Jahre später noch frisch. Heute besonders gesucht: der Progressiv-Laster CX Break (Foto) und der 220 km/h schnelle CX GTI Turbo.
Bild: Juergen Christ

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Blick ins Cockpit mit Einspeichenlenkrad und Bediensatellit. Am Armaturenbrett finden sich auch runde Formen, der CX wird durch seine Gegensätze lebendig.
Bild: Juergen Christ

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Der Citroën Visa soll den 2 CV beerben, doch die Rolle des Entenmörders bleibt dem Schrägheck-Zwerg erspart. 1988 ist Schluss für den designierten Nachfolger – das 2CV-Schnabeltier rollt dagegen noch bis Ende Juli 1990 in Portugal vom Band.
Bild: Werk

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Nur zwei Jahre (1983 – 1985) lang bieten die Franzosen den Visa als viertürige Frischluftlimousine in der Version "Décapotable" an.
Bild: Werk

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Citroën BX, der Spießer unter den Avantgardisten? Die strömungsgünstige Karosserie gerät konformer, als es die Fans von ihrer Marke erwarten. Der hier abgebildete BX (mit Facelift) war eine ziviliere Ausgabe der abenteuerlich wilden Urvariante, die von 1982 bis 1986 produziert wurde.

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Die Heckklappe ist hier bunt, doch meist schwarz. Mit dem Y10 wagt es Lancia, einen Kleinwagen für designorientierte Menschen anzubieten. Der kantige Lifestyle-Zwerg kommt 1985 auf den Markt und basiert auf dem Fiat Panda.
Bild: AUTO BILD / Holger Schaper

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Der Franzosenkeil Renault Fuego, auf Spanisch "Feuer", wirkt äußerlich sportlich-elegant, innen ...
Bild: Markus Heimbach

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... bietet das Coupé zeitgemäß viel Plastik. Viele Bauelemente teilt er sich mit seiner Basis, dem Renault 18.
Bild: Markus Heimbach

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Der kantige Franzosen-Zweitürer wird im spanischen Renault-Werk in Palencia gebaut.
Bild: Markus Heimbach

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Erfolglos in der Oberklasse: vom Alfa 6 entstehen zwischen 1979 und 1986 keine 10.000 Stück. Der große Bruder der Alfetta hatte aber auch mit den Vorurteilen der Alfisti gegenüber einem Auto ohne Transaxle-Bauweise zu kämpfen.
Bild: Werk

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Der kleine Stratos: Obwohl der sportliche 128-Ableger X1/9 schon seit 1972 vom Band läuft, produziert ihn Fiat bis 1988 fast unverändert in geringer Stückzahl.
Bild: Werk

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Der Fiat Ritmo fiel Zeit Lebens mit Rostproblemen negativ auf. Seine runden Kulleraugen in einer grilllosen Hochwasser-Plastik-Frontschütze geben dem ...
Bild: Werk

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... Italiener in der Golf-Klasse das charakteristisches Aussehen. Und tatsächlich: den Ritmo gab's auch als Cabrio.
Bild: Werk

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Für diejenigen, die ein Auto mit richtigem Kofferraum wollen, liefert Fiat von 1983 bis 1990 den Ritmo auch mit Rucksack. Er heisst Fiat Regata und ist heute nahezu ausgestorben.

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Mit besserer Rostvorsorge und viel Laderraum soll der Ritmo-Nachfolger Tipo glänzen. Die Abarth-Ableger streicht Fiat aus dem Programm, das sportliche Topmodell heißt jetzt Tipo Sport und leistet 146 PS. Die Kante ist der Maßstab für den Kompakten aus Italien.
Bild: Werk

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Der Renault Espace begeistert bei seinem Debüt die Fachwelt: Platz ohne Ende, variables Sitzkonzept. Er ist ein Auto, dass sich den Bedürfnissen seiner Passagiere, vorzugsweise Familien, anpasst. Ein Kantenmobil par excellence.

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Fünf herausnehmbare Sitze für variablen Stauraum, umhüllt von einer ultraleichten Karosserie mit günstigem cW-Wert. Ohne ihn hätte es Sharan, Zafira und Konsorten nie gegeben. Oder erst viel später.
Bild: Uli Sonntag

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Unter der Regie von Chrysler erlebt der Markenname Talbot, zuvor in Simca aufgegangen, seine Auferstehung. Design und Technik sind auf durchschnittlichem Niveau, glänzen können die Franzosen mit diesem Kompromiss nicht. Der Solara SX ist kein Auto für die Ewigkeit.
Bild: Werk

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Auf Basis des Simca 1100 entwickeln Matra-Ingenieure in den späten 70ern den Rancho (1977-1981). Statt Allrad- kommt aus Kostengründen der bewährte Frontantrieb zum Einsatz. Ab 1977 ...

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... bietet PSA, von da an neuer Chrysler Europa und damit auch Talbot-Eigentümer, das Freizeit-Auto unter der Bezeichnung Talbot-Matra Rancho an. Rauer Umgang und schlechte Rostvorsorge lassen ihn fast aussterben.

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Französische Oberklasse: Den großen Peugeot 604 gibt es bis 1985, mit Vier- und Sechszylindern mit 2,3 bis 2,8 Litern Hubraum. Besonders, aber trotzdem erfolglos: der 80 PS starke Oberklasse-Turbodiesel 604 GTD Turbo.
Bild: Werk

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Mit bis zu 185 Turbo-PS und Allradantrieb driftet sich das Lancia-Delta-Topmodell HF Integrale in die Herzen der Lancisti. Als er 1979 erscheint, ist der Delta ein eher farbloser Geselle auf Basis des Fiat Ritmo, ...
Bild: Angelika Emmerling

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... mit dem die Marke ihr Glück in der Golf-Klasse versucht. Im Delta HF Integrale dagegen macht ein Garret-Turbolader dem 2,0-Liter-Vierzylinder Druck. Noch heute erfährt er in Fan-Kreisen glühende Verehrung. Auch wegen des unverwechselbar kantigen Designs.
Bild: Angelika Emmerling

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Seine Lorbeeren verdient sich der Delta in der Rallye-WM. Die Krönung stellen die bis zu 500 PS starken Delta S1 dar. Nach dem Ende der Gruppe B-Ära setzt Lancia sein Engagement mit seriennahen Delta fort.
Bild: DPA

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Der VW Jetta II ist ein Imageträger. Zum Leidwesen der Marktstrategen anders, als gedacht. Denn der Golf mit Stufenheck sieht jungen Käufern in der Kompaktklasse zeitlebens zu bieder aus und wurde als Rentnerauto verspottet - auch ein Image. Nur kein gewünschtes.

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Die unspektakulären geraden Linien und nahezu planen Flächen hatten zur Folge, dass der Jetta hierzulande nie die Popularität seines Schrägheck-Bruders erreichte. Die Amerikaner allerdings feiern den VW heute noch total ab. Die Versuche, den Namen loszuwerden (Vento/Bora) misslingen dort.

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Zwar kein Porsche aus Russland, aber wenigstens wurde der Motor des Lada Samara von Porsche entwickelt. Beim Design guckten sich die russischen Konstrukteure dafür eher bei Mitsubishi Colt und VW Golf einiges ab. Was bleibt, ist der Kultfaktor.
Bild: Werk

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Gehobenere Ausstattung, größere Motoren: Diese Merkmale mussten reichen, um den Audi 200 von der Basis Audi 100 abzuheben. Kurios: Die Fahrleistungen des 200 quattro 20V toppten sogar die des Audi-Flaggschiffs V8 3,6. Allerdings war der Typ 44 mit dem gedrosselten quattro-Aggregat nur kurze Zeit lieferbar.

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Kantiger als der Vorgänger, jedoch mit weitgehend gleicher Technik fuhr 1978 die zweite Generation des Audi 80 vor. Erstmals kam eine technische Neuerung, die so zuvor noch nie in einem Serienfahrzeug eingesetzt worden war, zum Einsatz: In der Ausführung "Formel E" verfügte der B2 bereits damals über eine Start-Stopp-Automatik.

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"Bella Figura!" sagten die Bitter-Freunde zum schnittigen Coupé Diplomat, abgekürzt CD. Dass unter der italienisch geschnittenen Karosserie ein Rüsselsheimer steckt, ist nicht zu bemerken. Pietro Frua zeichnet den Karosserie-Entwurf, damit die Technik des Diplomat B drunter passt, schraubt Opel aber noch ordentlich daran herum.

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Fast schon ein Maserati Ghibli von hinten, auch wenn die Rückleuchten vom Fiat 124 stammen. Dieses Rückleuchten-Schicksal teilt sich der rund 350 mal gebaute Bitter mit dem noch exklusiveren Iso Fidia (unter 200 Exemplare) und dem etwas häufiger produzierten Lamborghini Espada (ca. 1200).

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Der Opel Corsa A schaut 1982 aus knuffigen Glas-Quadern in die Welt. Den Kleinwagen gibt es als drei- oder fünftürige Schrägheck-Limousine und als zwei- oder viertürige Stufenheck-Variante. War er zu seinen Anfängen noch eher kantig, wird der Corsa B eine Knutschkugel.

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Konservative Ford-Kunden konnten ab 1983 ihren Taunus durch eine Stufenheck-Version des Escort ersetzen, analog zu VW Golf und Jetta. Für ein Prestige-Plus gab's auch einen eigenen, knackigen Namen: Ford Orion, wie das Raumschiff aus der schwarzweißen TV-Serie der 60er.

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Die zweite Generation des VW Scirocco (II Typ 53B) kam 1981 als Nachfolger des VW Scirocco I (Typ 53) auf den Markt. Der VW Scirocco II war ein dreitüriges Sportcoupé (2+2-Sitzer).

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Ganz schön steil, dieses Heck: Der VW Polo Typ 86c war ein Dauerbrenner und Kassenschlager, der sich 13 Jahre lang gut verkauft. Heute wirkt der Kleine stelzbeinig und fragil, steht auf dem Wendepunkt vom billigen Anfängerauto zum Klassiker – die ersten 86c tragen bereits das H!

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Der Traum aller höheren Töchter: zum Tennisplatz im Golf Cabrio I, aus den Boxen schallt Modern Talking. Das Erdbeerkörbchen steht bis heute sinnbildlich für den Zeitgeist der 80er.

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Das Fließheck gilt in den 70er- und 80er-Jahren als modische Karosserieform, hier am VW Passat B2 in der gefacelifteten Version, gebaut ab 1985. Noch beliebter ist der Lastesel Variant, der wegen seines hohen Nutzwerts aber schneller verbraucht wird.

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In alter Giulia-Tradition: Der Alfa Romeo GTV überlebt bis weit in die 80er-Jahre. Bereits zum Facelift im Jahr 1980 erhält er den 2,5-Liter-V6 aus dem Alfa Sei. Die schwächeren Reihenvierzylinder haben weniger Sex-Appeal und profitieren von der Luxus-Steuer in Italien, die vielen Alfisti kleinere Motoren schmackhaft macht.
Bild: Sabine Schirmer

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In den 80ern ist Alfa Romeo eine ernst zu nehmende Größe in der sportlichen Kompaktklasse. Vom 33 kann Alfa zwischen 1983 und 1994 fast eine Million Stück absetzen. Damit ist er, zusammen mit dem allzeit rostbereiten Sud, das erfolgreichste Modell in der Firmengeschichte.
Bild: Werk

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Dieser Alfa ist auch Fiat, Lancia und Saab. Wie bitte? Der 164 ist das Ergebnis eines Joint Ventures, das für die Alfisti eine harte Zäsur bedeutet: Der 164 ist der erste Alfa mit Frontantrieb. Und ein Kantenmobil.
Bild: Aleksander Perkovic

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1988 löst der Citroën XM den CX ab. In alter Tradition lassen sich auch Frankreichs Staatschefs im DS/CX-Erben chauffieren. Irgendwo zwischen Türkeil, modernem Kunstwerk mit scharfen Kanten und Auto angesiedelt, findet der Franzose hierzulande nicht allzu viele Liebhaber.
Bild: Klaus Kuhnigk

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Mit 300.000 Exemplaren in zwölf Jahren ist der XM kein Verkaufsschlager. Nach seinem Abgang braucht Citroën sechs Jahre, um den Mut für ein neues Oberklassemodell zu fassen.
Bild: Klaus Kuhnigk

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Last, but not least: Kantenstyle aus Großbritannien. Gegen Ende der 70er-Jahre weist der Jaguar XJ40 den Weg in die kantigen Achtziger. Die rechteckigen Frontscheinwerfer waren nur in der "Sovereign"-Ausstattungsvariante ...

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... und für die Daimler-Modelle erhältlich, und doch tauschen viele Besitzer sie ein gegen das Vier-Scheinwerfer-Gesicht der Basisversion. Die Abrisskante am Heck verläuft, natürlich, senkrecht. Noch mehr Achtziger: Die vergessenen Helden des Alltags
Bild: AUTO BILD
Hits der Plastikjahre: Die fünf coolsten Autos der 80er

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Mercedes’ Mittelklasse der 80er ist heute ein klassenloses Auto. Nur an Feinheiten wird der voll ausgestattete Mercedes 300 CE als Mitglied einer sehr gehobenen Klasse erkennbar.
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Bild: Christian Bittmann

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So etwas war nur in den 80ern und frühen 90ern vorstellbar. Hier gehören Alu-Räder zum Zubehör.
Bild: Christian Bittmann

3/50
Ungewölbt: der Kofferraumdeckel hinter der flachen Scheibe.
Bild: Christian Bittmann

4/50
Anders als bei der Limousine erhebt sich hinter der Schulter des Fahrers ein Hügel für den Gurt.
Bild: Christian Bittmann

5/50
Der Erstbesitzer fuhr den Mercedes allein und keine 1000 Kilometer im Jahr, saß aber auf elektrischen Ledersitzen.
Bild: Christian Bittmann

6/50
Schalterleiste, Wischerchen: Weil andere Statussymbole tabu sind, werden möglichst viele Knöpfe auf der Mittelkonsole und die Scheinwerferreinigung zu Zeichen des Wohlstands. Der Aufkleber ist echt 80er.
Bild: Christian Bittmann

7/50
Die Tachonadel des Mercedes 300 CE beschleunigt in 7,7 Sekunden von null auf Hundert. Spitze sind 220 km/h.
Bild: Christian Bittmann

8/50
Durch lange Türen drücken sich maximal zwei Passagiere auf die Rücksitze.
Bild: Christian Bittmann

9/50
Der Reihensechszylinder klingt sanft und satt und ist schon hörbar, sobald der Wagen mit leicht erhöhter Leerlaufdrehzahl anfährt.
Bild: Christian Bittmann

10/50
Immer wieder tauchen kaum gefahrene Ersthand-Coupés wie das Test-Exemplar auf. Manchmal ist deren Geschichte glaubwürdig und belegbar. Für diese Autos werden schon extreme Preise aufgerufen. Ein Dritthand-Wagen für ein Drittel des Geldes reicht auch, wenn Karosserie und Technik gut sind.
Bild: Christian Bittmann

11/50
Die spinnen, die Gallier! Streichen 1987 beim Peugeot 205 GTI Ausstattung und Gewicht radikal zusammen und lassen das Ergebnis als Peugeot 205 Rallye 1.9 aus dem Löwenkäfig. War das gut? Und ob!
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Bild: Angelika Emmerling

12/50
Der GTI, auf dem der 205 Rallye basiert, war schon vom Entwicklungsbeginn des 205 an als Topmodell geplant.
Bild: Angelika Emmerling

13/50
Mit dem zweiten Facelift 1990 kamen unter anderem zweifarbige Rückleuchten mit dunklen Blinkern. Die Heckklappe reicht bis zum Stoßfänger hinab, eine sehr niedrige Ladekante ist die Folge – zu 205-Zeiten war das keineswegs eine Selbstverständlichkeit.
Bild: Angelika Emmerling

14/50
Die weißen Stahlräder gab’s nur für dieses Modell. Durch sie wirkt der 205 viel stämmiger, als es ihre 165er-Bereifung vermuten lässt.
Bild: Angelika Emmerling

15/50
Die exklusiven Sportsitze mit dem Logo von "Peugeot Talbot Sport" sind bequem, knallroter Teppich und rote Gurte nicht jedermanns Sache. Spezifische 205-Rallye-Teile wie Sitze oder Fußmatten findet man heute nur noch mit viel Glück.
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Bild: Angelika Emmerling

16/50
Innen gibt sich der 205 Rallye asketisch. Schaltknauf und Radio sind hier nicht original.
Bild: Angelika Emmerling

17/50
Weniger asketisch sind die wenigen, aber optimal platziertern Drehregler (ab Facelift 1988) und Schalter.
Bild: Angelika Emmerling

18/50
Beim 205 Rallye 1.9. sind 191 km/h Spitze.
Bild: Angelika Emmerling

19/50
Die Rückbank hat den gleichen empfindlichen Bezugsstoff wie die Vordersitze. Mit vier Erwachsenen an Bord wird’s hier eng.
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Bild: Angelika Emmerling

20/50
Der Kofferraum fasst 290 Liter.
Bild: Angelika Emmerling

21/50
Im 205 Rallye leistet der 1,9-Liter-Einspritzmotor 102 PS.
Bild: Angelika Emmerling

22/50
An dieser Stelle empfehlen wir Ihnen üblicherweise, nach einem Auto im Originalzustand zu suchen. Das ist beim 205 Rallye jedoch leichter gesagt als getan. Sollte Ihnen ein solcher Glückstreffer gelingen: sofort zuschlagen!
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Bild: Angelika Emmerling

23/50
Mit dem Audi 200 Avant C3 (Typ 44) kommt Audi auf dem Weg nach oben in den 80ern entscheidend voran.
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Bild: Angelika Emmerling

24/50
Gegen einen damals aktuellen 123er-Mercedes oder 5er-BMW wirken der Audi 100 und erst recht sein aufgebrezelter Bruder 200 modern, fast futuristisch.
Bild: Angelika Emmerling

25/50
Das Fließheck mit großer Klappe ist Mitte der 80er-Jahre neu in der oberen Mittelklasse. BMW und Mercedes bauen damals nur Stufenheckautos und konventionelle Kombis.
Bild: Angelika Emmerling

26/50
Alu-Räder mit schmächtigen 205ern gab es serienmäßig.
Bild: Angelika Emmerling

27/50
Die nüchtern-funktionale Cockpitgestaltung verrät das Ingenieurauto.
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Bild: Angelika Emmerling

28/50
Die Karo-Sitze bieten trotz der prallen Lederwangen wenig Seitenhalt.
Bild: Angelika Emmerling

29/50
Details wie Leseleuchten und Kleiderhaken im Fond zeugen vom gehobenen Anspruch.
Bild: Angelika Emmerling

30/50
Als Avant hat der Audi 200 grundsätzlich Allradantrieb. Per Drehschalter lassen sich Zwischen- und Hinterachsdifferenzial sperren.
Bild: Angelika Emmerling

31/50
Das ABS ist abschaltbar.
Bild: Angelika Emmerling

32/50
Ein KKK-Turbo macht dem 182 PS starken 2,1-Liter-Motor mit 0,6 Bar Druck, dämpft aber den rauchigen Fünfzylinder-Sound.
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Bild: Angelika Emmerling

33/50
Beim ersten Volvo mit Vorderradantrieb sollte alles anders sein. Das hat geklappt. Eine Fahrt im Volvo 480 Turbo zeigt, wie mutig der Versuch war.
Bild: Holger Neu

34/50
Die Banker-Metropole Frankfurt und der Volvo 480 wollten in den 80ern hoch hinaus. Das Schlafaugenmodell war damals aber zu cool für die Volvo-Kunden. Sie wurden mit seiner Optik, seinen technischen Macken und seinem Preis nicht warm. Heute ist das Kombi-Coupé speziell als Turbo mit 120 PS ein Klassiker.
Bild: Holger Neu

35/50
Mit dem Turbo, ab 1988 Topmodell oberhalb des 1,7- Liter-Saugers, fährt das leichte Coupé angenehm flott. Das gilt zumindest für die handgeschaltete Variante, ...
Bild: Holger Neu

36/50
... die Automatik lässt sich nur ungern Gangwechsel per Gasstoß aufzwingen. Klappscheinwerfer machen die Keilform möglich.
Bild: Holger Neu

37/50
Verstreute, teilweise versteckte Schalter und Lämpchen haben das Zeug, den Fahrer zu verwirren.
Bild: Holger Neu

38/50
Spitze waren 200 km/h Spitze.
Bild: Holger Neu

39/50
Hinten sitzt man auf Einzelsesseln mit hohen Lehnen.
Bild: Holger Neu

40/50
Der Reihenvierzylinder leistet 120 PS.
Bild: Holger Neu

41/50
Die Verarbeitung reicht bei Weitem nicht an das gewohnte Volvo-Niveau heran. Wer darüber hinwegsehen kann, macht mit einem geflegten 480 wenig falsch. Nur werden die Ersatzteile rar und rarer.
Bild: Holger Neu

42/50
Sport ist im Verein am schönsten, Sport macht schlank. Der Beweis: Porsche 928 Clubsport. So sehnig, spurtstark und austrainiert ist kein anderer der V8-Transaxle-Riege. Und kein anderer Porsche 928 ist so sehr Sportwagen.
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Bild: Marcus Gloger

43/50
Heavy-Metal oder Leicht-Athlet? Im 928 CS steckt von beidem etwas. Bis auf den Clubsport-Aufkleber auf dem ...
Bild: Marcus Gloger

44/50
... Kotflügel tut er ganz harmlos, die zur Gewichtsoptimierung entfernten Bauteile fehlen oft an uneinsehbaren Stellen.
Bild: Marcus Gloger

45/50
Der doppelflutige Auspuff bollert aggressiv.
Bild: Marcus Gloger

46/50
Vorn zeigt der 928 Familien-Ähnlichkeit: Ein Porsche muss runde Scheinwerfer haben.
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Bild: Marcus Gloger

47/50
Wo Sport draufsteht, kostet Leder für innen extra. Die Club-Lounge ist edel, technisch unterkühlt und leicht extravagant eingerichtet – kein Vergleich zum engen Elfer.
Bild: Marcus Gloger

48/50
Im Porsche 928 Clubsport steigt die Tachonadel auf bis zu 270 km/h.
Bild: Marcus Gloger

49/50
Der Fünfliter-Alu-V8 ist nur echt Clubsport mit der Kennung M28/41 SP.
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Bild: Marcus Gloger

50/50
Der Fünfliter-Alu-V8 leistet nach Werksangabe 320 PS, doch in Wirklichkeit sind mehr als 330 PS drin. Hier kommen weitere Autos der 80er.
Bild: Marcus Gloger
Vergessene Helden der 80er-Jahre: Wo sind sie geblieben?

1/40
Wo sind sie geblieben? VW Passat und Fiat 131 parkten früher an jeder Ecke. Typen wie sie waren fester Bestandteil des Straßenbilds und machten Millionen mobil. Wer hat heute noch einen Renault 14? Die Helden von einst sind verschwunden. Dass keiner sie wollte, ist falsch. Es wollte sie nur keiner aufheben.
Bild: Sven Krieger

2/40
VW Passat Variant, die ewige Arbeiterklasse: Arbeit, Frührente, Wiedergeburt. Es braucht viel Glück, um als Passat Variant der ersten Generation auf diese Weise alt zu werden.
Bild: Sven Krieger

3/40
Held der Arbeit: Wo angepackt wurde, war der Passat Variant nicht weit. Wenn nix mehr ging, kam der Export.
Bild: Sven Krieger

4/40
So viel Platz, so wenig Ausstattung: Der große, glattflächige Kofferraum wäre noch heute konkurrenzfähig.
Bild: Sven Krieger

5/40
Holzfolie und Kunstleder sind der einzige Luxus.
Bild: Sven Krieger

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Weit vorn verliert sich der muntere 1,3-Liter-Vierzylinder im Bug des Passat B1.
Bild: Sven Krieger

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Auch diese Kombis sind verschwunden: Der VW 411/412 Variant machte einst das Familien und das Handwerk mobil. Das Kleingewerbe liebte und verschliss den Nasenbären.
Bild: Werk

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Opel Rekord E Caravan: Ein Kombi für alle und für immer. Bis zum Schluss.
Bild: Werk

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Ford Taunus TC Turnier: Erst kam der Rost, dann folgte oft der Transit nach Jugoslawien, es ging auf den Autoput. Dann war er weg.
Bild: Werk

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Japaner als braver Vernunftkauf: Schon früher war der Daihatsu Charmant eher selten. Aber immerhin: Er ist solider Durchschnitt. Und mit drei Jahrzehnten Abstand sogar ein bisschen charmant.
Bild: Holger Neu

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Er ist hier der Stellvertreter für all die Honda Civic, Mitsubishi Colt, Mazda 323, Toyota Corolla und Nissan Cherry, die früher massenhaft die Straße bevölkerten. Die solide Mobilität und viel Inhalt zum sympathischen Preis boten und sich so beim Volk beliebt machten. Die Japaner lieferten all das. Ausreichend Raum und Motor, von allem genug, von nichts zu viel.
Bild: Holger Neu

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Dazu gehören auch die solide, pflegeleichte Technik, Velourssitze, Holzimitat, Vollausstattung.
Bild: Holger Neu

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So machten die Japaner in den 80er-Jahren Sparfüchse unter den deutschen Autokäufern glücklich.
Bild: Holger Neu

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Doch Autos wie dieser Toyota Corolla sind verschwunden: Ein braver Golf-II-Konkurrent, leider nicht so langlebig.
Bild: Hersteller

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Mazda 626: Bockzuverlässige Mittelklasse. Am Ende ging’s nach Afrika.
Bild: Heiner Schuldt

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Bei Autos wie diesem Ford Escort Escort III Turnier gab es das vor 30 Jahren wirklich: So nackt und verarmt, dass an der einfachsten Version sogar die mittleren zwei Lüftungsdüsen im Hartplastik-Armaturenbrett eingespart wurden.
Bild: Thomas Ruddies

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Wer fuhr früher solche Autos? Mitarbeiter von Stadtwerken und Bundespost-Angestellte quälten sich oft in nackten Behörden-Versionen durch den Berufsalltag.
Bild: Thomas Ruddies

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Praktisch: Mit zwei Handgriffen ist die Bank hochgeklappt, die Lehne umgeworfen und der Kofferraum bereit fürs Kleingewerbe.
Bild: Thomas Ruddies

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Autodeutschland anno 1981, ganz unten an der Ausstattungsbasis. Tristes Plastik, keine Extras, sogar der Zigarettenanzünder fehlt.
Bild: Thomas Ruddies

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Vielerlei Grauzonen und einfachste Materialien betonen den Nutzfahrzeug-Charakter des Escort Turnier.
Bild: Thomas Ruddies

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Bis auf die mittlere Maschine mit 69 PS und den Heckwischer enthält der taubengraue Turnier nichts, was nicht unbedingt zum Fahren benötigt wird.
Bild: Thomas Ruddies

22/40
Auch verschwunden: Der solide Peugeot 305 Break, über Jahre der Bestseller der Franzosen.
Bild: Hersteller

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Citroën GSA Break: Ein Kombi für Unangepasste. Nur der Rost war ordinär.
Bild: Hersteller

24/40
Volvo 343: Der Ex-DAF schaffte es zeitlebens nicht, vom soliden Volvo-Image zu profitieren.
Bild: Hersteller

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Der etwas andere Kompakte von Renault: Fast eine Million R14 wurden gebaut – 999. 093, um genau zu sein. In Deutschland brachten die Franzosen ihren Kompakten Jahr für Jahr in deutlich fünfstelliger Zahl an Mann und Frau, ...
Bild: Uli Sonntag

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... damals, Ende der 70er-, Anfang der 80er-Jahre. Und heute? Ganze drei sollen noch zugelassen sein. Dieser hier ist einer davon.
Bild: Uli Sonntag

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Die Insassen schmiegen sich in weiche, Sportlichkeit nur vortäuschende Velourssessel.
Bild: Uli Sonntag

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Sogar Sportlenkrad, Drehzahlmesser, Zentralverriegelung und E-Fenster hat er.
Bild: Uli Sonntag

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Wer den großen Kofferraum vollpackt, merkt schnell, wie die Gewichtsverteilung zwischen vorn und hinten aus dem Lot gerät.
Bild: Uli Sonntag

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Mehr Leistung und Luxus geht nicht: Im Renault 14 TS powert die Topmotorisierung, der 1,4-Liter-Vierzylinder mit 71 PS.
Bild: Uli Sonntag

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Auch verschwunden: Designer-Stücke in der Golf-Klasse wie dieser Fiat Ritmo, leider luschig konserviert.
Bild: Hersteller

32/40
Talbot Horizon: Neue Größe mit alter Simca-Technik. 1986 war Schluss.
Bild: Hersteller

33/40
Citroën BX: Reizvoll kantige Mittelklasse mit Stil und Charme – damals noch unentdeckt.
Bild: Hersteller

34/40
Vergessene Limousinen wie dieser Fiat 131 Mirafiori CL: Seine strenge Form kuschelte sich nicht ins Herz.
Bild: Marcus Gloger

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Der schlichten Technik des 124-Nachfolgers fehlte jeder Reiz. Die Machart war sorglos.
Bild: Marcus Gloger

36/40
1978 erhielt der Fiat 131 sein erstes Facelift. Schwarzes Plastik an den Stoßstangen und Scheinwerfer wie Glasbausteine unterscheiden die zweite Serie vom Urmodell.
Bild: Marcus Gloger

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Innen dominiert schlichter Kunststoff, immerhin ist das Lenkrad höhenverstellbar.
Bild: Marcus Gloger

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Rechte Winkel, überschaubare Technik: ein Auto wie ein Zollstock. Wer sinnliche Eleganz oder filigrane Triebwerkskunst sucht, ist beim handelsüblichen Fiat 131 falsch. Dafür gibt es viel 70er-Jahre-Charme. Die Basis ist so gut wie ausgestorben.
Bild: Marcus Gloger

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Auch verschwunden: Der Audi 90 als Audi 80 mit Pensionsanspruch blieb eine Episode im Programm der Ingolstädter.
Bild: Hersteller

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Renault 21: Der R21 fand seine Fahrer im Lager der Frankreich-Liebhaber. Unser Appell: Wenn Ihnen einer dieser vergessenen Alltagshelden der 70er und 80er-Jahre angeboten wird, erhalten Sie ihn!
Bild: Holger Neu
Scharfkantig und skurril: Autos der 80er-Jahre

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Wie kantig kann ein Volvo sein? Soo, beantwortet der Volvo 760 diese Frage. Die völlig neue 700er-Serie ging 1982 an den Start. Die Amerikaner nannten sie "Swedish Brick", schwedischer Ziegelstein, ein echtes 80er-Jahre-Kantholz!

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Der Subaru XT und seine Fans haben Glück: Dieses eine Mal verzichteten die Subaru-Designer auf das markentypisch öde Design und entwerfen ein kantiges Auto, dem die Menschen auch 30 Jahre nach dem Debüt noch hinterherschauen.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD

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In sieben Jahren verkauft Subaru nur 1056 XT in Deutschland, groß war der Markt also noch nie. Extrem-Individualisten und Japan-Klassik-Liebhaber erfreuen sich an den deutlich vierstelligen Notierungen. Der Geheimtipp Subaru XT ist selten, aber nicht teuer.
Bild: Holger Neu / AUTO BILD

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Quadratisch, praktisch, gut: Der Fiat Panda ist Prototyp aller modernen Kleinstwagen. Er setzt die Tradition seiner winzigen 500er-Ahnen fort, mit dem Unterschied, ...
Bild: Holger Neu

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... dass sein kantiges Heck Laderaum bietet, weil sein Motörchen vorn sitzt und seine 45 PS an die Vorderachse abgibt. Und obwohl er klein ist, ist er eben nicht mehr knubbelig und niedlich, sondern kommt mit geraden Linien daher.
Bild: Holger Neu

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Unverkleidetes Blech, einfachstes Gestühl: Die "tolle Kiste" Panda bietet, was es zum Autofahren braucht. Nicht mehr, nicht weniger. Ein Erfolgsrezept: Fiat verkauft in 23 Jahren über vier Millionen Ur-Panda. Erst 2003 wurde der Verkauf in Italien wegen Emissionsrichtlinien eingestellt.
Bild: Holger Neu

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Ein VW, der mehr sein will, als er ist. Aber nicht hierzulande, sondern im fernen China glückt dem Volkswagen Santana die große Karriere.
Bild: Markus Heimbach

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Sauber, klar und kantig sieht der Santana aus, wie die Häuser in der Lüneburger Heide.
Bild: Markus Heimbach

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Noch ein VW, aber im Gegensatz zu seinem Vorgänger ein enorm erfolgreicher: Der Kasten-Bulli VW T3 ist Inbegriff des Kantholzes: Schon 1979 erschienen, ist der kantige Kerl zwar ein Kind der Siebziger, ...
Bild: Martin Meiners

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... dank seiner vielen rechten Winkel und der Bauzeit durch die 80er-Jahre hindurch aber hier genau richtig. Wer ist kantiger?
Bild: Martin Meiners

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Der Bentley Turbo R und der designtechnisch nahezu identische Mulsanne hatten bis Ende 1988 rechteckige Frontscheinwerfer. Mit 6,75 Litern Hubraum, 330 PS und speziellem Fahrwerk lag diese Schrankwand gut in der Kurve.
Bild: Joachim Storch

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Von hinten gesehen könnte den Turbo R beinahe eine funktional designte japanische Limousine der späten Siebziger sein, wäre da nicht das geflügelte Logo über dem Kennzeichen.
Bild: Joachim Storch

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Ab 1980 der Einstieg in die Welt von Ferrari: Der Mondial. Der Nachfolger des Dino 308 GT/4 leistet zum Modellstart magere 214 PS. Zwei Jahre später rollt der Mondial Quattrovalvole (Vierventiler) mit 240 PS an. Und den wenige Jahre später vorgestellten Testarossa kann man hier schon erahnen.

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Der Ferrari Testarossa von 1984 zeigt in ungewohntem Farbton ("Miami-Weiß") und dem Kontrast zum schwarzen Plastik gerade am Heck seine Ecken und Kanten. Unter dem großen, weißen Viereck auf dem Rücken liegen zwölf Zylinder, die fast 400 PS leisten.
Bild: Theo Klein

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Von vorne ist der Achtziger-Italiener etwas weniger kantig. Das Pininfarina-Design hat seinen eigenwilligen Charme, was auch dazu führte, dass der Testarossa als Modellauto bis heute Lieblingsauto in vielen Kinderzimmern ist.
Bild: Theo Klein

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Mit einem deutlich moderneren Erscheinungsbild kommt 1985 eine neue Generation des Honda Accord auf den Markt. Sein kantiges und sachliches Design samt Klappscheinwerfern unterstreicht seinen sportlichen Anspruch.

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Ein Auto gewordener Tarnkappenbomber: Radikal kantig kommt der Lamborghini Countach daher. Mit den rassigen Rundungen des Vorgängers Miura ist Schluss. Klar, der Türkeil mit den Scherentüren ist ein Kind der blumigen 70er, ...
Bild: Christian Bittmann

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... doch obwohl Lamborghini in den 80ern unter chronischer Finanznot leidet, hält der Sportwagenbauer sein Flaggschiff mit regelmäßigen Upgrades frisch. Zum Beispiel für den Motor: Im LP500S (ab 1982) leistet der 4,8-Liter-V12 stramme 375 PS.
Bild: Christian Bittmann

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Mäßige Rundumsicht? Ach was, gar keine. Doch hat es der Torero erst einmal über den Türschweller in den Innenraum des Kampfstiers geschafft, sollte sich sein Blick sowieso nur noch auf das konzentrieren, was vor ihm geschieht. Auch deshalb, weil das mit dem Geo-Dreieck gezeichnete Armaturenbrett heute wirklich aus der Zeit gefallen scheint.
Bild: Christian Bittmann

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Flach, breit und schnell: Der Countach ist längst eine Designikone. Ohne den überdimensionierten Heckflügel (Lamborghini lieferte ihn gegen Aufpreis) kommt seine die vollendete Kantenform noch besser zur Geltung.
Bild: Christian Bittmann

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Für seine Fans ist er der letzte "echte Alfa": Der Enkel der Giulia heißt Alfa 75 und rollt zur Mitte der 80er mit allem an, was Alfisti erwarten: dynamische Vier- und Sechszylinder, Transaxle-Bauweise und ein äußerst agiles Fahrwerk. Und einem Stil, bei dem die Karosserie geraden Linien folgt.
Bild: Andrea Schick-Zech

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Das 75er-Design mit der ansteigenden Gürtellinie polarisiert, doch seinem Verkaufserfolg schadet das kaum. Und ja: Claus Theo Gärtner (alias Matula aus "Ein Fall für zwei") fuhr auch einen.
Bild: Andrea Schick-Zech

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Als der kantige Citroën CX 1975 in die Fußstapfen der Citroën DS tritt, sieht er aus wie das Auto von morgen. Deshalb wirkt er auch Jahre später noch frisch. Heute besonders gesucht: der Progressiv-Laster CX Break (Foto) und der 220 km/h schnelle CX GTI Turbo.
Bild: Juergen Christ

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Blick ins Cockpit mit Einspeichenlenkrad und Bediensatellit. Am Armaturenbrett finden sich auch runde Formen, der CX wird durch seine Gegensätze lebendig.
Bild: Juergen Christ

25/66
Der Citroën Visa soll den 2 CV beerben, doch die Rolle des Entenmörders bleibt dem Schrägheck-Zwerg erspart. 1988 ist Schluss für den designierten Nachfolger – das 2CV-Schnabeltier rollt dagegen noch bis Ende Juli 1990 in Portugal vom Band.
Bild: Werk

26/66
Nur zwei Jahre (1983 – 1985) lang bieten die Franzosen den Visa als viertürige Frischluftlimousine in der Version "Décapotable" an.
Bild: Werk

27/66
Citroën BX, der Spießer unter den Avantgardisten? Die strömungsgünstige Karosserie gerät konformer, als es die Fans von ihrer Marke erwarten. Der hier abgebildete BX (mit Facelift) war eine ziviliere Ausgabe der abenteuerlich wilden Urvariante, die von 1982 bis 1986 produziert wurde.

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Die Heckklappe ist hier bunt, doch meist schwarz. Mit dem Y10 wagt es Lancia, einen Kleinwagen für designorientierte Menschen anzubieten. Der kantige Lifestyle-Zwerg kommt 1985 auf den Markt und basiert auf dem Fiat Panda.
Bild: AUTO BILD / Holger Schaper

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Der Franzosenkeil Renault Fuego, auf Spanisch "Feuer", wirkt äußerlich sportlich-elegant, innen ...
Bild: Markus Heimbach

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... bietet das Coupé zeitgemäß viel Plastik. Viele Bauelemente teilt er sich mit seiner Basis, dem Renault 18.
Bild: Markus Heimbach

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Der kantige Franzosen-Zweitürer wird im spanischen Renault-Werk in Palencia gebaut.
Bild: Markus Heimbach

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Erfolglos in der Oberklasse: vom Alfa 6 entstehen zwischen 1979 und 1986 keine 10.000 Stück. Der große Bruder der Alfetta hatte aber auch mit den Vorurteilen der Alfisti gegenüber einem Auto ohne Transaxle-Bauweise zu kämpfen.
Bild: Werk

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Der kleine Stratos: Obwohl der sportliche 128-Ableger X1/9 schon seit 1972 vom Band läuft, produziert ihn Fiat bis 1988 fast unverändert in geringer Stückzahl.
Bild: Werk

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Der Fiat Ritmo fiel Zeit Lebens mit Rostproblemen negativ auf. Seine runden Kulleraugen in einer grilllosen Hochwasser-Plastik-Frontschütze geben dem ...
Bild: Werk

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... Italiener in der Golf-Klasse das charakteristisches Aussehen. Und tatsächlich: den Ritmo gab's auch als Cabrio.
Bild: Werk

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Für diejenigen, die ein Auto mit richtigem Kofferraum wollen, liefert Fiat von 1983 bis 1990 den Ritmo auch mit Rucksack. Er heisst Fiat Regata und ist heute nahezu ausgestorben.

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Mit besserer Rostvorsorge und viel Laderraum soll der Ritmo-Nachfolger Tipo glänzen. Die Abarth-Ableger streicht Fiat aus dem Programm, das sportliche Topmodell heißt jetzt Tipo Sport und leistet 146 PS. Die Kante ist der Maßstab für den Kompakten aus Italien.
Bild: Werk

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Der Renault Espace begeistert bei seinem Debüt die Fachwelt: Platz ohne Ende, variables Sitzkonzept. Er ist ein Auto, dass sich den Bedürfnissen seiner Passagiere, vorzugsweise Familien, anpasst. Ein Kantenmobil par excellence.

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Fünf herausnehmbare Sitze für variablen Stauraum, umhüllt von einer ultraleichten Karosserie mit günstigem cW-Wert. Ohne ihn hätte es Sharan, Zafira und Konsorten nie gegeben. Oder erst viel später.
Bild: Uli Sonntag

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Unter der Regie von Chrysler erlebt der Markenname Talbot, zuvor in Simca aufgegangen, seine Auferstehung. Design und Technik sind auf durchschnittlichem Niveau, glänzen können die Franzosen mit diesem Kompromiss nicht. Der Solara SX ist kein Auto für die Ewigkeit.
Bild: Werk

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Auf Basis des Simca 1100 entwickeln Matra-Ingenieure in den späten 70ern den Rancho (1977-1981). Statt Allrad- kommt aus Kostengründen der bewährte Frontantrieb zum Einsatz. Ab 1977 ...

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... bietet PSA, von da an neuer Chrysler Europa und damit auch Talbot-Eigentümer, das Freizeit-Auto unter der Bezeichnung Talbot-Matra Rancho an. Rauer Umgang und schlechte Rostvorsorge lassen ihn fast aussterben.

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Französische Oberklasse: Den großen Peugeot 604 gibt es bis 1985, mit Vier- und Sechszylindern mit 2,3 bis 2,8 Litern Hubraum. Besonders, aber trotzdem erfolglos: der 80 PS starke Oberklasse-Turbodiesel 604 GTD Turbo.
Bild: Werk

44/66
Mit bis zu 185 Turbo-PS und Allradantrieb driftet sich das Lancia-Delta-Topmodell HF Integrale in die Herzen der Lancisti. Als er 1979 erscheint, ist der Delta ein eher farbloser Geselle auf Basis des Fiat Ritmo, ...
Bild: Angelika Emmerling

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... mit dem die Marke ihr Glück in der Golf-Klasse versucht. Im Delta HF Integrale dagegen macht ein Garret-Turbolader dem 2,0-Liter-Vierzylinder Druck. Noch heute erfährt er in Fan-Kreisen glühende Verehrung. Auch wegen des unverwechselbar kantigen Designs.
Bild: Angelika Emmerling

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Seine Lorbeeren verdient sich der Delta in der Rallye-WM. Die Krönung stellen die bis zu 500 PS starken Delta S1 dar. Nach dem Ende der Gruppe B-Ära setzt Lancia sein Engagement mit seriennahen Delta fort.
Bild: DPA

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Der VW Jetta II ist ein Imageträger. Zum Leidwesen der Marktstrategen anders, als gedacht. Denn der Golf mit Stufenheck sieht jungen Käufern in der Kompaktklasse zeitlebens zu bieder aus und wurde als Rentnerauto verspottet - auch ein Image. Nur kein gewünschtes.

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Die unspektakulären geraden Linien und nahezu planen Flächen hatten zur Folge, dass der Jetta hierzulande nie die Popularität seines Schrägheck-Bruders erreichte. Die Amerikaner allerdings feiern den VW heute noch total ab. Die Versuche, den Namen loszuwerden (Vento/Bora) misslingen dort.

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Zwar kein Porsche aus Russland, aber wenigstens wurde der Motor des Lada Samara von Porsche entwickelt. Beim Design guckten sich die russischen Konstrukteure dafür eher bei Mitsubishi Colt und VW Golf einiges ab. Was bleibt, ist der Kultfaktor.
Bild: Werk

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Gehobenere Ausstattung, größere Motoren: Diese Merkmale mussten reichen, um den Audi 200 von der Basis Audi 100 abzuheben. Kurios: Die Fahrleistungen des 200 quattro 20V toppten sogar die des Audi-Flaggschiffs V8 3,6. Allerdings war der Typ 44 mit dem gedrosselten quattro-Aggregat nur kurze Zeit lieferbar.

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Kantiger als der Vorgänger, jedoch mit weitgehend gleicher Technik fuhr 1978 die zweite Generation des Audi 80 vor. Erstmals kam eine technische Neuerung, die so zuvor noch nie in einem Serienfahrzeug eingesetzt worden war, zum Einsatz: In der Ausführung "Formel E" verfügte der B2 bereits damals über eine Start-Stopp-Automatik.

52/66
"Bella Figura!" sagten die Bitter-Freunde zum schnittigen Coupé Diplomat, abgekürzt CD. Dass unter der italienisch geschnittenen Karosserie ein Rüsselsheimer steckt, ist nicht zu bemerken. Pietro Frua zeichnet den Karosserie-Entwurf, damit die Technik des Diplomat B drunter passt, schraubt Opel aber noch ordentlich daran herum.

53/66
Fast schon ein Maserati Ghibli von hinten, auch wenn die Rückleuchten vom Fiat 124 stammen. Dieses Rückleuchten-Schicksal teilt sich der rund 350 mal gebaute Bitter mit dem noch exklusiveren Iso Fidia (unter 200 Exemplare) und dem etwas häufiger produzierten Lamborghini Espada (ca. 1200).

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Der Opel Corsa A schaut 1982 aus knuffigen Glas-Quadern in die Welt. Den Kleinwagen gibt es als drei- oder fünftürige Schrägheck-Limousine und als zwei- oder viertürige Stufenheck-Variante. War er zu seinen Anfängen noch eher kantig, wird der Corsa B eine Knutschkugel.

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Konservative Ford-Kunden konnten ab 1983 ihren Taunus durch eine Stufenheck-Version des Escort ersetzen, analog zu VW Golf und Jetta. Für ein Prestige-Plus gab's auch einen eigenen, knackigen Namen: Ford Orion, wie das Raumschiff aus der schwarzweißen TV-Serie der 60er.

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Die zweite Generation des VW Scirocco (II Typ 53B) kam 1981 als Nachfolger des VW Scirocco I (Typ 53) auf den Markt. Der VW Scirocco II war ein dreitüriges Sportcoupé (2+2-Sitzer).

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Ganz schön steil, dieses Heck: Der VW Polo Typ 86c war ein Dauerbrenner und Kassenschlager, der sich 13 Jahre lang gut verkauft. Heute wirkt der Kleine stelzbeinig und fragil, steht auf dem Wendepunkt vom billigen Anfängerauto zum Klassiker – die ersten 86c tragen bereits das H!

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Der Traum aller höheren Töchter: zum Tennisplatz im Golf Cabrio I, aus den Boxen schallt Modern Talking. Das Erdbeerkörbchen steht bis heute sinnbildlich für den Zeitgeist der 80er.

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Das Fließheck gilt in den 70er- und 80er-Jahren als modische Karosserieform, hier am VW Passat B2 in der gefacelifteten Version, gebaut ab 1985. Noch beliebter ist der Lastesel Variant, der wegen seines hohen Nutzwerts aber schneller verbraucht wird.

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In alter Giulia-Tradition: Der Alfa Romeo GTV überlebt bis weit in die 80er-Jahre. Bereits zum Facelift im Jahr 1980 erhält er den 2,5-Liter-V6 aus dem Alfa Sei. Die schwächeren Reihenvierzylinder haben weniger Sex-Appeal und profitieren von der Luxus-Steuer in Italien, die vielen Alfisti kleinere Motoren schmackhaft macht.
Bild: Sabine Schirmer

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In den 80ern ist Alfa Romeo eine ernst zu nehmende Größe in der sportlichen Kompaktklasse. Vom 33 kann Alfa zwischen 1983 und 1994 fast eine Million Stück absetzen. Damit ist er, zusammen mit dem allzeit rostbereiten Sud, das erfolgreichste Modell in der Firmengeschichte.
Bild: Werk

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Dieser Alfa ist auch Fiat, Lancia und Saab. Wie bitte? Der 164 ist das Ergebnis eines Joint Ventures, das für die Alfisti eine harte Zäsur bedeutet: Der 164 ist der erste Alfa mit Frontantrieb. Und ein Kantenmobil.
Bild: Aleksander Perkovic

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1988 löst der Citroën XM den CX ab. In alter Tradition lassen sich auch Frankreichs Staatschefs im DS/CX-Erben chauffieren. Irgendwo zwischen Türkeil, modernem Kunstwerk mit scharfen Kanten und Auto angesiedelt, findet der Franzose hierzulande nicht allzu viele Liebhaber.
Bild: Klaus Kuhnigk

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Mit 300.000 Exemplaren in zwölf Jahren ist der XM kein Verkaufsschlager. Nach seinem Abgang braucht Citroën sechs Jahre, um den Mut für ein neues Oberklassemodell zu fassen.
Bild: Klaus Kuhnigk

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Last, but not least: Kantenstyle aus Großbritannien. Gegen Ende der 70er-Jahre weist der Jaguar XJ40 den Weg in die kantigen Achtziger. Die rechteckigen Frontscheinwerfer waren nur in der "Sovereign"-Ausstattungsvariante ...

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... und für die Daimler-Modelle erhältlich, und doch tauschen viele Besitzer sie ein gegen das Vier-Scheinwerfer-Gesicht der Basisversion. Die Abrisskante am Heck verläuft, natürlich, senkrecht. Noch mehr Achtziger: Die vergessenen Helden des Alltags
Bild: AUTO BILD
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