Äußerlich sieht man es dem rassigen, damals sehr futuristisch gestalteten Sportcoupé nicht an, dass es der erste familientaugliche Viersitzer der bolognesischen Sportwagenschmiede war. Das schnittige Design stammte von Bertone, unter der Haube rumorte natürlich eine V12-Maschine, ein Vierliter, der mit 325 (später 350 PS) für hervorragende Fahrleistungen (Spitze: 250 km/h) sorgte. Der Espada (spanisch für Degen) geriet zum bis dahin erfolgreichsten Lamborghini: in 10 Jahren fand er 1217 Käufer, zuletzt zum Preis von knapp 80.000 Mark.