Bildergalerie Opel Astra Facelift (2019)

Opel Astra F GSi: Klassiker des Tages

Astra GSi: Erbe des Sport-Kadetts

Was der Kadett kann, kann der Astra schon lange: als Sportler Jagd auf Gölfe machen. Der Opel Astra F GSi setzte die Tradition fort, verlor aber später an Bedeutung.
Fast, aber nur fast hätte der Opel Astra GSi eine Wiedergeburt gefeiert. Im November 2017 kündigten die Rüsselsheimer eine Neuauflage des Kompakt-Sportlers mit 200 PS an, der als Buick Verano bereits in China verkauft wurde, doch Opels Weg nach Frankreich zu PSA machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung. Die Ambitionen hatten jedoch ihren Grund. Zwar war der Astra GSi kein so großer Verkaufsschlager wie sein Vorgänger Kadett, doch war eine sportliche Note im Kompaktsegment noch nie ein Fehler und das Kürzel GSi für Grand Sport injection fast schon ein Mythos. 

Zweitliter-16V weiter im Motorenangebot

Bautechnisch knüpfte der Astra GSi 1991 nach dem Namenswechsel zu den Modellen mit a-Endung nahtlos an den Krawall-Kadett an: Vorderradantrieb, aerodynamisch optimierte Serienkarosserie, gleich guter cw-Wert (0,30), ausgereifte Technik. Auch bei der Motorisierung fand sich unter anderem mit dem Zweiliter-Vierzylinder 16V (Motorcode C20XE) mit 150 PS, sequentieller Einspritzung und gutem Wirkungsgrad ein alter Bekannter wieder. Mit 8,3 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h lag der Astra F GSi knapp hinter dem Kadett E GSi (8,1), die Spitzengeschwindigkeit blieb mit 220 km/h gleich. Der Durchschnittsverbrauch sank leicht. Eine Mischung, die so mancher Hobby-Rennfahrer als Kit für ein selbst montiertes Rallyeauto nutzte. Und eine Mischung, die prädestiniert dafür war, die Jagd auf den VW Golf GTI fortzusetzen. Allerdings hatte der Astra GSi gegen den Golf III VR6 mit 2,8 Liter Hubraum, sechs Zylindern und 174 PS einen eher schweren Stand.

Deutlich dynamischeres Design als beim Kadett

1995 gab es den Opel Astra GSi bereits auch als Fünftürer.

Dafür fiel das Design weniger rundlich, sondern dynamischer und gradliniger aus als beim Kadett. Den Astra GSi gab es zunächst nur als dreitürige Schräghecklimousine, ab 1995 auch mit fünf Türen. In geringerer Stückzahl wurde auch ein Opel Astra F Caravan mit dem C20XE-Motor produziert, er wurde teils als GSi, teils als Irmscher-16V bezeichnet. Genaue Zahlen gibt es allerdings nicht. Nach dem Facelift 1994 unterschied sich der Astra GSi optisch dann nur noch wenig vom Serien-Astra, zudem kam der Opel-eigene V6-Motor nur in anderen Blitz-Modellen wie beispielsweise dem Calibra zum Einsatz. So verlor die sportliche Note beim so wichtigen Markenvertreter immer mehr an Bedeutung, seit der Generation G (ab 1998) fehlt eine GSi-Variante im Astra-Portfolio. Auch, weil es 2017 eben nur fast eine Wiedergeburt gab. Hier finden Sie Opel Astra GSi als Gebrauchtwagen bei AUTO BILD.
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