Sport-Klassiker mit Spaßbremse

Unsportliche Sportwagen: Klassiker mit Defiziten

Sportwagen mit Spaßbremse

Diese Modelle nennen sich Sportwagen, es hapert aber an der Sportlichkeit. Hier kommen die Mogelpackungen unter den sportlichen Klassikern!
Manche Klassiker sehen aus wie Sportwagen, doch es sind keine. Entweder fehlt es an Power – oder an einem Fahrwerk, das für hohe Kurvengeschwindigkeiten ausgelegt ist. Oder aber ein unpassendes Automatik-Getriebe hemmt die Fahrdynamik. Diese Autos habe alle einen dicken Makel, der sie als Sportler disqualifiziert!

Unsportlicher Ferrari Mondial

Der Ferrari Mondial ist so ein Auto. Eigentlich muss ein Sportwagen-Liebhaber mehr als den Namen Ferrari nicht hören, um leuchtende Augen zu bekommen. Nicht so beim Mondial. Der Mittelmotor-Sportler hatte zu kämpfen. Die einen störten sich daran, dass Maranello einen Viersitzer bauen wollte, anderen gefiel die gestreckte Form nicht. Wirklich problematisch war bei frühen Versionen aber der Antrieb. Der erste schadstoffarme V8 der Italiener (214 PS) wirkte im Mondial angestrengt und bot wenig Ferrari-Flair.

Chevrolet Corvette: Anfangs gar nicht sportlich

Video: Chevrolet Corvette

Made in USA

Die erste Chevrolet Corvette hat zwar eine Sportwagenlegende begründet, doch die Technik hielt da nicht mit. Zwar verlangten die amerikanischen Käufer 1953 nach Roadstern. Dumm nur, dass Chevrolet dem neuen Traumwagen einen gerade mal 145 PS starken, langhubigen 3,8-Liter-Reihensechszylinder unter die Haube packte und mit einer lahmen Zweigang-Automatik und einer blattgefederten Starrachse hinten kombinierte. Ähnlich war der Pontiac Fiero 30 Jahre später gelagert: Er war als Flitzer für die Stadt konzipiert, ökonomisch und bezahlbar. Doch genau aus Gründen der Wirtschaftlichkeit bekam der Fiero den schwachen 2,5-Liter-Vierzylinder (90 PS) der GM-Tochter eingepflanzt. Dieses kraftlose Aggregat verschaffte dem Pontiac samt der Vorderradaufhängung der Chevette mehr Spott als Käufer.

DeLorean DMC-12 mit Technik von gestern 

Coole Zeitmaschine im Kino-Kracher "Zurück in die Zukunft": So ist der DeLorean DMC-12 berühmt geworden.

Der DeLorean DMC-12 sah extrem futuristisch aus, als er ab 1981 in Nordirland gebaut wurde. Doch die Technik hielt mit dem Design nicht mit: Unter der Haube mühte sich der 132-PS-Euro-V6 aus einer Kooperation von Renault, Peugeot und Volvo ab. Dazu kamen das schwer einstellbare Schaltgestänge, Probleme mit den Flügeltüren und Macken wie der eigenwillige Trägheitsschalter der Kraftstoffpumpe, der das Auto gerne mal lahmlegte. Erst die Nebenrolle in Robert Zemeckis Kino-Trilogie "Zurück in die Zukunft" machte den DMC-12 zum Kultauto und gesuchten Klassiker. Hier kommen Sportwagen, die diese Bezeichnung nicht verdienen!

Sport-Klassiker mit Spaßbremse

Ferrari Mondial und Co: Klassiker mit DefizitenFerrari Mondial und Co: Klassiker mit DefizitenFerrari Mondial und Co: Klassiker mit Defiziten

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