Allianz-Studie: Immer mehr Unfälle beim Ausparken

Allianz-Studie: Immer mehr Unfälle beim Ausparken

— 06.05.2015

Beim Ausparken kracht es

Eine Studie der Allianz hat ergeben: Die Zahl der Parkrempler hat stark zugenommen. Hauptursache ist die Größe und Unübersichtlichkeit moderner Autos.

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'Sind moderne Autos zu groß und unübersichtlich?'

Es kracht immer häufiger beim Ausparken. Zu diesem Ergebnis kommt die Allianz Versicherungs-AG in einer umfangreichen Studie, die sie gemeinsam mit der Hochschule und der Technischen Universität München durchgeführt hat. "Die Häufigkeit der Park- und Rangierunfälle ist in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 30 Prozent angestiegen", sagt Rüdiger Hackhausen, Leiter Schaden. Hauptursache für diese drastische Entwicklung sei die veränderte Fahrzeuggeometrie.
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Bei SUVs und Vans kracht's am häufigsten

Während die Parkplätze gleich groß geblieben sind, sind die Autos deutlich gewachsen.

Denn die Autos werden immer größer, die Parkplätze aber nicht – besonders häufig krache es bei SUVs und Vans (ein Drittel häufiger als bei Klein- und Kompaktwagen). Erschwerend komme hinzu, dass die sich die Rundumsicht besonders durch die Heck- und Seitenfenster aufgrund der neuen Designs deutlich verschlechtert hat und sich die Fahrer zu sehr auf Parkassistenten verlassen, die aber nicht die Seiten abdecken und deshalb "nur begrenzt geeignet sind, Park- und Rangierunfälle zu vermeiden". Erst intelligente Fahrerassistnzsystem wie autoatisierte Parkhilfen und autonome Notbremssystem für Rangiervorgänge würden künftig das Risiko deutlich minimieren helfen.

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In acht von zehn Fällen passieren die Rempler laut Allianz beim Ausparken, nur bei 16 Prozent der Fälle beim Einparken. Unfälle, bei denen Fußgänger angefahren werden, passieren ausschließlich beim Rückwärtsfahren und treffen zu zwei Dritteln Senioren über 65 Jahre. Der materielle Schaden bei Parkremplern liegt laut Versicherer bei der Haftpflicht bei etwa 1700 Euro, bei der Vollkasko sind es durchschnittlich 2100 Euro.

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Autor: Maike Schade

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