Audi R8/BMW M6: Vergleich
Der M6 setzt den R8 matt

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Zehn Zylinder, über 500 PS, scharfer Sound – R8 und M6 geizen nicht mit Reizen. Aber der BMW hat dem Audi einiges voraus. Im Vergleich der Sportler hängt der Münchner den Ingolstädter ab.
Ginge es hier um den automobilen Mister Universum, wäre die Sache klar: Der Audi R8 ist eindeutig der rassigere Renner. Audi hat seine Flunder per Mittelmotor und offener Kulissenschaltung kompromisslos auf Fahrfreude und Rundstreckenspaß getrimmt. Allerdings zählt in unserem Vergleichstest nicht allein die Jagd nach Zehntelsekunden auf einem Rennkurs. Und spätestens jetzt bekommt der starke Gran Turismo aus München seine Chance. Leistungsmäßig muss sich der M6 ja eh nicht verstecken.
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Sein Zehnzylinder bringt es dank satten Hubraums und Hochdrehzahlkonzepts auf stolze 507 PS – nur 18 weniger als beim R8. Der schöpft aus zehn dicken Pötten und schwindelerregend hohen Drehzahlen ebenfalls mächtig Bums. Faszinierend heiße Eisen sind beide Maschinen ohnehin, prickelnden Sound und gierige Drehfreude gibt es hier reichlich. Allerdings fährt der schwerere M6 dem R8 im Sprint und beim Durchzug hinterher. Auf der Autobahn sieht der BMW kein Land mehr – er ist auf 250 km/h gedrosselt (305 km/h für 2450 Euro extra), während der Audi bei Tempo 300 noch zulegt. Dafür schaltet der M6 dank SMG-Automatik schneller und effektiver, die Lenkung arbeitet passend "schwergängig" und mit mehr Rückstellkraft, der Wagen läuft sauberer geradeaus.
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Bild: Conrad Piepenburg
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