AUTO BILD Qualitätsreport 2010

Audi A3 BMW 1er

AUTO BILD Qualitätsreport 2010

— 16.07.2010

Wie gut oder schlecht sind unsere Autos?

Wer baut die besten Autos? Der große Qualitätsreport bringt es ans Licht: Dauertests, TÜV-Report, Kundenservice, Rückrufe, Garantieleistungen. 20 Hersteller auf dem Prüfstand!

Seit 2001 veröffentlicht AUTO BILD jährlich seinen umfassenden Qualitätsreport. Er bietet eine schnelle und fundierte Orientierungshilfe über Zuverlässigkeit, Langzeitqualität und Kundenzufriedenheit aller wichtigen Automarken in Deutschland.Der Blick in die Vergangenheit ist für die Ermittlung des Qualitätsreports unerlässlich. Uralt-Sünden, die zehn oder mehr Jahre zurückliegen, will AUTO BILD aber nicht aufwärmen. Der Fokus liegt auf den drei bis sieben Jahre alten Autos. So ist es möglich, Mängel und Schwachstellen ans Licht zu befördern, die in normalen Tests oder Fahrberichten nicht in Erscheinung treten. Die Gesamtnote für einen Hersteller ergibt sich aus bis zu sieben Einzelwertungen (siehe unten), die zu gleichen Teilen gewichtet werden. Die ADAC-Pannenstatistik wurde bereits 2004 aus dem Qualitätsreport gestrichen. Grund: Immer mehr Autohersteller bieten ihren Kunden eigene Mobilitätsgarantien und Notfallrufnummern, um Liegenbleiber wieder flottzumachen. Insofern liefert die Pannenstatistik ein verzerrtes Bild über die Zuverlässigkeit.

So wertet AUTO BILD

 • AUTO BILD-Umfrage Repräsentative schriftliche Befragung zum Thema Qualität/Zuverlässigkeit, erstellt von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) auf Basis von 9278 Interviews mit Autofahrern. Kernfrage: Wie beurteilen Sie die Qualität Ihrer eigenen Automarke auf einer Skala von 1 bis 10 Punkten?

Rückrufe/Nachbesserungen Welche Störungen oder Ausfälle gab es? Waren die Nachbesserungen sicherheitsrelevant? Wie viele Fahrzeuge waren betroffen? Wie hat das Werk reagiert? Wurden die betroffenen Kunden kulant behandelt? Waren die Hersteller-Informationen transparent und verständlich?

TÜV-Report Bremsen, Lenkung, Achsen, Karosserie und Beleuchtung – hier geht es um die Betriebssicherheit. Ein Extrakt aus rund 7,5 Millionen Hauptuntersuchungen an 208 Modellen. Ausführlich nachzulesen im jährlich erscheinenden Sonderheft AUTO BILD TÜV-Report.

AUTO BILD-Dauertest 100.000 Kilometer im Zeitraffer. Ständig wechselnde Fahrer und Einsatzbedingungen auf Testtour quer durch Europa. Am Ende wird der Dauertest-Wagen komplett zerlegt und Bilanz gezogen: Gab es Liegenbleiber? Was ging kaputt, was hat sich bewährt? Wie hoch waren die Kosten?

AUTO BILD-Kummerkasten Etwa 11.000 Briefe und E-Mails erreichen pro Jahr den AUTO BILD-Kummerkasten – von Lesern, die sehr oft große Probleme mit ihrem Auto haben. Hauptthemen: Produktfehler, Werkstattärger.

Überblick: News und Tests zu allen Marken

AUTO BILD-Werkstatt-Test Ein von der DEKRA mit Mängeln präpariertes Auto durchläuft in acht Betrieben die große Inspektion. Wie viele Fehler entdecken die Vertragswerkstätten? Wird der Service-Plan vollständig abgearbeitet?

Garantie/Gewährleistung Welchen Schutz hat der Autofahrer, wenn die Technik ausfällt? Hier setzen seit Jahren die Asiaten den Maßstab, während die sonst so selbstbewussten europäischen Hersteller bei den Garantieleistungen geizen.

Die Ergebnisse des Qualitätsreports für die Hersteller im Detail erfahren Sie in der Galerie. Der komplette Artikel steht in AUTO BILD 28/2010 – ab 16. Juli im Handel.

AUTO BILD Qualitätsreport 2010: Die Rangliste
Rang Hersteller Note (1-5)
1. Hyundai 2,3
2. Honda 2,4
3. Audi 2,6
Mazda 2,6
Toyota 2,6
6. Mitsubishi 2,6
7. Suzuki 2,7
8. BMW 2,7
Mercedes 2,7
10. Nissan 3,0
Seat 3,0
Skoda 3,0
13. Ford 3,1
Kia 3,1
Opel 3,1
VW 3,1
17. Renault 3,6
18. Citroën 3,7
Fiat 3,7
20. Peugeot 3,9

Matthias Moetsch

Matthias Moetsch

Fazit

Fortschritt produziert Fehler, das ist ja klar. Wir brauchen eine neue Kultur im Umgang mit Fehlern, dann wäre schon viel gewonnen. Die Hersteller, getrieben von der Konkurrenz, vom Kosten- und Innovationsdruck, überlassen einen Großteil der Entwicklung und Produktion der Zuliefererbranche. Das entbindet sie aber nicht von ihrer Verantwortung, wenn etwas schiefläuft. Es kann nicht sein, dass Kunden bei Beschwerden über offensichtliche Produktfehler um Kulanz betteln müssen. Oft tritt der Ärger ja erst nach drei bis vier Jahren auf – wenn die Garantie nicht mehr greift. Gerade die deutschen Autohersteller mit ihrem hohen Qualitätsanspruch und dem ewigen Premium-Gerede wären gut beraten, die Garantieleistungen deutlich anzuheben. Das wäre ein Signal, um Vertrauen in die eigenen Produkte zu demonstrieren und Kunden langfristig zu binden. Andere tun das längst. Aber Hyundai hat den Qualitätsreport in diesem Jahr nicht gewonnen, weil die Koreaner so wahnsinnig gut sind. Die anderen waren einfach zu schlecht.

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