Autodiebstahl in Deutschland: Statistik
Gefährliches Ostdeutschland

–
Eine Statistik zeigt: Die Gefahr eines Autodiebstahls ist in ostdeutschen Städten besonders hoch. Der Spitzenreiter liegt ums Sechsfache über dem bundesweiten Durchschnitt.
In ostdeutschen Großstädten ist die Gefahr eines Autodiebstahls am höchsten. Das geht aus einer Auswertung des Internetportals geld.de hervor. Diese bezieht die Anzahl der 2011 gestohlenen Autos auf die Zahl aller in der jeweiligen Stadt zugelassenen Pkw. Ganz vorn in der Statistik liegt Frankfurt/Oder mit 781 Diebstählen je 100.000 zugelassener Pkw. Das ist das sechsfache des bundesweiten Durchschnitts von 121 geklauten Autos. Auf den Plätzen folgen mit Görlitz, Berlin, Potsdam, Rostock, Dresden, Cottbus, Leipzig, Halle/Saale und Magdeburg neun weitere Städte aus den neuen Bundesländern. Erst dann kommt mit Hamburg die erste westdeutsche Stadt auf Platz elf.
Kennzeichen-Klau: Diebe stehlen jährlich Tausende
Am sichersten waren Autos in den baden-württembergischen Städten Esslingen und Balingen aufgehoben: Hier kamen auf 100.000 Autos nur 17 Diebstähle. Bitter für die Beklauten: Gerade in den Diebstahl-Hochburgen ist die Aufklärungsquote besonders niedrig. So waren die Ermittler in Hamburg in nur 8,3 Prozent der Fälle erfolgreich, in Berlin (11,7) und Görlitz (11,8) lag die Quote nur unwesentlich höher. Ganz anders in Tübingen (BW), wo die Polizei 85,7 Prozent aller gestohlenen Fahrzeuge aufspüren konnte. Insgesamt wurden 2011 41.057 Autos geklaut.
Kfz-Diebstahl: Auto-Dublette in Hamburg
Service-Links