Airbag-Rückruf geht weiter

BMW 3er (E46): Rückruf

— 17.07.2014

BMW 3er zum Airbag-Wechsel

Weltweit 1,6 Millionen BMW 3er (E46) bekommen einen neuen Beifahrer-Airbag. Grund sind fehlerhafte Gasgeneratoren, die bersten können.

(dpa/jb) BMW ruft wegen möglicher Fehler im Airbag-System weltweit rund 1,6 Millionen 3er in die Werkstatt. Es geht um die Baureihe E46, die zwischen Mai 1999 und August 2006 gebaut wurde – in Deutschland sind nach Angaben eines Konzernsprechers 450.000 Fahrzeuge betroffen. Grund für den Rückruf seien fehlerhafte Gasgeneratoren in den Beifahrer-Airbags eines Zulieferers. "In seltenen Fällen können die Generatoren bersten", warnt BMW. Welcher Zulieferer für die Teile verantwortlich ist, wollte BMW nicht sagen. Bereits 2013 zurückgerufene Fahrzeuge, bei denen der Airbag bereits ausgetauscht wurde, müssten nun nicht noch einmal in die Werkstatt, wie ein Sprecher betonte. Bei den übrigen Autos werde der Beifahrerairbag kostenlos getauscht, die Reparatur dauere eine Stunde. Hintergrund: Erst vor wenigen Wochen hatten ausgeweitete Massenrückrufe von Toyota, Honda, Nissan und Mazda Schlagzeilen gemacht, weil der gemeinsame Lieferant Takata einräumen musste, dass mehr Airbagsysteme Fehler hatten als zuvor bekannt. Bereits zum Start der Rückrufe im Mai 2013 mussten die Hersteller wegen Problemen mit Airbags Hunderttausende Fahrzeuge zurückrufen. BMW rief damals  – ebenfalls ohne Nennung des Zulieferers – rund 240.000 3er aus der Vorvorgängergeneratio zurück.

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