BMW und Toyota: Kooperation

— 01.12.2011

BMW-Motoren für Toyota

BMW und Toyota wollen künftig zusammenarbeiten. Toyota bekommt fürs Europageschäft BMW-Motoren, außerdem werden die beiden Marken alternative Antriebe entwickeln.

BMW und Toyota werden künftig eng zusammenarbeiten. BMW wird für das Europageschäft von Toyota emissionsarme Dieselmotoren ("Efficient Dynamics") liefern. Das erste Fahrzeug mit einem BMW-Motor kündigte Toyota-Europa-Chef Didier Leroy (im Bild links, neben BMW-Vertriebs-Chef Ian Robertson) für 2014 an, ohne sich dabei auf ein Modell festzulegen. Es wird damit gerechnet, dass Toyota für die Modelle Avensis, Verso und Auris auf die Entwicklung eines Euro-6-Dieselmotors verzichtet und stattdessen den Zweiliter-Diesel des bayerischen Partners anbieten wird. Auch ein 1,6-Liter-Diesel aus BMW-Produktion ist im Gespräch. Der kleine 1,4-Liter-Selbstzünder für die Modelle Yaris und Auris wird weiterhin von Toyota gebaut.

Überblick: Alle News und Tests zu BMW und Toyota

Auch in der Forschung und Entwicklung wollen Toyota und BMW zusammenarbeiten. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem japanischen Marktführer auf der Tokyo Motor Show 2011 erklärte BMW-Technikchef Klaus Draeger, Ziel der Kooperation sei die gemeinsame Entwicklung neuer Lithium-Ionen-Batterien für Hybrid- und Elektroantriebe. Die strategische Allianz von BMW und PSA ("BMW Peugeot Citroën Electrification") besteht weiterhin, gilt aber nur für die aktuelle Generation von Batterien.
Außerdem haben die Unternehmen einen umfassenden Vertrag zur gemeinsamen Forschung und Entwicklung alternativer Antriebe geschlossen. BMW will außerdem von Toyotas Erfahrung beim Hybridantrieb profitieren. Toyota baut seit 14 Jahren Hybridantriebe. Einen Diesel-Hybridantrieb für Pkw werde es bei der japanischen Marke allerdings nicht geben, betonte Toyota – diese Technologie werde Toyota weiterhin exklusiv in seiner Lkw-Sparte einsetzen.

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Kommentare zum Artikel (3)

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MM
01.12.2011, 09:28Uhr

Wenn das funktioniert. Ohje. Sehr starke Kooperation.

FNA
30.11.2011, 13:56Uhr

Man muß anerkennen: Hier kooperieren zwei extrem starke Firmen, beide mit irrem Know-How auf bestimmten Gebieten, wie Marktbeobachter schon gesagt hat. Sollte diese Zusammenarbeit fair gestaltet werden und auf Dauer harmonieren (also nicht wie bei VW/SUZUKI...), dann können sich manche Mitbewerber warm anziehen...

Marktbeobachter
30.11.2011, 10:13Uhr

Schlecht für VW. Die Konkurrenz eilt ihnen davon.

BMW profitiert vom jap. Batterie Know-How und was heir nicht steht, auch von Toyotas Wissen wie man einen Benziner und Elektro-Leistungstrang optimiert. Das lässt auch auf Hybride in den neuen i-Modellen schliessen.

Und Toyota bekommt sehr gute Diesel in ihre Fahrzeuge.

Guter Deal!

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