Brabus Business Lounge Sprinter: Moskau Motor Show 2014
Mobiles Luxusbüro
Brabus möbelt den Mercedes Sprinter auf. Auf der Motor Show in Moskau zeigen die Tuner den Kasten als rollendes Luxus-Multimedia-Büro.
Maike Schade
Was geht? Die Tuner von Brabus loten gerne die Grenzen des technisch Machbaren aus, nicht nur in Bezug auf die Leistung eines Autos. Jetzt haben sie sich einen Mercedes Sprinter vorgenommen und ihn – ähnlich wie bereits die G- und die S-Klasse – in ein rollendes Luxusbüro verwandelt. Premiere feiert die Brabus Business Lounge auf der Moskau Motor Show (28. August bis 7. September 2014).
Spezialsessel, Riesen-Bildschirm, Kühlschrank: Alles da für entspanntes Arbeiten oder spannende Unterhaltung.
Bild: Werk
Äußerlich hat Brabus nicht soo viel am Kasten gedreht – die Radkästen fallen breiter aus, damit die dicken 18-Zöller reinpassen, die Frontschürze wurde neu designt und am Heck gibt es die für den Veredler typischen Auspuffrohre. Aber innen! Da hat die Brabus Business Lounge nichts mehr mit dem robusten Kleintransporter von Mercedes gemein. Hier gibt es Echtholzboden und viel Alcantara, und je nach Wunsch vier bis sechs Spezial-Masik-Ledersitze in den leckeren Farbtönen Cognac und Mocca, die nicht nur belüftet und beheizbar sind, sondern auch eine Massagefunktion und eine Schlafposition haben. Leselampen, Spezialklimaanlage, Kühlschrank und Kaffeemaschine machen das Reisen gemütlich, und für besonders wunderbare Atmosphäre sorgt eine "Evolution des guten, alten Sternenhimmels", wie Brabus es nennt: Rund 2700 Farb-LEDs zaubern zwölf verschiedene Animationen von Schäfchenwolken bis hin zur psychedelischen Leuchte-Tapete auf den Dachhimmel. Der ist übrigens so hoch, dass laut Tuner auch Großgewachsene im Auto stehen können.
High-Speed-Internet und 42-Zoll-Monitor
Doch der Brabus-Sprinter ist nicht nur Lounge, sondern auch Business. Gearbeitet werden kann auf drei elektrisch ausfahrbaren Tischen; acht USB-3.0-Ladebuchsen und High-Speed-Internet via LTE gibt es sowieso. Dank eines neuartigen Media-Centers soll das Einloggen mit jedem Endgerät und Betriebssystem möglich sein. Präsentationen (oder auch Filmchen) werden auf den riesigen 42-Zoll-Full-HD-Bildschirm in der Trennwand zum Fahrerhaus abgespielt. Alle Bordfunktionen lassen sich über Fünf-Zoll-Touchpads an jedem Sitz ansteuern. Wer möchte, kann damit auch die elektrisch regelbaren Gardinen vor den ohnehin verdunkelten Fenster schließen.Was so eine Business Lounge auf Rädern kosten soll, will Brabus nur auf Kundenanfrage verraten. Die Kalkulationen für Fixpreise liefen noch, so eine Sprecherin.
Brabus Business Lounge Sprinter: Moskau Motor Show 2014
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Viel mehr als nur ein Transporter: Tuner Brabus hat sich einen Mercedes Sprinter vorgenommen und ihn in ein rollendes Luxusbüro verwandelt. Premiere feiert die Brabus Business Lounge auf der Moskau Motor Show (28. August bis 7. September 2014).
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Äußerlich hat Brabus nicht sooo viel am Kasten gedreht – die Radkästen fallen breiter aus, damit die dicken 18-Zöller reinpassen, die Frontschürze wurde neu designt und am Heck gibt es die für den Veredler typischen Auspuffrohre.
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Innen hat die Brabus Business Lounge nichts mehr mit dem robusten Kleintransporter von Mercedes gemein. Hier gibt es Echtholzboden und viel Alcantara, und je nach Wunsch ...
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... vier bis sechs Spezial-Masik-Ledersitze in den leckeren Farbtönen Cognac und Mocca, die nicht nur belüftet und beheizbar sind, sondern auch eine Massagefunktion und eine Schlafposition haben. Für bis zu drei Sitzeinstellungen ...
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... gibt es eine Memory-Funktion.
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Leselampen, Spezialklimaanlage, Kaffeemaschine und ...
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... Kühlschrank machen das Reisen gemütlich, und für besonders wunderbare Atmosphäre ...
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... sorgt eine "Evolution des guten, alten Sternenhimmels", wie Brabus es nennt: Rund 2700 Farb-LEDs zaubern zwölf verschiedene Animationen von Schäfchenwolken bis hin zur psychedelischen Leuchte-Tapete auf den Dachhimmel. Der ist übrigens so hoch, ...
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... dass auch Großgewachsene hier angeblich stehen können. Gearbeitet werden kann auf drei elektrisch ausfahrbaren Tischen; acht USB-3.0-Ladebuchsen und High-Speed-Internet via LTE gibt es sowieso. Dank eines neuartigen Media-Centers ...
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... soll das Einloggen mit jedem Endgerät und Betriebssystem möglich sein. Egal, ob es ein iPhone, ein Android-Handy oder ein Window-Rechner ist.
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Alle Bordfunktionen lassen sich über Fünf-Zoll-Touchpads an jedem Sitz ansteuern. Wer möchte, kann damit die Sitze verstellen oder auch die elektrisch regelbaren Gardinen vor den ohnehin verdunkelten Fenster schließen.
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Präsentationen (oder auch Filmchen) werden auf den riesigen 42-Zoll-Full-HD-Bildschirm in der Trennwand zum Fahrerhaus abgespielt. Für diejenigen, die mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzen, gibt es ein Zehn-Zoll-Display zwischen den gegenüberliegenden Sesseln.
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Schnell ans Ziel: Der Sprinter ist mit dem bekannten Brabus V12-Biturbo-Herz bestückt. Mit 800 PS! Der gleiche Motor sitzt im ...
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... Brabus 800 iBusiness. Die umgemodelte Mercedes G-Klasse hat im Frühjahr auf dem Genfer Autosalon Premiere gefeiert. Als rasendes Büro ...
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... leistet der Offroader statt 544 PS satte 800 PS und rammt 1420 Newtonmeter Drehmoment auf die Achsen. Theoretisch, denn im iBusiness wird dieser Wert elektronisch auf 1100 Nm limitiert, um die Kräfte zu zähmen.
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In Kombination mit dem extraflotten Siebengang-Automatikgetriebe und permanentem Allradantrieb katapultiert sich der Brabus mit dem bekannten V12 in nur 4,2 Sekunden auf Tempo 100.
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Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt. Der Verbrauch beträgt wenig bescheidene 17,0 Liter auf 100 Kilometern.
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Damit der Besitzer nicht nur rasend schnell an seinem Ziel ankommt, sondern (zumindest im Fond) auch arbeiten kann, ...
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... kommt der Bolide mit einem "iBusiness"-Paket – wie der Name verrät, anders als im loungigen Sprinter aber "nur" für Apple-Geräte.
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Zusätzlich wurde das "iBusiness"-System so konzipiert, dass alle Funktionen des Comand-Systems via iPad mini von den Rücksitzen aus gesteuert werden können.
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Als zentraler, großer Monitor für das iPad mini und die anderen Geräte des Multimedia-Equipments dient ein 15,2 Zoll großes TFT-Display im 16:9 Format.
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Der elektrisch ausfahrbare Bildschirm ist in den mit Leder gepolsterten Dachhimmel integriert.
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Das Herz des Multimedia-Wahnsinns auf Rädern sitzt im Kofferraum.
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Auch die Optik wird nachgeschärft: An der Front werden ein Spoiler mit LED-Tagfahrlicht und abgedunkelte Xenon-Scheinwerfer montiert.
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Dazu sitzt eine große Hutze auf der Haube, um den V12 zusätzlich zu beatmen. Die Kotflügelverbreiterungen an Front und Heck machen die Karosserie zwölf Zentimeter breiter und den Brabus zum "Widestar".
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Eingelassene LEDs beleuchten die Trittbretter der G-Klasse beim Ziehen eines Türgriffs oder Betätigen der Fernbedienung. Weitere aufregende Akzente in der Seitenansicht werden durch die integrierten Luftauslässe und die Brabus-Türaufsätze gesetzt.
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In den verbreiterten Radhäusern ist Platz für spezielle Schmiederäder von 23 Zoll Durchmesser.
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Mit dem Ride Control genannten Fahrwerk lässt sich in der Mittelkonsole über einen Knopf manuell zwischen zwei Set-ups für die zweifach elektrisch verstellbaren Stoßdämpfer zwischen einem Komfortmodus und einem Sportmodus wählen.
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Typisch für Mercedes ist die elektrische Sitzverstellung, Brabus kleidet alles in Leder mit roten Ziernähten.
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Gestepptes Leder, wohin man schaut, die Pedale sind selbstredend aus Alu.
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Die Sportauspuffanlage mit Klappensteuerung erlaubt per Knopfdruck ein aktives Soundmanagement. Am Lenkrad kann der Fahrer wählen, ob er seinen Nobel-Hobel unauffällig im leisen "Coming Home"-Modus fahren oder in der Sportposition vollen Zwölfzylinder-Sound genießen will.
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Noch mehr Business-Wahnsinn aus Bottrop: Auf der Essener Motorshow 2013 zeigte Brabus die Mercedes S-Klasse mit 850 PS. Damit hat der 6,0-Liter-Biturbo satte 265 PS mehr ...
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... unter der Haube als das ebenfalls bereits bärenstarke Serienaggregat. So befeuert, schafft der 850 6.0 Biturbo 350 km/h Spitze ...
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... und fliegt in 3,5 Sekunden auf 100 km/h.
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Dazu hat sich Brabus den aufgeladenen Achtzylinder aus den AMG 63-Modellen vorgeknöpft und aus den serienmäßigen 5461 Kubikzentimetern 5912 gemacht. Die Zylinderbohrungen sind auf 99 Millimeter Durchmesser erweitert und mit darauf maßgeschneiderten Schmiedekolben bestückt.
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Eine speziell entwickelte und aus dem Vollen gefräste Kurbelwelle mit 96 statt 90,5 Millimeter Hub komplettiert die Hubraumerweiterung zusammen mit acht ebenfalls aus dem Vollen gefrästen Spezialpleueln.
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Die Serienlader werden von zwei speziell für diesen Hochleistungsmotor entwickelte Brabus-Turbolader mit größerer Verdichtereinheit und Spezialkrümmer ersetzt.
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Das maximale Drehmoment von 1450 Nm wird im Auto aus Rücksicht auf die Langlebigkeit des gesamten Antriebsstranges auf 1150 Nm beschränkt, die konstant zwischen 2500 und 4500 Touren anliegen.
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Die Kraftübertragung erfolgt über ein modifiziertes AMG-Speedshift-Getriebe mit sieben Stufen und manueller Eingriffsmöglichkeit über Schaltwippen am Lenkrad.
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Die Sportauspuffanlage mit Klappensteuerung erlaubt per Knopfdruck ein aktives Soundmanagement. Am Lenkrad kann der Fahrer wählen, ob er seinen Nobel-Hobel unauffällig im leisen "Coming Home"-Modus fahren oder in der Sportposition vollen V8-Sound genießen will.
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Auf Wunsch liefert Brabus ein spezielles Steuermodul für die Luftfederung der Luxuslimousine. Damit wird Business-Benz um ca. 15 Millimeter tiefergelegt, ohne den Fahrkomfort zu beeinträchtigen.
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Die Optik wird Brabus-typisch aufgemotzt mit neuen Stoßfängern, ...
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... Schwellern und Anbauteilen mit reichlich Sichtcarbon, ...
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... dazu montiert der Tuner bis zu 22 Zoll große Monoblock-Felgen.
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Innen gibt es Leder satt in Kombination mit Carbon oder Edelholz, hier hat der Kunde die Qual der Wahl zwischen zahlreichen Farben.
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Damit der Besitzer nicht nur rasend schnell an seinem Ziel ankommt, sondern (zumindest im Fond) auch arbeiten kann, ...
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... kommt der Bolide mit einem "iBusiness"-Paket mit Komponenten von Apple wie dem iPad, dem Mac mini, iPod touch und Apple TV.
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Gesteuert wird das Ganze über eine neu entwickelte Brabus Remote App.
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Wie in der G-Klasse kann auch im S iBusiness, das Comand-System via iPad mini von den Rücksitzen aus gesteuert werden.
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Das Herz des "iBusiness" bildet ein Mac mini in einem speziellen Schubfach im Kofferraum.