Britische Studie — 13.11.2007

Herzinfarkt durch Dieselruß?

Die Abgase aus Dieselfahrzeugen können zu einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle führen. Das ist das Ergebnis einer Studie an der Universität in Edinburgh.

Dieselruß kann gesunde Menschen krank machen. Weil die Abgase aus Selbstzündern das Blut schneller gerinnen lassen, erhöht sich das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen, behauptet eine Studie von Wissenschaftlern, die an der Universität im schottischen Edinburgh erhoben wurde. Dazu wurden 20 Männer im Alter von 21 bis 44 Jahren in einer Versuchsreihe Abgasen aus einem Dieselmotor in einer Konzentration von 300 Mikrogramm pro Quadratmeter ausgesetzt. Laut den Wissenschaftlern entspricht das etwa den Werten einer viel befahrenen Straße. Die Folge: Das Blut der Männer gerann schneller als ohne die Belastung mit den Abgasen, die Blutplättchen steigerten ihre Aktivität und fingen an, zu verkleben. Gerade in engen Gefäßen könne eine solche Verklumpung zu einem Blutstau und damit zum Beispiel zu einem Hirnschlag führen, so die Studie. Die Wissenschaftler wollen jetzt gemeinsam mit der British Heart Foundation weitere Untersuchungen auf den Weg bringen, weil die Zahl der Probanten bei der ersten Studie zu gering war, um allgemeingültige Aussagen treffen zu können.

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