Fast 181 Millionen Euro haben die Bundesländer im vergangenen Jahr an Bußgeldern im Straßenverkehr
eingenommen. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervor. Bestandteil der Statistik sind alle Einnahmen für Verstöße wegen Geschwindigkeitsübertretung ab 40 Euro. Nicht berücksichtigt sind Verfahren, bei denen neben zu hohem Tempo auch andere Regelverstöße geahndet wurden. Absoluter Spitzenreiter 2008 war Nordrhein-Westfalen: Über 40 Millionen Euro an Bußgeldern strich die Landeskasse ein. Schlusslicht ist das kleine Saarland, hier flossen rund 1,3 Millionen Euro ins Landessäckel.