Zwölf Jahre haben GM und die russische Lada-Mutter AvtoVAZ sich Zeit gelassen. Nun präsentiert das Joint Venture auf der Moskau Motor Show 2014 einen Nachfolger für das kleine SUV Chevrolet Niva. Marktstart in Russland soll 2016 sein.
Chevrolet Niva Concept
Auf dem Dachgepäckträger ist ein zweiter Ersatzreifen untergebracht.
Bild: Werk
Die Pressemitteilung zum Niva ist ebenso schnörkellos und funktional wie das Auto: 1,8-Liter-Benziner, Fünfgang-Schaltung, permanenter Allradantrieb, 30 Prozent mehr Drehmoment als beim Vorgänger. Damit das kleine, ziemlich martialisch wirkende SUVchen sich "eigene Wege machen kann", wie GM-AvtoVAZ schreibt, gibt es außerdem eine hohe Bodenfreiheit, überdimensionale Stollenschuhe, einen Unterbodenschutz und für Fahrten durchs Wasser einen "Schnorchel" vor der A-Säule. Auf dem Dachgepäckträger sind nicht nur vier starke Strahler, sondern auch ein zweiter Ersatzreifen montiert, und an den Grill haben die Entwickler eine Seilwinde gebastelt – damit kann der neue Niva die dicken Karren der russischen Oligarchen aus dem Matsch ziehen.Innen verspricht GM-AvtoVAZ mehr Komfort, unter anderem durch elektrisch verstellbare Spiegel oder Zentralverriegelung. Außerdem soll der neue Niva über moderne Sicherheitssysteme und ein voll integriertes Infotainmentsystem verfügen. Alles in allem, so Joint Venture-Chef Jeffrey Glover, sei der neue Niva ein Auto von hoher Praktikabiliät und Funktionalität – das perfekte Auto für die Fahrt durch die City oder die russische Wildnis mit ihren schlechten Straßen und harten Witterungsbedingungen.