Citroën C4 im Kälte- und Klimatest

Citroën C4 Citroën C4

Citroën C4 im Kälte- und Klimatest

— 09.10.2010

Fit für den Winter

Wer diesen Franzosen vor der Tür stehen hat, darf sich freuen. Im Winter wird es im C4 schnell warm. Im Sommer aber muss geschwitzt werden. Denn mit der Kühlleistung der Klimaautomatik ist es nicht weit her.

Es steckt viel drin im neuen Citroën C4. Vor allem, was die Ausstattung betrifft. So verfügt schon die Basisversion über eine manuelle Klimaanlage. Eine Klimaautomatik findet sich versteckt in einem der vielen Pakete und kostet (zusammen mit anderen Extras) angemessene 680 Euro. Solche Aufpreise loben wir uns, zumal die Anlage über einen Pollenfilter verfügt, die Temperatur links und rechts getrennt einstellbar ist und sie die automatische Regelung in verschiedenen Intensitäts stufen zulässt. Letzteres variiert die Tätigkeit des Gebläses und gehört inzwischen auch in der Kompaktklasse zum guten Ton. In dieser Runde verzichtet nur der Kia cee’d darauf. Das Beste am Citroën: Er ist der heißeste Ofen im Vergleich.

Erster Test: Akühlen

Der C4 heizt sich stark auf und die Klimaanlage schwächelt.

Logisch, viel Glas fördert den Treibhauseffekt. Und deshalb heizt sich der Citroën vorn in Kopfhöhe auf 82 Grad auf. So heiß ist es in keinem der Kontrahenten. Nach dem Start zeigt sich, dass es ausgerechnet hier an Kühlleistung mangelt. Selbst nach 20 Minuten herrschen oben noch 32 Grad, weniger als 30 Grad sind nicht erreichbar. Positiv lässt sich nur feststellen, dass Fondpassagiere nicht länger schwitzen müssen als die vorn Sitzenden. 2 von 5 Sternen.

Zweiter Test: Aufheizen

So schnell heizt sonst keiner: Schon vier Minuten nach dem Start fächelt zwölf Grad warme Luft aus den Ausströmern im Cockpit. Beim BMW etwa bläst es da noch mit minus 17 Grad. Kaum mehr als vier Minuten vergehen, da durchbricht die Temperatur vorn in Kopfhöhe die Frostgrenze, und schon elf Minuten nach dem Losfahren sind es kuschelige 16 Grad. Sehr angenehm, zumal sich der C4 auch danach zügig weiter aufheizt.

Ähnlich rasant schreitet die Erwärmung im Fußraum vor an. Auch im Fond muss hier niemand lange zittern. Ein Vorteil auch hier: Die Mittenausströmer im Cockpit heizen kräftig mit. 5 von 5 Sternen.

Dritter Test: Abtauen

Wohl dem, der an einem eisigen Morgen in den Citroën einsteigt. Keiner lässt das Eis auf der Frontscheibe annähernd so schnell schmelzen wie der Franzose. Nach zehn Minuten sind bereits 67 Prozent des Sichtfelds frei, nach 15 Minuten ist so gut wie alles weg. Angenehm auch der breite, gleichmäßige Auftaubereich. 5 von 5 Sternen.

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