Autobild LogoTestsieger
Externe Verlinkung
1.
70mai
4K T800 Premium Set
1,4
sehr gut
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Externe Verlinkung
2.
Nextbase
522Gw
1,5
gut
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GS63HExterne Verlinkung
3.
Azdome
2,0
gut
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Externe Verlinkung
4.
Redtiger
Dashcam F7NP
2,0
gut
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322GW Dash CamExterne Verlinkung
5.
Nextbase
322GW
2,0
gut
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Externe Verlinkung
6.
Kenwood
DRV-A610W
2,0
gut
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Externe Verlinkung
7.
TrueCam
M9 mit GPS
2,1
gut
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A810-2 UHDExterne Verlinkung
8.
70Mai
4K A810 inkl. RC12
2,1
gut
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622GW Dash CamExterne Verlinkung
9.
2,1
gut
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N5 Nexus 5Externe Verlinkung
10.
VANTRUE
N5 Nexus 5
2,1
gut
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N4 ProExterne Verlinkung
11.
VANTRUE
2,2
gut
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M550Externe Verlinkung
12.
Azdome
2,2
gut
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A500S-1 & RC06 Pro+Externe Verlinkung
13.
2,2
gut
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Externe Verlinkung
14.
Kenwood
DRV-A510W
2,2
gut
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Externe Verlinkung
15.
Baseus
Prime Trip VD1 Pro Dash Cam
2,2
gut
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Dash Cam 57 (010-02505-11)Externe Verlinkung
16.
Garmin
Dash Cam 57
2,2
gut
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Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.

Dashcams gehören für viele Autofahrer inzwischen zur festen Ausstattung. Sie zeichnen das Verkehrsgeschehen in kurzen Zeitintervallen auf und können im Ernstfall helfen, Abläufe objektiv zu klären – etwa nach Unfällen oder bei strittigen Situationen. Moderne Modelle bieten darüber hinaus Funktionen wie hohe Auflösungen, GPS oder Parküberwachung.
Im Fokus dieses Tests stehen neun aktuelle Dashcams, die zusätzlich zu weiteren Modellen im Rahmen des AUTO BILD Tests geprüft wurden. Dabei zeigt sich, wie groß die Unterschiede bei Bildqualität, Bedienung und Ausstattung sind und welche Geräte im Alltag wirklich überzeugen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Aufnahme: Dashcams zeichnen jede Fahrt zuverlässig auf und liefern im Ernstfall entscheidende Beweise für Unfälle oder Streitigkeiten im Straßenverkehr.
  • Bedienung: Moderne Modelle sind kompakt, einfach zu installieren und lassen sich auch während der Fahrt unkompliziert bedienen.
  • Funktionen: Viele Geräte bieten praktische Zusatzfunktionen wie GPS-Tracking, Parküberwachung oder unterstützende Fahrassistenzsysteme.

Testsieger im AUTO BILD-Dashcam-Test (2026): 70mai 4K T800 Premium Set

Test-Empfehlung

70mai

4K T800 Premium Set

1,4
sehr gut
  • Pro IconNotspeicherungs-Knopf
  • Pro Iconlöst in Gefahrensituationen selbst aus
  • Pro Iconfarbecht
  • Contra IconSprachsteuerung nicht auf Deutsch
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Die 70mai 4K T800 Premium Set tritt als umfangreich ausgestattetes Drei-Kamera-System mit Front-, Innen- und Heckkamera an. Zum Lieferumfang gehören unter anderem ein Hardwire-Kit und eine 512 GB große Speicherkarte. Die Einrichtung gelingt einfach, der Einbau fällt durch das Mehrkamera-System allerdings etwas aufwendiger aus. Im Alltag überzeugt die Kamera mit intuitiver Bedienung, deutscher Menüführung sowie App und Sprachsteuerung. Nach rund fünf Sekunden ist sie betriebsbereit und bietet Funktionen wie Videoaufnahme, Zeitraffer, Loop-Aufnahme, Parkmodus und automatische Ereignissicherung. Besonders stark zeigt sich die T800 bei der Bildqualität. Die Frontkamera filmt in 3840 × 2160 Pixeln mit 60 Bildern pro Sekunde, Innen- und Heckkamera zeichnen in Full HD auf. Im Test wirken die Aufnahmen sehr scharf, farbecht und auch bei Nacht angenehm rauscharm. Der Aufnahmewinkel liegt bei 146 Grad vorne, 147 Grad innen und 146 Grad hinten und deckt das Geschehen breit ab.
Die 70mai T800 setzt im Test auf ein Drei-Kamera-System mit Front-, Innen- und Heckkamera sowie 4K-Aufnahme an der Frontkamera.
Bild: AUTO BILD / Olaf Itrich
Das 7,5 Zentimeter große Display dimmt sich automatisch und zeigt wichtige Informationen übersichtlich an. Insgesamt liefert die 70mai die stärkste Gesamtleistung im Test und sichert sich damit den Testsieg. Lediglich der etwas aufwendigere Einbau kostet kleine Abzüge.

Preis-Leistungs-Sieger (2026): CIEVIE C200

Test-Empfehlung

Cievie

C200

2,4
gut
  • Pro IconErreichbarkeit und Sichtbarkeit vom Notspeicherungs-Knopf
  • Pro Iconautomatisches Dimmen und Abschalten
  • Contra Iconkünstliche Nachschärfung
  • Contra Iconohne Sprachsteuerung
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Die Cievie C200 richtet sich klar an preisbewusste Nutzer. Mit nur 55 Gramm Gewicht und kompakten Abmessungen fällt sie im Fahrzeug kaum auf und lässt sich schnell montieren. Positiv: Eine 64-GB-Speicherkarte liegt bereits bei, zudem sitzen Halterung und Kabelführung ordentlich. Die Bedienung erfolgt überwiegend per App, das Menü ist auf Deutsch verfügbar. Nach rund sieben Sekunden ist die Kamera betriebsbereit und bietet Funktionen wie Videoaufnahme, Zeitraffer, Loop- und Parkmodus. Bei der Bildqualität zeigt sich jedoch der Abstand zur Oberklasse. Die C200 filmt zwar in 3840 × 2160 Pixeln mit 30 Bildern pro Sekunde, im Test wirken die Aufnahmen aber teils unruhig, verwaschen und mit sichtbarem Farbstich. Auch bei Nacht fällt die Darstellung deutlich dunkler aus. Der große 170-Grad-Aufnahmewinkel sorgt für viel Übersicht, kostet aber etwas Schärfe.
Praktisch: Die Kamera der Cievie lässt sich um 360 Grad drehen.
Bild: AUTO BILD / Olaf Itrich
Das kleine 3,5 Zentimeter Display dient hauptsächlich zur Kontrolle der Kamera. Sicherheitsfunktionen wie der gut erreichbare Notspeicherungs-Knopf sind vorhanden, die automatische Ereignissicherung funktionierte im Test allerdings nicht zuverlässig. Unterm Strich konzentriert sich die Cievie auf die wichtigsten Grundfunktionen und punktet vor allem mit ihrem günstigen Preis.

So hat AUTO BILD die Dashcams getestet

Im Dashcam-Test starten wir mit praktischen Fahrten im Straßenverkehr rund um Hamburg. Dabei entstehen Aufnahmen bei Tag und bei Nacht, um die Videoqualität unter realen Bedingungen zu bewerten. Zusätzlich wird durch eine Vollbremsung geprüft, ob die Notfallaufnahme zuverlässig auslöst. Die Gesamtbewertung basiert auf einer klaren Gewichtung.
Zwei Redakteure sitzen im Auto und machen eine Testfahrt mit den Dashcams.
Die Dashcams haben wir im Hamburger Stadtverkehr unter realen Bedingungen getestet.
Bild: AUTO BILD
Den größten Anteil hat der Bereich Bedienung und Funktionen mit 30 Prozent. Hier bewerten wir unter anderem Menüsprache, Menüführung, Bedienbarkeit sowie App- und Sprachsteuerung. Auch die Startzeit der Kamera und der Funktionsumfang – etwa Video, Foto, Zeitraffer, Loop-Aufnahme, einstellbare Loop-Länge und Parkmodus – fließen ein.
Die Menüführung der Dashcams wurde ebenfalls unter die Lupe genommen.
Bild: AUTO BILD / Olaf Itrich
Die Videoqualität macht 27 Prozent der Gesamtwertung aus. Neben der maximalen Auflösung zählen vor allem Bildstabilität, Detailgenauigkeit, Farbwiedergabe, Bildrauschen, Aufnahmewinkel sowie die Leistung bei wenig Licht und die Audioqualität. Einen weiteren großen Anteil hat das Display mit 20 Prozent. Bewertet werden hier unter anderem Größe, Darstellung, Bedienung sowie die angezeigten Informationen wie Aufnahmefunktion, Akkustand, Datum und Uhrzeit. Auch eine automatische Dimmfunktion wird berücksichtigt. Montage und Handling gehen mit 10 Prozent in die Bewertung ein. Dazu zählen die Inbetriebnahme, der Einbau, die Qualität der Halterung, die Kabelführung und das mitgelieferte Zubehör. Die Sicherheitsfunktionen werden mit 8 Prozent gewichtet, während die Anleitung mit 5 Prozent in die Gesamtwertung einfließt – insbesondere hinsichtlich Verfügbarkeit und Verständlichkeit.
So entsteht eine ausgewogene Bewertung, die sowohl die technische Leistung als auch die Alltagstauglichkeit der Dashcams berücksichtigt.

Unsere Testergebnisse im Überblick

Im direkten Vergleich zeigt sich schnell: Die getesteten Dashcams verfolgen sehr unterschiedliche Konzepte. Einige Hersteller setzen klar auf maximale Bildqualität und umfangreiche Sicherheitsfunktionen, andere auf möglichst kompakte Bauweise oder einen attraktiven Preis. Gerade im Alltag entscheidet aber nicht nur die reine Auflösung, sondern wie stimmig das Gesamtpaket aus Bedienung, Ausstattung und Aufnahmequalität ausfällt.
Die Nextbase positioniert sich dicht hinter die 70mai und verfolgt einen komfortorientierten Ansatz. Bedienung und Menüführung gelingen besonders intuitiv, auch das Zubehör fällt umfangreich aus. Die Bildqualität ist hoch und liefert ausgewogene Ergebnisse. Gegenüber der 70mai fehlt ihr allerdings etwas die Spitzenleistung bei Detaildarstellung und Nachtaufnahmen. Dafür bleibt das System insgesamt einfacher zu installieren und weniger komplex.
Die Nextbase signalisiert die aktive Notspeicherung gut sichtbar über ein rotes Schloss-Symbol direkt im Kamerabild.
Bild: AUTO BILD / Olaf Itrich
Die Redtiger setzt wie die 70mai stark auf Ausstattung und hohe Auflösung. Mehrere Kameras und viele Zusatzfunktionen sprechen für sie. Im Test zeigt sich jedoch, dass die Bildqualität trotz hoher Auflösung nicht ganz mithalten kann: Farben wirken teilweise weniger natürlich, das Bild insgesamt etwas weicher. Der große Aufnahmewinkel sorgt für viel Übersicht, bringt aber auch leichte Verzerrungen mit sich.
Die Redtiger nutzt Front- und Heckkamera sowie einen Saugnapf zur schnellen Montage und Demontage.
Bild: AUTO BILD / Olaf Itrich
Die Kenwood geht einen klassischeren Weg. Sie bietet eine solide Bildqualität, einfache Bedienung und eine gute Verarbeitung. Große Schwächen gibt es nicht, allerdings fehlen ihr auch echte Highlights. Im direkten Vergleich zur Oberklasse wirkt sie weniger leistungsstark, dafür aber zuverlässig und unkompliziert im Alltag.
Die Kenwood-Modelle DRV A610W und DRV A510W setzen auf klassische Bedienung mit kompakter Bauform und gut ablesbarem Display.
Bild: AUTO BILD / Olaf Itrich
Die Baseus ordnet sich ebenfalls in der Mittelklasse ein. Sie bietet die wichtigsten Funktionen wie Loop-Aufnahme, Parkmodus und Appsteuerung und lässt sich im Alltag einfach bedienen. Die Montage gelingt unkompliziert, die Menüführung ist übersichtlich. Bei der Bildqualität liefert sie ordentliche Ergebnisse, erreicht aber weder die Schärfe noch die Nachtqualität der Topmodelle. Insgesamt bleibt sie ein ausgewogenes Gerät ohne größere Auffälligkeiten.
Die Baseus setzt auf eine kompakte zylindrische Bauweise und bleibt dadurch im Sichtfeld des Fahrers angenehm unauffällig.
Bild: AUTO BILD / Olaf Itrich
Ähnlich positioniert sich die Alpine, die vor allem mit einfacher Bedienung punktet. Die Menüführung ist übersichtlich und schnell verständlich. Schwächen zeigt sie bei der Halterung, die weniger stabil wirkt, sowie bei der Bildqualität, die insbesondere bei schwierigen Lichtverhältnissen nicht ganz überzeugt.
Die Alpine kombiniert App-Steuerung per WLAN mit zwei gut erreichbaren Tasten auf der Rückseite für Aufnahme und Verbindung.
Bild: AUTO BILD / Olaf Itrich
Die Garmin Dash Cam Mini 3 setzt konsequent auf Kompaktheit. Sie ist extrem klein und fällt im Fahrzeug kaum auf. Dafür verzichtet sie auf ein Display und setzt vollständig auf Appsteuerung. Auch beim Zubehör bleibt sie minimalistisch. Die Bildqualität ist solide, erreicht aber nicht das Niveau der größeren Modelle.
Die Garmin setzt auf eine besonders kompakte Bauweise und verzichtet vollständig auf ein integriertes Display.
Bild: AUTO BILD / Olaf Itrich
Insgesamt zeigt der Vergleich: Hohe Auflösung allein ist kein Garant für gute Ergebnisse. Unterschiede zeigen sich vor allem bei Bildstabilität, Farbdarstellung, Nachtqualität, Bedienkomfort und Sicherheitsfunktionen. Während Modelle wie die 70mai und Nextbase das stärkste Gesamtpaket liefern, konzentrieren sich günstigere Geräte wie die Cievie auf das Wesentliche. Gerade bei Bildqualität und Sicherheit trennt sich dabei klar die Oberklasse von den Einsteigermodellen.

Fazit zum AUTO BILD Dashcam-Test

Der Test zeigt klar: Entscheidend ist nicht die Auflösung auf dem Papier, sondern die Qualität im Alltag. Große Unterschiede gibt es vor allem bei der Bildstabilität, der Farbdarstellung und der Leistung bei wenig Licht. Auch Bedienung, Einbau und Sicherheitsfunktionen unterscheiden sich je nach Modell deutlich.
An die Spitze setzt sich die 70mai T800. Sie bietet die beste Bildqualität im Test, eine umfangreiche Ausstattung mit Front, Innen und Heckkamera sowie starke Sicherheitsfunktionen. Dazu kommen Appsteuerung, Parkmodus, automatische Ereignisspeicherung und eine insgesamt sehr ausgereifte Bedienung. Hier passt das Gesamtpaket.
Neun Dashcams treten im AUTO BILD Dashcam-Test gegeneinander an. Welche hat den besseren Durchblick?
Bild: AUTO BILD / Olaf Itrich
Deutlich günstigere Modelle wie die Cievie C200 konzentrieren sich stärker auf die Grundfunktionen. Videoaufnahme, Loopfunktion, Zeitraffer, Parkmodus und Appsteuerung sind zwar vorhanden, bei Bildqualität, Nachtaufnahmen und automatischer Ereignissicherung müssen aber spürbare Abstriche gemacht werden. Ihre Stärke liegt klar im niedrigen Preis.
Dazwischen positionieren sich mehrere solide Geräte wie Nextbase, Kenwood oder Garmin. Sie bieten gute Bildqualität, einfache Bedienung, GPS sowie die wichtigsten Sicherheits- und Aufnahmefunktionen, ohne jedoch bei Bildschärfe, Ausstattung oder Nachtqualität an die Spitze heranzureichen. Im Alltag funktionieren diese Modelle zuverlässig und ausgewogen, setzen aber keine echten Highlights.
Unterm Strich gilt: Wer maximale Bildqualität und möglichst viele Funktionen möchte, greift zur Oberklasse. Wer vor allem eine günstige und unkomplizierte Lösung sucht, findet ebenfalls passende Geräte, muss dafür aber Kompromisse eingehen.

Testsieger: 70mai 4K T800 Premium Set

Test-Empfehlung

70mai

4K T800 Premium Set

1,4
sehr gut
  • Pro IconNotspeicherungs-Knopf
  • Pro Iconlöst in Gefahrensituationen selbst aus
  • Pro Iconfarbecht
  • Contra IconSprachsteuerung nicht auf Deutsch
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Preis-Leistungs-Sieger: CIEVIE C200

Test-Empfehlung

Cievie

C200

2,4
gut
  • Pro IconErreichbarkeit und Sichtbarkeit vom Notspeicherungs-Knopf
  • Pro Iconautomatisches Dimmen und Abschalten
  • Contra Iconkünstliche Nachschärfung
  • Contra Iconohne Sprachsteuerung
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Wie funktionieren Dashcams?

In der Regel starten Dashcams nach dem Einschalten sofort die Videoaufnahme. Doch dauerhaftes Filmen im öffentlichen Straßenverkehr ist rechtlich nicht erlaubt.
Daher zeichnen die Kameras standardmäßig Videoschleifen (Loops) auf, die üblicherweise ein bis zwei Minuten lang sind und kontinuierlich überschrieben werden. Im Menü kann auch die Option für Endlosaufnahmen eingestellt werden. Eine entscheidende Funktion ist die Notfallaufnahme: Bei starken Verzögerungskräften, wie bei einer Vollbremsung oder einem Unfall, speichern die Dashcams automatisch den aktuellen Clip dauerhaft ab, ohne ihn zu überschreiben. Um sicherzustellen, dass dieser Modus zuverlässig funktioniert, lässt sich die Empfindlichkeit der G-Sensoren einstellen. Die Notfallvideos sind gegen versehentliches Löschen geschützt. Zusätzlich kann ein Video manuell im Notfall gesichert werden, indem einfach eine Taste gedrückt wird, wodurch die letzten zwei Minuten der Aufnahme gesichert werden.

Wie werden Dashcams angeschlossen?

Für die Befestigung der kleinen Kameras an der Windschutzscheibe gibt es zwei gängige Methoden:
  • Einige Hersteller setzen auf Klebehalterungen. Das Entfernen dieser Halterungen kann mitunter viel Kraft erfordern, wie die Tester festgestellt haben.
  • Andere Hersteller bevorzugen Saugnapfhalterungen. Sie sind einfacher zu handhaben und besonders geeignet für Autofahrer, die ihre Dashcam häufig zwischen verschiedenen Fahrzeugen wechseln möchten.
  • Einige Modelle werden mit beiden Halterungssystemen geliefert, was praktisch ist. Dies gilt insbesondere für die meisten Testkandidaten von Nextbase.
Für optimale Videoaufnahmen empfiehlt es sich, das Gerät mittig an der Oberkante der Windschutzscheibe zu befestigen. Eine Ausnahme bildet die Nextbase Mirror Dashcam, die wie ein Innenspiegel aussieht und daher am Original-Innenspiegel angebracht wird. Wichtig ist dabei, dass die Dashcam die Sicht des Fahrers nicht behindert, unabhängig von der gewählten Befestigungsmethode! Zur Stromversorgung wird ein Kabel zum Zigarettenanzünder oder einem USB-Anschluss im Auto benötigt. Dieses lässt sich entlang der Fugen am Scheibenrahmen und am Armaturenbrett verlegen, sodass es nicht störend herumbaumelt.

Wie lange kann eine Dashcam aufnehmen?

Die Aufnahmezeiten variieren je nach Modell. Einige Dashcams zeichnen Clips zwischen einer und zehn Minuten auf, während andere kontinuierlich filmen. Es ist jedoch wichtig, die gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland zu beachten. Viele Modelle bieten die Möglichkeit, die Länge der Videoclips anzupassen. Allerdings gibt es auch Modelle wie den Transcend DrivePro 230Q, bei denen die Loop-Länge nicht eingestellt werden kann und keine Endlosaufnahme möglich ist.

Wie kann ich meine Aufnahmen auswerten?

Um Ihre Aufnahmen gründlich zu prüfen, ist der Aufnahmestempel von entscheidender Bedeutung. Idealerweise enthält dieser Informationen wie Geschwindigkeit, GPS-Koordinaten und Aufnahmedatum. Diese Daten können mit entsprechender Software ausgelesen werden.
Im Test boten die Geräte von Nextbase die umfangreichsten Programme dafür. Sie lieferten Informationen über die auf das Gerät einwirkenden G-Kräfte, die gefahrene Geschwindigkeit und die zurückgelegte Route. Bei einigen Dashcam-Modellen können zudem mehrere Personen, die dasselbe Fahrzeug nutzen, optional ihren Namen eingeben.

Wissenswertes über Dashcams

Häufige Fragen zu Dashcams

Wann sind Dashcam-Aufnahmen erlaubt?

Dashcam-Aufnahmen sind dann erlaubt, wenn sie in kurzen Sequenzen, anlassbezogen erfolgen. Ein permanentes Abfilmen des Straßenverkehrs ist also nicht erlaubt. Daher bieten Dashcams eine sogenannte Loop-Funktion, bei der kleine, zeitlich begrenzte Clips gefilmt werden, die dann wieder überschrieben werden, sofern sie nicht durch ein Ereignis (z. B. Unfall) gesperrt wurden. Als Beweismittel sind die Aufnahmen nur zulässig, wenn sie der Klärung der Schuldfrage bei einem Unfall dienen (als Beweis der eigenen Unschuld). Die Aufnahmen dürfen nicht an Dritte weitergegeben oder veröffentlicht werden.

Was ist eine Loop-Funktion bei Dashcams?

Die sogenannte Loop-Funktion sorgt dafür, dass die Aufnahmen automatisch immer wieder überschrieben werden. Das heißt konkret: Die Dashcam filmt so lange in kleinen Sequenzen (meist eine Minute), bis die SD-Karte voll ist und löscht dann die älteren Aufnahmen. Einzige Ausnahme: Die Aufnahme wurde zuvor gesperrt. Das geschieht entweder, wenn der G-Sensor der Kamera eine Erschütterung (also zum Beispiel einen Unfall) erkennt und die Datei automatisch sperrt.

Was ist der G-Sensor bei einer Dashcam?

Jede Dashcam hat einen sogenannten G-Sensor eingebaut. Das ist ein Beschleunigungssensor, der in der Lage ist, Bewegungen zu erkennen. Dadurch kann die Dashcam zum Beispiel Erschütterungen oder einen Aufprall wahrnehmen. Wenn ein Ereignis erkannt wird, wird durch das Signal des G-Sensors das aktuelle Video automatisch gesperrt. So wird die Datei auf keinen Fall gelöscht und kann im Notfall als Beweismittel dienen.

Wie viel zahlt man für eine gute Dashcam?

Die Unterschiede im Test sind deutlich: Die 70mai T800 kostet rund 360 Euro und bietet dafür ein umfangreiches Drei-Kamera-System, 4K mit 60 fps und starke Nachtaufnahmen. Die Cievie C200 ist mit rund 66 Euro deutlich günstiger und konzentriert sich auf die Grundfunktionen wie 4K Aufnahme, Appsteuerung und Parkmodus. Unterschiede zeigen sich vor allem bei Bildqualität, Sicherheitsfunktionen und Ausstattung.